Buddha

Buddha (Sanskrit, m., बुद्ध, buddha, wörtl.: „der Erwachte“, chinesisch , Pinyin, japanisch, ぶつbutsu, vietnamesischphật oder 𠍤 bụt) bezeichnet im Buddhismus einen Menschen, der Bodhi (wörtl.: „Erwachen“) erfahren hat, und ist der Ehrenname des indischen Religionsstifters Siddhartha Gautama, dessen Lehre die Weltreligion des Buddhismus begründet.

Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat: vollkommene Weisheit (Prajna) und unendliches, gleichwohl distanziertes Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen. Er hat bereits zu Lebzeiten Nirvana verwirklicht und ist damit nach buddhistischer Überzeugung nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation (Samsara) gebunden. Das Erwachen ist von transzendenter Natur, mit dem Verstand nicht zu erfassen, ist „tief und unergründlich wie der Ozean“, weshalb sich diese Erfahrung einer Beschreibung mit sprachlichen Begriffen entzieht. Ihre Qualität ist für Menschen, die diese Erfahrung nicht selbst gemacht haben, nicht nachzuvollziehen.

mehr zu "Buddha" in der Wikipedia: Buddha

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: John Rabe stirbt in Berlin. John Heinrich Detlef Rabe war ein deutscher Kaufmann. Er wird wegen seiner humanitären Verdienste um die chinesische Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg auch als der „Oskar Schindler Chinas“, in US-amerikanischen Quellen als der „zweite Schindler“ und von Chinesen als der „deutsche lebende Buddha“ oder „der Gute Deutsche von Nanjing“ bezeichnet.
thumbnail
Geboren: Paul Köppler wird in Österreich geboren. Paul Köppler ist Organisator und Meditationslehrer bei buddhistischen Seminaren. Er ist Autor mehrerer Bücher, welche die Lehre des Buddha in einer modernen und zeitgemäßen Sprache präsentieren. Von 1999 bis 2001 war er stellvertretender Sprecher der Deutschen Buddhistischen Union, dem Dachverband der Buddhisten in Deutschland.

1904

thumbnail
Gestorben: Düdjom Lingpa stirbt. Düdjom Lingpa war ein bedeutender Lama und Linienhalter der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus. Nach der Überlieferung gilt er als Inkarnation von Sariputra, Buddhas bedeutendstem Schüler, dem Mahasiddha Saraha, dem Meister Krsnadhara und dem Mahasiddha Humkara. In Tibet soll er unter anderem im 8. Jahrhundert als Khyechung Lotsawa, einem Schüler Guru Rinpoches inkarniert gewesen sein. Düdjom Lingpa war ein Meditationsmeister und Visionär und zudem ein Schatzfinder von Guru Rinpoches im 8. Jahrhundert versteckten spirituellen Schätzen, darunter der nach ihm benannte Praxiszyklus „Düdjom Tersar“ (tib.: bdud 'joms gter gsar). Als seine bedeutendste Inkarnation gilt Düdjom Rinpoche (1904–1987), erstes „offizielles Oberhaupt der Nyingma-Schule“. Als weitere Inkarnation galt unter anderem Chime Rigdzin (1922–2002).
thumbnail
Geboren: John Rabe wird in Hamburg geboren. John Heinrich Detlef Rabe war ein deutscher Kaufmann. Er wird wegen seiner humanitären Verdienste um die chinesische Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg auch als der „Oskar Schindler Chinas“, in US-amerikanischen Quellen als der „zweite Schindler“ und von Chinesen als der „deutsche lebende Buddha“ oder „der Gute Deutsche von Nanjing“ bezeichnet.

1836

thumbnail
Geboren: Düdjom Lingpa wird in Golog geboren. Düdjom Lingpa war ein bedeutender Lama und Linienhalter der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus. Nach der Überlieferung gilt er als Inkarnation von Sariputra, Buddhas bedeutendstem Schüler, dem Mahasiddha Saraha, dem Meister Krsnadhara und dem Mahasiddha Humkara. In Tibet soll er unter anderem im 8. Jahrhundert als Khyechung Lotsawa, einem Schüler Guru Rinpoches inkarniert gewesen sein. Düdjom Lingpa war ein Meditationsmeister und Visionär und zudem ein Schatzfinder von Guru Rinpoches im 8. Jahrhundert versteckten spirituellen Schätzen, darunter der nach ihm benannte Praxiszyklus „Düdjom Tersar“ (tib.: bdud 'joms gter gsar). Als seine bedeutendste Inkarnation gilt Düdjom Rinpoche (1904–1987), erstes „offizielles Oberhaupt der Nyingma-Schule“. Als weitere Inkarnation galt unter anderem Chime Rigdzin (1922–2002).

Rundfunk, Film & Fernsehen

1925

thumbnail
Film: Die Leuchte Asiens ist ein deutsch-indischer Spielfilm von Franz Osten aus dem Jahr 1925. Es ist die erste Koproduktion deutscher und indischer Filmschaffender und die erste internationale Koproduktion Indiens. Der Film erzählt das Leben des Religionsstifters und historischen BuddhasGautama. Grundlage für das Drehbuch war das gleichnamige epische Gedicht von Sir Edwin Arnold aus dem Jahr 1879.

Stab:
Regie: Franz Osten
Drehbuch: Niranjan Pal
Produktion: Franz Osten, Himansu Rai
Musik: Hansheinrich Dransmann (originale Kinomusik), Pierre Oser (restaurierte Fassung)
Kamera: Josef Wirsching, Wilhelm Kiermeier

Besetzung: Himansu Rai, Seeta Devi, Sarada Ukil, Rani Bala, Prafulla Roy, Sunit Mitter, Jagit Mathur, Sundar Rayam

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1994

Werk > Film:
thumbnail
– Living Buddha (Kinofilm – Bayerischer Filmpreis 1995) (Clemens Kuby)

1940

Werk > Roman:
thumbnail
Der gefesselte Buddha. Roman. Rekord-Verlag, Leipzig (Heinrich Tiaden)

Kunst & Kultur

2003

Bisherige Ausstellungen:
thumbnail
Kunst an der Seidenstraße. Faszination Buddha, 17. August bis 12. Oktober (Bucerius Kunst Forum)

1976

Inszenierung:
thumbnail
Chukchok, Theaterexperiment anlässlich der 10. Inkarnation von Buddha, Bangkok (Wolfram Mehring)

Religion

thumbnail
An diesem Tage sollte der japanische Mönch und Gelehrte Nichiren in Tatsunokuchi hingerichtet werden, da jedoch der Legende nach ein Komet am Himmel erschien, ließ man von seiner Hinrichtung ab. Den Lehren des Nichiren-Buddhismus zufolge erreichte Nichirens Wirken an diesem Tag einen Wendepunkt. In Schulen wie der Nichiren-Shōshū, wie auch aus der ihr hervorgegangenen Sōka Gakkai, wird gelehrt, dass Nichiren gar sein Identität als Buddha an diesem Tag offenbarte. Die Nichiren-Shū hingegen, verehrt Nichiren als eine Verkörperung des Bodhisattva Jōgyō.

600 n. Chr.

thumbnail
um 600: Chinesisch beeinflusste Buddha-Statuen kommen in Japan auf.

543 v. Chr.

thumbnail
: Beginn der buddhistischen Zeitrechnung. Sie orientiert sich am Eingang Buddhas in das Nirvana; das Jahr ist eine Festlegung singhalesischer Mönche und unabhängig von den historischen Ereignissen: Todesjahr Buddhas ist wohl 483 (6. Jahrhundert )

Tagesgeschehen

thumbnail
Vesakh-Tag: Das Vesakhfest erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und das vollkommene Verlöschen (Parinirvana) des Buddha. Das Fest stammt ursprünglich aus der Tradition des Theravada-Buddhismus und wird heute von den Buddhisten in aller Welt als der wichtigste gemeinsame Feiertag begangen. Häufig wird an diesem Feiertag die Internationale Buddhistische Flagge, als Symbol der weltweiten buddhistischen Einheit, gehisst. Vesakh wurde in Würdigung des buddhistischen Beitrags zur Weltkultur 1999 auch von der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkannt.
thumbnail
Berlin: Aufgrund der Entscheidung der Intendantin Kirsten Harms wird die seit drei Jahren an der Deutschen Oper Berlin von Hans Neuenfels inszenierte Mozart-Oper Idomeneo aus dem Spielplan genommen. Da in der Inszenierung die abgeschnittenen Köpfe von Jesus, Buddha, Mohammed und Poseidon gezeigt werden, wolle sie keine Konfrontation mit dem Islam provozieren. Ihre Entscheidung stößt sowohl auf Verständnis als auch auf harte Ablehnung in der Kulturszene, da man derartige präventive Selbstzensur ablehne und somit geradezu auf die entsprechende Oper aufmerksam mache. Eine breitangelegte Diskussion wie beim Karikaturenstreit ist zu befürchten

"Buddha" in den Nachrichten