Breve (Schriftstück)

Breve (von lat. brevis, „kurz“) bezeichnete ursprünglich jede kürzere Zuschrift.

Das Breve war in Italien und auf der iberischen Halbinsel eine Urkundenart, die keine dispositive Charta war, sondern eher zu den Beweisurkunden gehörte (Notitia). Es konnte sich auch um einen Auszug aus einem Polyptychon handeln, also um urbariale Aufzeichnungen. Kurzfassungen von Rechtstexten konnten ebenfalls so bezeichnet werden. Von Breve leitet sich das deutsche Wort „Brief“ ab.

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Breve als Papsturkunde

1493

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Breve Alexanders VI. von

1463

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Breve Pius II. von

Die Konsolidierung des kursiven Stils der lateinischen Schrift

1513

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Cancellaresca im Breve geschrieben von Ludovico degli Arrighi (Humanistische Kursive)

Religion

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Papst Sixtus V. untersagt in seinem Breve Cum frequenter Kastraten die Ehe.
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Clemens VI. erteilt in einer BreveAgnes von Ungarn die Erlaubnis, am Leben der Klarissen teilzunehmen, ohne zur Klausur verpflichtet zu sein.

Sonderrechte der Salzburger Erzbischöfe

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