Bruno Ganz

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Bruno Ganz (* 22. März 1941 in Zürich) ist ein international tätiger Schweizer Schauspieler und seit 1996 der Träger des Iffland-Ringes. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler der Gegenwart.



Inhaltsverzeichnis



Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bruno Ganz wuchs in Zürich-Seebach als Sohn eines Schweizer Fabrikarbeiters und einer Italienerin auf. Schon vor der Matura beschloss er, Schauspieler zu werden. Mit 19 Jahren spielte er seine erste Filmrolle, den Kammerdiener, in Der Herr mit der schwarzen Melone (1960).

Bruno Ganz besuchte das Zürcher Bühnenstudio (heute Hochschule der Künste). Nebenbei jobbte er als Buchverkäufer und absolvierte die schweizerische Rekrutenschule als Sanitäter. 1961 spielte er in Chikita einen Jazzfan.

Ein Jahr später kam Ganz in die Bundesrepublik Deutschland und spielte zunächst am Jungen Theater Göttingen. Von 1964 bis 1969 spielte er am Theater am Goetheplatz in Bremen unter der Leitung von Kurt Hübner und arbeitete hier auch an Projekten von Peter Zadek mit. Im Jahr 1967 lernte er Peter Stein kennen, mit dem er in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Theaterprojekte realisierte. Im Anschluss daran wurde er vom Zürcher Schauspielhaus verpflichtet.

1970 stiess er zum Ensemble der Berliner Schaubühne. In der Folge arbeitete er mit Regisseuren wie Peter Zadek, Peter Stein, Claus Peymann, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy und Dieter Dorn zusammen. 1972 spielte er erstmals bei den Salzburger Festspielen, unter Peymanns Regie in der Uraufführung von Thomas Bernhards Der Ignorant und der Wahnsinnige. Für diese Darstellung wurde er als «Schauspieler des Jahres» ausgezeichnet. Er blieb Bernhard bis zu dessen Tod 1989 freundschaftlich verbunden; Bernhards Stück Die Jagdgesellschaft enthält die Widmung „Für Bruno Ganz, wen sonst.“ Die intensivste Zusammenarbeit am Theater entwickelte sich seit den frühen 1970er Jahren mit dem Regisseur Klaus Michael Grüber. Mit der Uraufführung von Prometheus, gefesselt von Aischylos (Übersetzung Peter Handke) in Grübers Regie kehrte Bruno Ganz 1986 nach Salzburg zurück.

Durch etliche Filmrollen (unter anderem in Wim Wenders’ Der amerikanische Freund und Der Himmel über Berlin) wurde Bruno Ganz ab Mitte der 1970er Jahre einem grösseren Publikum bekannt. 1991 spielte er neben Otto Šimánek (Pan Tau) unter der Regie von Martin Walz in dem Film Die Wette (Sazka) mit.

Im Jahr 2000 drehte er mit Silvio Soldini den Film Brot und Tulpen, der vor allem in Italien mehrfach ausgezeichnet wurde. Noch im gleichen Jahr beeindruckte Ganz als Faust in Peter Steins 21-stündiger Inszenierung von Goethes Faust I und Faust II, die auf der Expo 2000 in Hannover uraufgeführt wurde, bevor eine Tournee nach Berlin und Wien führen sollte. Ganz wurde bei einem Probenunfall so schwer verletzt, dass er bei der Premiere nicht spielen konnte. 2003 debütierte er am Wiener Burgtheater unter Grübers Regie in Ödipus auf Kolonos des Sophokles (Bühnenbild und Kostüme: Anselm Kiefer; Übersetzung aus dem Altgriechischen: Peter Handke).

Nach einem Zerwürfnis mit Peymann spielte Ganz am Berliner Ensemble nicht wie erwartet in Botho Strauss’ Stück Schändung nach Shakespeare, sondern erst 2006 im Schauspielhaus Bochum unter der Regie von Elmar Goerden. 2004 verkörperte er Adolf Hitler in dem von Bernd Eichinger produzierten Film Der Untergang – seine schauspielerische Leistung wurde von der Presse überwiegend als überragend bezeichnet.

2008 spielte er im ebenfalls von Eichinger produzierten Baader-Meinhof-Komplex den BKA-Präsidenten Horst Herold. Die Geschichte des Films sieht er in engem Zusammenhang mit seinem eigenen Leben. So war er lange Zeit Sympathisant der außerparlamentarischen Linken, auch von Ulrike Meinhof, distanzierte sich jedoch schnell von den Gewalttaten der RAF seit Mitte der 1970er Jahre.

Von 2010 bis 2013 war Bruno Ganz gemeinsam mit Iris Berben Präsident der Deutschen Filmakademie.

Bruno Ganz ist seit 1965 mit seiner Frau Sabine verheiratet, obgleich getrennt lebend, und hat einen Sohn, der im Alter von vier Jahren erblindete. Der Schauspieler lebt auf der Halbinsel Au am linken Zürichseeufer, hat eine Wohnung in Venedig und lebte einige Jahre in Berlin. Seine langjährige Lebensgefährtin ist die Fotografin Ruth Walz.



Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 1996 vermachte der Schauspieler Josef Meinrad Bruno Ganz den Iffland-Ring, der seit über 100 Jahren an den jeweils «würdigsten» Schauspieler deutschsprachiger Bühnen weitervererbt wird. Im Oktober 2014 wurde bekannt, dass Ganz testamentarisch Gert Voss als Nachfolger festgelegt hatte, dieser starb jedoch im Juli 2014.

Am 2. März 2006 wurde Ganz in Wien vom österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst überreicht. Damit wurde Ganz in die Österreichische Kurie für Kunst aufgenommen.

Weitere Auszeichnungen
Stern von Bruno Ganz auf dem Boulevard der Stars in Berlin


Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Theaterarbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

JahrTitelAutorRolleRegisseurTheater
1965Die Unberatenennach Thomas ValentinJochen RullKurt Hbner
1965Frhlings ErwachenFrank WedekindMoritz StiefelPeter Zadek
1965HamletWilliam ShakespeareHamletKurt Hbner
1966Die RuberFriedrich SchillerFranz MoorPeter Zadek
1966MacbethWilliam ShakespeareMacbethKurt Hbner
1967Mass fr MassWilliam ShakespeareHerzogPeter Zadek
1968Im Dickicht der StdteBertolt BrechtGeorge GargaPeter Stein
1969Kabale und LiebeFriedrich SchillerWurmPeter Stein
1969Torquato TassoJohann Wolfgang von GoetheTorquato TassoPeter Stein
1971Peer GyntHenrik IbsenPeer Nr. 3 und Nr. 8Peter Stein
1971Der Ritt ber den BodenseePeter HandkeHeinrich GeorgePeymann/Wiens
1972Geschichten aus dem Wiener Walddn von HorvthOskarKlaus Michael Grber
1972Der Ignorant und der WahnsinnigeThomas BernhardDoktorClaus PeymannSalzburger Festspiele, Landestheater
1972Kleists Traum vom Prinzen Homburgnach Heinrich von KleistPrinz von HomburgPeter Stein
1973Die BakchenEuripidesPentheusKlaus Michael Grber
1973SommergsteMaxim GorkiSchalimowPeter Stein
1975Tod des Empedoklesnach Friedrich HlderlinEmpedoklesKlaus Michael Grber
1982HamletWilliam ShakespeareHamletKlaus Michael Grber
1984Der ParkBotho StraussOberonPeter Stein
1986Prometheus, gefesseltAischylos, bersetzt von Peter HandkePrometheusKlaus Michael GrberSalzburger Festspiele, Felsenreitschule
1986Die FremdenfhrerinBotho StraussLehrerLuc Bondy
1987Der MisanthropMolireAlcesteLuc Bondy
1993CoriolanusWilliam ShakespeareCoriolanusDeborah WarnerSalzburger Festspiele, Felsenreitschule
1996IthakaBotho StraussOdysseusDieter Dorn
2000Faust I + IIJohann Wolfgang von GoetheFaustPeter Stein
2003dipus auf KolonosSophokles, bersetzt von Peter HandkedipusKlaus Michael GrberBurgtheater, Wien
2006SchndungBotho StraussTitus AndronicusElmar Goerden
2012Le RetourHarold PinterMaxLuc BondyThtre Odon Paris

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

JahrTitelAnmerkungen
1960Der Herr mit der schwarzen MeloneRegie: Karl Suter
1961ChikitaRegie: Karl Suter
1962Es Dach berem ChopfRegie: Kurt Frh
1967Der sanfte LaufRegie: Haro Senft
1976Die Marquise von O.(La Marquise d'O.)Regie: ric Rohmer
1976Die WildenteRegie: Hans W. Geiendrfer
1976Im Scheinwerferlicht (Lumire)Buch und Regie: Jeanne Moreau
1976SommergsteBuch: Botho Strau, Regie: Peter Stein
1977Der amerikanische FreundBuch und Regie: Wim Wenders
1977Die linkshndige FrauBuch und Regie: Peter Handke
1978The Boys from BrazilRegie: Franklin J. Schaffner
1978Schwarz und weiss wie Tage und NchteRegie: Wolfgang Petersen
1978Messer im KopfRegie: Reinhard Hauff
1979Nosferatu ? Phantom der NachtRegie: Werner Herzog
1979Rckkehr zur Geliebten (Le retour la bien-aime)Regie: Jean-Franois Adam
19805 Prozent Risiko (5% de risque)Regie: Jean Pourtal
1980Der ErfinderRegie: Kurt Gloor
1980Die Kameliendame (La dame aux camlias)Regie: Mauro Bolognini
1980Die Verweigerung (La Provinciale)Regie: Claude Goretta
1981Etwas wird sichtbarRegie: Harun Farocki
1981Oggetti SmarritiRegie: Giuseppe Bertolucci
1981Die Flschung(Le faussaire)Regie: Volker Schlndorff
1982Gedchtnis ? Ein Film fr Curt Bois und Bernhard MinettiRegie und Drehbuch: Bruno Ganz
1982Krieg und FriedenRegie: Alexander Kluge, Volker Schlndorff, Stefan Aust, Axel Engstfeld
1983In der weissen Stadt(Dans la ville blanche)Regie: Alain Tanner
1983Killer aus FloridaBuch und Regie: Klaus Schaffhauser
1983System ohne SchattenRegie: Rudolf Thome
1985Der Eissalon (De IJssalon)Regie: Dimitri Frenkel Frank
1986Der PendlerRegie: Bernhard Giger
1986Vter und Shnevierteilig, Regie: Bernhard Sinkel
1987Der Himmel ber BerlinRegie: Wim Wenders
1988Ein fast anonymes Verhltnis (Strapless)Regie: David Hare
1988Der Himmel ist fern (Un amore di donna)Regie: Nelo Risi
1988Verteidigungsrede des JudasRegie: Walter Jens
1988BankomattRegie: Villi Hermann
1989Architektur des Untergangs (Undergangens arkitektur)Regie: Peter Cohen ? Erzhler
1990Tassilo ? Ein Fall fr sichsechsteilig, Regie: Hajo Gies
1990Sazka ? Die Wette (Sazka)Regie: Martin Walz
1991ErfolgRegie: Franz Seitz
1991La Domenica specialmenteRegie: Giuseppe Bertolucci
1991Prag (Prague)Regie: Ian Sellar
1991Children of Nature ? Eine Reise(Brn natturunna)Regie: Fridrik Thr Fridriksson
1991Letzte Tage im Chez Nous (The Last Days of Chez Nous)Regie: Gillian Armstrong
1992BrandnachtRegie: Markus Fischer
1993In weiter Ferne, so nah!Regie: Wim Wenders
1993AsmaraRegie: Paolo Poloni
1994Die Abwesenheit (L'absence)Buch und Regie: Peter Handke
1994Heller TagRegie: Andre Nitzschke
1995Ein Richter in AngstRegie: Josef Rdl
1995Il Grande FaustoRegie: Alberto Sironi
1996Tdliches SchweigenRegie: Bernd Bhlich
1996Tatort ? SchattenweltRegie: Josef Rdl
1997Saint-ExRegie: Anand Tucker
1998Gegen Ende der NachtRegie: Oliver Storz
1998Die Ewigkeit und ein Tag(Mia eoniotita ke mia mera)Regie: Theo Angelopoulos
2000WerAngstWolfRegie: Clemens Klopfenstein
2000Brot und Tulpen(Pane e Tulipani)Regie: Silvio Soldini
2001Johann Wolfgang von Goethe ? Faust
2002Epsteins NachtRegie: Urs Egger
2002Bruno Ganz ? Behind MeRegie: Norbert Wiedmer
2003LutherRegie: Eric Till
2004Der Manchurian Kandidat(The Manchurian Candidate)Regie: Jonathan Demme
2004Der UntergangRegie: Oliver Hirschbiegel
2006Frchtet Euch Nicht! ? Das Leben Papst Johannes Pauls II.Regie: Jeff Bleckner
2006VitusRegie: Fredi M. Murer
2006Ode an die Freude(Baruto no gakuen)Regie: Masanobu Deme
2007Jugend ohne Jugend(Youth Without Youth)Regie: Francis Ford Coppola
2008Ein Starker AbgangRegie: Rainer Kaufmann
2008Der Baader Meinhof KomplexRegie: Uli Edel
2008The Dust of TimeRegie: Theo Angelopoulos
2008CopacabanaRegie: Xaver Schwarzenberger
2009Der VorleserRegie: Stephen Daldry
2009Giulias VerschwindenRegie: Christoph Schaub
2010Der grosse KaterRegie: Wolfgang Panzer
2010Das Ende ist mein AnfangRegie: Jo Baier
2011Satte Farben vor SchwarzRegie: Sophie Heldman
2011BrotRegie: Ahmet Ta?
2011Unknown Identity(Unknown)Regie: Jaume Collet-Serra
2013Nachtzug nach Lissabon(Night Train to Lisbon)Regie: Bille August
2013Michael KohlhaasRegie: Arnaud des Pallires
2013The CounselorRegie: Ridley Scott
2014Einer nach dem anderenRegie: Hans Petter Moland
2015HeidiRegie: Alain Gsponer
2015RememberRegie: Atom Egoyan
2017The PartyRegie: Sally Potter
2017In Zeiten des abnehmenden LichtsRegie: Matti Geschonneck

Hrspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hrbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Wolfgang Litzenburger: Carl-Zuckmayer-Medaille fr Bruno Ganz. In: theaterfreunde-mainz.de.18.Dezember 2014, abgerufen am 7.Januar 2017.
  2. ?SpotOn: Bruno Ganz: Der beste Almhi aller Zeiten. In: Focus Online.10.Dezember 2015, abgerufen am 7.Januar 2017.
  3. ?Lothar Schrder: Schauspieler Bruno Ganz: 'Rollen mit Tod hufen sich'. In: rp-online.de.20.Januar 2011, abgerufen am 7.Januar 2017.
  4. ?Dirk Kurbjuweit: Bruno Ganz im RAF-Film: Der Ex-Sympathisant. In: Spiegel Online.10.September 2008, abgerufen am 7.Januar 2017.
  5. ?Peer Teuwsen, Luzi Bernet: Schauspieler Bruno Ganz im Gesprch: Zrich ist die Stadt, die mir am nchsten beim Herzen ist. In: nzz.ch.7.November 2015, abgerufen am 7.Januar 2017.
  6. ?Almuth Spiegler: Iffland-Ring: Ganz hatte Voss als Nachfolger bestimmt. In: diepresse.com.2.Oktober 2014, abgerufen am 7.Januar 2017.
  7. ?ii: Theater- und Filmkarriere gewrdigt: Bruno Ganz erhlt Kunstpreis der Stadt Zrich. In: nzz.ch.26.Juni 2006, abgerufen am 7.Januar 2017.
  8. ?Auskunft Bundesprsidialamt
  9. ?Goldene Kamera fr Bruno Ganz und Diane Keaton. In: tz.de.24.Januar 2014, abgerufen am 7.Januar 2017.
  10. ?Bruno Ganz mit Carl-Zuckmayer-Medaille geehrt. In: dw.de.18.Januar 2015, abgerufen am 7.Januar 2017.
  11. ?Special Award ?Golden Camera 300? for Outstanding Contribution to World Cinema Art (Memento vom 19. September 2015 im Internet Archive)
  12. ?http://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/filmpreis-2016-ehrenpreis-100.html
  13. ?Filmstarts: In Zeiten des abnehmenden Lichts, abgerufen am 26. Mai 2017

Bruno Ganz (* 22. März 1941 in Zürich) ist ein international tätiger Schweizer Schauspieler und seit 1996 der Träger des Iffland-Ringes. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler der Gegenwart.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Bruno Ganz wird in Zürich geboren. Bruno Ganz ist ein international tätiger Schweizer Schauspieler und seit 1996 der Träger des Iffland-Ringes.

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Bruno Ganz ist heute 76 Jahre alt. Bruno Ganz ist im Sternzeichen Widder geboren.

Tagesgeschehen

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Los Angeles/USA. Der deutsche Film Der Untergang wurde für einen Oscar nominiert. Der Spielfilm von Bernd Eichinger schildert die letzten Tage Adolf Hitlers in Berlin (Hauptdarsteller: Bruno Ganz). Weiter wurde der Dokumentarfilm Die Geschichte vom weinenden Kamel von Byambasuren Davaa und Luigi Falorni, Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film in München, nominiert.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2015

Auszeichnungen:
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Carl-Zuckmayer-Medaille

2014

Auszeichnungen:
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Goldene Kamera für sein Lebenswerk

2011

Auszeichnungen:
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Pardo alla Carriera al Festival del film Locarno

2010

Auszeichnungen:
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Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin

Rundfunk, Film & Fernsehen

2013

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Film: Nachtzug nach Lissabon (Originaltitel Night Train to Lisbon) ist ein Film von Regisseur Bille August aus dem Jahr 2013, der nach dem gleichnamigen Roman von Pascal Mercier gedreht wurde. Der Film hatte am 13. Februar 2013 auf der 63. Berlinale seine Premiere außer Konkurrenz und startete am 7. März 2013 in Deutschland in den Kinos.

Stab:
Regie: Bille August
Drehbuch: Greg Latter, Ulrich Herrmann
Produktion: Andreas Knoblauch,
Michael Lehmann,
Kerstin Ramcke,
Peter Reichenbach,
Gunther Russ
Benjamin Seikel
Musik: Annette Focks
Kamera: Filip Zumbrunn
Schnitt: Hansjörg Weißbrich

Besetzung: Jeremy Irons, Mélanie Laurent, Jack Huston, Martina Gedeck, Bruno Ganz, Lena Olin, Christopher Lee, Charlotte Rampling, Tom Courtenay, August Diehl, Beatriz Batarda, Burghart Klaußner, Filipe Vargas, Adriano Luz

2012

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Film: Der Bernd ist ein Dokumentarfilm der Constantin Film aus dem Jahr 2012 über den deutschen Filmemacher und Produzenten Bernd Eichinger.

Stab:
Regie: Carlos Gerstenhauer
Produktion: Martin Moszkowicz /Constantin
Stephanie Dresbach
Friederich Oettker
Tanja Goll
Christine Rothe
Kamera: Andreas Kerle
Max Meinikat
Michael Reithmeier
Markus Schmidt
Christoph Philadelphia
Schnitt: Natalie Kurz
Claudia Gallus

Besetzung: Moritz Bleibtreu, Til Schweiger, Hannelore Elsner, Katja Flint, Nina Hoss, Bruno Ganz, Wolfgang Petersen, Roland Emmerich, Jean Jacques Annaud, Tom Tykwer, Stan Lee, Günter Rohrbach, Herman Weigel, Robert Kulcer, Leni Ohngemach, Milla Jovovich, Patrick Wachsberger, Michael Herbig, Oliver Berben, Martin Moszkowicz

2011

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Film: Unknown Identity (Originaltitel: Unknown) ist ein Action-Thriller des Regisseurs Jaume Collet-Serra aus dem Jahr 2011 nach dem Bestseller Hors de moi aus dem Jahr 2003 von Didier van Cauwelaert. Liam Neeson, Diane Kruger und January Jones spielen die Hauptrollen bei der in Deutschland gedrehten internationalen Produktion um einen amerikanischen Wissenschaftler, der in Berlin in die Aktivitäten eines Mordkommandos verwickelt ist. Der Film startete am 18. Februar 2011 in Nordamerika und hatte seine internationale Premiere bei der Berlinale 2011. Die mit einem Budget von 40 Millionen Dollar nach US-Maßstäben mittelgroße Produktion lief weltweit in über 50 Ländern und spielte dabei bis Juni 2011 über 136 Millionen US-Dollar brutto an den Kinokassen ein.

Stab:
Regie: Jaume Collet-Serra
Drehbuch: Oliver Butcher Stephen Cornwell
Produktion: Joel Silver Leonard Goldberg Andrew Rona
Musik: John Ottman Alexander Rudd
Kamera: Flavio Martínez Labiano
Schnitt: Timothy Alverson

Besetzung: Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Frank Langella, Aidan Quinn, Bruno Ganz, Sebastian Koch, Olivier Schneider, Stipe Erceg, Karl Markovics, Mido Hamada, Rainer Bock, Clint Dyer, Eva Löbau, Adnan Maral, Torsten Michaelis, Rainer Sellien, Petra Hartung, Michael Baral, Sanny Van Heteren, Herbert Olschok, Petra Schmidt-Schaller, Annabelle Mandeng, Janina Flieger, Fritz Roth, Heike Hanold-Lynch, Matthias Weidenhöfer, Kida Khodr Ramadan, Peter Becker, Vladimir Pavic, Sebastian Stielke

2010

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Film: Der grosse Kater ist eine schweizerisch-deutsche Filmproduktion aus dem Jahr 2010. Die Premiere war im Januar 2010 in Bern.

Stab:
Regie: Wolfgang Panzer
Drehbuch: Dietmar GüntscheClaus Peter Hant
Produktion: Wolfgang Behr,
Philip Evenkamp,
Dietmar Güntsche,
Benito Mueller,
Wolfgang Müller,
Claudia Wick
Musik: Patrick Kirst
Kamera: Edwin Horak
Schnitt: Jean-Claude Piroué,
Uli Schön

Besetzung: Bruno Ganz, Ulrich Tukur, Marie Bäumer, Christiane Paul, Edgar Selge, Justus von Dohnányi, Martin Rapold, Marek Kondrat, Antoine Monot, Jr., Walo Lüönd, Stefan Gubser, Beat Marti

2010

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Film: Das Ende ist mein Anfang ist ursprünglich der Titel für ein Interview in Buchform von Folco Terzani mit seinem Vater Tiziano. Darauf basiert der gleichnamige Film, der die letzten Tage im Leben des italienischen Journalisten und Schriftstellers Tiziano Terzani (1938-2004; im Film gespielt von Bruno Ganz) darstellt. Den Hauptinhalt bilden dabei die Gespräche zwischen ihm und seinem Sohn Folco über das Leben und die Erlebnisse des Journalisten an verschiedenen Orten der Welt, vorwiegend im asiatischen Raum. Der Journalist reflektiert, teils in ungewöhnlich humorvoller Form, seine Erkenntnisse über das Leben und Sterben, insbesondere über seinen bevorstehenden Tod aufgrund einer Krebserkrankung. Der Sohn nimmt diese Gespräche in den letzten drei Lebensmonaten seines Vaters auf, woraus später zunächst das Buch entsteht. Beim Film arbeiteten wiederum der Produzent Ulrich Limmer und der Regisseur Jo Baier eng mit der Familie Terzanis und besonders mit dem Sohn Folco Terzani zusammen, da es den Beteiligten um ein hohes Maß an Authentizität ging.

Stab:
Regie: Jo Baier
Drehbuch: Ulrich Limmer , Folco Terzani
Produktion: Ulrich Limmer
Musik: Ludovico Einaudi
Schnitt: Claus Wehlisch

Besetzung: Bruno Ganz, Elio Germano, Erika Pluhar, Andrea Osvárt

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