Bulgarische Wiedergeburt

Die Bulgarische Nationale Wiedergeburt (bulgarischБългарско национално възраждане, oder einfach Възраждане) war eine Periode des sozio-ökonomischen Wachstums und der nationalen Einigung des bulgarischen Volkes während der 500-jährigen osmanischen Herrschaft.

Die Osmanen hatten eine eigenständige Fortentwicklung der Bulgaren unterdrückt. Es hat wegen der osmanischen Herrschaft in dieser Region nie eine Renaissance, Reformation, Aufklärung oder bürgerliche Revolution gegeben. Die Bulgarische Wiedergeburt hatte im Gegensatz zu den nationalen Bewegungen der Nachbarvölker mit erheblichen äußeren Schwierigkeiten zu kämpfen. Durch die geographische Nähe zu Konstantinopel, dem Machtzentrum des Osmanischen Reiches, waren die Bulgaren stärker als andere Balkanvölker dem Islamisierungsdruck ausgesetzt. Diese religiöse Prämisse hinderte lange Zeit auch die Schaffung einer ökonomischen Basis für einen gesellschaftlichen Aufstieg. Die Anfänge der bulgarischen Wiedergeburt liegen in Makedonien.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Simeon von Warna und Preslaw stirbt in Warna, Bulgarien. Simeon oder Simeon von Warna und Preslaw war ein hoher bulgarischer orthodoxer Geistlicher, Aktivist der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt, Kämpfer für eine unabhängige bulgarische Kirche, zwischen 1872 und 1937 Metropolit der Diözese Warna und Weliki Preslaw der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche und von 1874 bis 1913 Mitglied des Heiligen Synods.
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Gestorben: Christo Stambolski stirbt in Sofia. Christo Tanew Stambolski war ein bulgarischer Arzt, Freiheitskämpfer und Politiker und einer der Aktivisten der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt und nach der Befreiung Bulgariens Funktionär der Volkspartei in Ostrumelien. Er war der erste der im Osmanischen Reichs die Medizinische Fachbegriffe vom arabischen ins türkische übersetzte. Seine Übersetzung ist bis heute in der Türkei in Gebrauch.
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Gestorben: Iwan Wasow stirbt in Sofia. Iwan Mintschew Wasow war ein bulgarischer Historiker, Schriftsteller, Politiker und einer der Aktivisten der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt. Zwischen 1897 und 1899 war er Bildungsminister in der Regierung der konservativen Volkspartei. Er wird heute in Bulgarien als der „Patriarch der bulgarischen Literatur“ angesehen. Das bulgarische Nationaltheater in Sofia trägt seinen Namen.
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Gestorben: Christo Makedonski stirbt in Russe, Bulgarien. Christo Nikolow Makedonski war ein bulgarischer Hajduke, Wojwode und Freiheitskämpfer während der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt. Sein Nachname Makedonski leitet sich aus der geographischen Region Makedonien ab, aus der er stammte.
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Gestorben: Josef I. (Exarch) stirbt in Sofia. Josef I., auch Josif geschrieben (bulgarisch? Йосиф I.), geboren als Lasar Jowtschew war ein bulgarischer Prälat, Politiker, Exarch und Oberhaupt der bulgarisch-orthodoxen Kirche, sowie einer der Aktivisten der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt.

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