Bundesautobahn 20

Die Bundesautobahn 20 ist eine Autobahn in Norddeutschland. Sie wurde ab 1992 gebaut und wird noch erweitert. Als Projekt 10 gehörte sie zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit. Mit der A 20 sollten der Ostseeküstenraum und große Bereiche des Landes Mecklenburg-Vorpommern besser an das westdeutsche und europäische Verkehrsnetz angebunden werden. Sie sollte die Bundesstraßen 96, die 104 und die 105 entlasten. Die 1992 für das Jahr 2010 prognostizierte durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) trat bei Weitem nicht ein. Es werden auf dem Abschnitt Lübeck–Wismar 28.000 (statt 40.000 prognostizierten) Kraftfahrzeuge erreicht; auf dem Abschnitt Wismar zur A 19 bei Rostock 30.000 (statt 60.000) Kraftfahrzeuge und die Auslastung sinkt nach Osten bis auf unter 12.000 Kraftfahrzeuge ab. Im Bereich Pasewalk befahren lediglich durchschnittlich 9400 Fahrzeuge die A 20, was einer gut frequentierten Kreisstraße entspricht. Der östliche Teil der A 20 gehört zu den Autobahnen mit der geringsten Verkehrsstärke in Deutschland. Im westlichen Teil fehlen allerdings noch einige Anschlussstrecken an die großen Seehäfen sowie eine Elbquerung für die Nordwestumgehung Hamburgs.

Die A 20 ist bislang der längste zusammenhängende Neubau einer Autobahn seit 1945 und löste die Bundesautobahn 61 als längste „zweistellige“ Autobahn Deutschlands ab.

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2005

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Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet zwischen Tribsees und Greifswald die letzten Teilstücke der Bundesautobahn 20, der sogenannten Ostsee- bzw. Küstenautobahn, die vom Kreuz Uckermark zum Kreuz Lübeck führt. Die A 20 ist damit der längste zusammenhängende Autobahnneubau seit 1945. (7. Dezember)

Sieger

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