Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (kurz: BMBF) ist eine oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Der Hauptsitz bzw. erste Dienstsitz des Bundesministeriums befindet sich in den sogenannten Kreuzbauten in der Bundesstadt Bonn, der zweite Dienstsitz in Berlin.



Geschichte




Die Ursprünge des Bundesministeriums für Bildung und Forschung reichen bis zum 20. Oktober 1955 zurück, als unter dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer das Bundesministerium für Atomfragen gegründet wurde. Zu dessen erstem Minister wurde Franz Josef Strauß ernannt.Das Bundesministerium für Atomfragen hatte zur Aufgabe, die friedliche Nutzung der Kernenergie voranzutreiben und war in dem zum Bürogebäude umgebauten, ehemaligen Hotel Godesberger Hof in Bad Godesberg ansässig. 1957 wurde es in Bundesministerium für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft und 1961 in Bundesministerium für Atomkernenergie umbenannt. Mit der Umbenennung 1962 in Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung wurde es nun auch für die allgemeine Wissenschaftsförderung und für die Förderung der Raumfahrtforschung zuständig. Mit einer Grundgesetzänderung 1969 wurden die Kompetenzen des Bundes in der Bildungsplanung und der Forschungsförderung erweitert, das Ministerium erhielt daher den neuen Namen Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBW), den es bis 1994 behielt.1972 wurde das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) gegründet, um die Grundlagenforschung, die angewandte Forschung und die technologische Entwicklung zu fördern. Mehr als zwei Jahrzehnte blieb es bei der Trennung der beiden Ministerien. Nach der Bundestagswahl 1994 wurden beide Ministerien zusammengelegt, das neue Ministerium erhielt die Bezeichnung Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF). Nach dem Regierungswechsel im Jahr 1998 musste das BMBF die Abteilung Technologiepolitik an das Wirtschaftsministerium abgeben und wurde daher in Bundesministerium für Bildung und Forschung umbenannt, die Bezeichnung, die es bis heute trägt.Zwischen 1999 und 2014 war der Berliner Dienstsitz des Ministeriums im früheren Gebäude der Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR untergebracht, bevor er im November 2014 sein Gebäude am Kapelle-Ufer eröffnete. Dieser bietet ausreichend Platz zur Konzentration des gesamten Ministeriums auf diesen Standort.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hans Leussink stirbt in Karlsruhe. Hans Leussink war ein deutscher Bauingenieur für Geotechnik, Hochschullehrer und Politiker. Er war von 1969 bis 1972 der erste und zudem parteiloseBundesminister für Bildung und Wissenschaft.
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Gestorben: Joachim Raffert stirbt in Hildesheim. Joachim Raffert war ein deutscher Journalist und Politiker (SPD). Er war 1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft.
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Gestorben: Hans von Heppe stirbt in Kakenstorf, Niedersachsen. Hans Gustav Adolf von Heppe war ein deutscher Beamter und Jurist, der unter anderem Staatssekretär im Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung bzw. Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft.
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Geboren: Helge Braun wird in Gießen geboren. Helge Reinhold Braun ist ein deutscher Politiker der CDU und parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung.
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Gestorben: Hans Lenz stirbt in Rottweil. Hans Lenz war ein deutscher Politiker (FDP/DVP). Er war von 1961 bis 1962 Bundesschatzminister und von 1962 bis 1965 Bundesminister für wissenschaftliche Forschung.

Laudatoren

2007

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Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, deutsche Politikerin (CDU) (Nationale Bestenehrung)

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

2009

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Jahreswidmungen: Jahr der Forschungsexpedition Deutschland im Rahmen der Initiative Wissenschaft im Dialog (Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF)

2008

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Jahreswidmungen: Jahr der Mathematik in Deutschland (Initiative vom BMBF)

2007

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Jahreswidmungen: Jahr der Geisteswissenschaften im Rahmen der Initiative Wissenschaft im Dialog des BMBF

2006

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Jahreswidmungen: 2006 ist Jahr der Informatik im Rahmen der Initiative Wissenschaft im Dialog des BMBF

2005

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Jahreswidmungen > Personen: ist das Einsteinjahr im Rahmen der Initiative Wissenschaft im Dialog des BMBF (anlässlich des 100. Geburtstags der Relativitätstheorie im Annus mirabilis 1905 und des 50. Todestages von Einstein) (2005)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2011

Forschungsprojekte:
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– 2014: SUGAR2. Gefördert vom BMBF. (Christian Berndt)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2012

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Ehrung: Stipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Sparda-Bank Baden-Württemberg (Deutschlandstipendium) (Theodor Schubach)

2005

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Ehrung: Innovationspreis Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Hans Jürgen Gerner)

2003

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Ehrung: Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Martin Beyer)

1993

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Auszeichnungen: Heinz-Maier-Leibnitz-Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Fachgebiet Chemie und Physik dünner Schichten und Schichtsysteme (Matthias Wuttig)

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland: Bundespräsident Joachim Gauck ernennt Johanna Wanka zur Bundesbildungsministerin als Nachfolgerin von Annette Schavan.
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Berlin/Deutschland: BundesbildungsministerinAnnette Schavan tritt zurück.
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Berlin: BundesforschungsministerinAnnette Schavan (CDU) spricht sich für die Bundesregierung gegen therapeutisches Klonen aus.

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