Bundestagswahl 2005

Die Bundestagswahl 2005 fand infolge der vorzeitigen Auflösung des 15. Deutschen Bundestags am 18. September 2005 statt. Bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag wurde an diesem Tag in 298 von 299 Wahlkreisen gewählt. Als Ergebnis kam es zu einer Großen Koalition unter Angela Merkel.

mehr zu "Bundestagswahl 2005" in der Wikipedia: Bundestagswahl 2005

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Kerstin Lorenz stirbt in Dresden. Kerstin Bärbel Lorenz war eine deutsche Politikerin. Sie kandidierte für die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) zur Bundestagswahl 2005, verstarb jedoch elf Tage vor dem Wahltag.
thumbnail
Geboren: Sven Eggers wird geboren. Sven Eggers ist ein rechtsextremer Politiker der Deutschen Volksunion (DVU), Journalist und Autor. Er ist verantwortlicher Redakteur der vom DSZ-Verlag herausgebrachten Nationalzeitung und war Redakteur der bis 1999 selbstständigen Deutschen Wochen-Zeitung. Eggers war Geschäftsführer der Bürgerschaftsfraktion in Bremen, nachdem die DVU 1991 sechs Mandate erhalten hatte. In den darauf folgenden Jahren kam es zu finanziellen Unregelmässigkeiten bei der Verwendung von Fraktionsgeldern, woraufhin das Land Bremen hohe Beträge von der DVU zurückforderte. Eggers war für die DVU ein rhetorisch gut geschulter politischer Manager und sollte dazu beitragen, dass die DVU in Deutschland möglichst viele Landtagsmandate gewinnen würde. Des Weiteren war Eggers Vorsitzender des DVU Landesverbandes Hamburg, wobei die DVU bei der Bürgerschaftswahl jedoch stets scheiterte. Sven Eggers hatte sich für eine Karikatur zu verantworten, die im Zuge des Wahlkampfes als Postwurfsendung in großer Stückzahl an Wähler in Hamburg verschickt worden war. Vom Vorwurf der Volksverhetzung wurde Eggers jedoch freigesprochen. Bei der Bundestagswahl 2005 kandidierte Eggers auf der Landesliste der NPD Baden-Württembergs. Dies war durch den auf dem vorhergehenden Bundesparteitag der DVU beschlossenen Deutschlandpakt mit der NPD möglich. Nachdem der NPD-Landesvorsitzende Günter Deckert sowie fünf weitere Kandidaten ihre Kandidatur zurückgezogen hatten, war Eggers Erstplatzierter. Eggers’ Großvater ist der 1943 gefallene Liedermacher, Dichter und Obersturmführer der Waffen-SS Kurt Eggers.
thumbnail
Geboren: Kerstin Lorenz wird in Dresden geboren. Kerstin Bärbel Lorenz war eine deutsche Politikerin. Sie kandidierte für die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) zur Bundestagswahl 2005, verstarb jedoch elf Tage vor dem Wahltag.
thumbnail
Geboren: Norbert Spinrath wird in Rheydt geboren. Norbert Spinrath war von 1998 bis 2000 Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei und Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis Heinsberg sowohl bei der Bundestagswahl 2005 als auch bei der Bundestagswahl 2009. Spinrath ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
thumbnail
Geboren: Monika Heubaum wird in Detmold geboren. Monika Heubaum, geborene Schramm, war vom 10. November 1994 bis zur Bundestagswahl 2005 (drei Wahlperioden) Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie wurde jeweils über die Landesliste der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in Niedersachsen gewählt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1977

Werkauswahl:
thumbnail
Teil 7 - Quand un roi perd la France deutsch Ein König verliert sein Land (Maurice Druon)

Aktionen und Kontroversen

2004

thumbnail
wurde von Titanic-Redakteuren die PARTEI gegründet. Ihr Bundesvorsitzender ist der ehemalige Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn. Die PARTEI nahm unter anderem an der Bundestagswahl 2005 teil; im Mai 2013 zog ein Kandidat der PARTEI, Bastian Langbehn, in die Lübecker Bürgerschaft ein. Martin Sonneborn errang bei der Europawahl 2014 einen Platz im Europäischen Parlament. (Titanic (Magazin))

Aktionen

2004

thumbnail
wurde von Titanic-Redakteuren die PARTEI gegründet. Ihr Bundesvorsitzender ist der ehemalige Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn. Die PARTEI nahm unter anderem an der Bundestagswahl 2005 teil; im Mai 2013 zog sogar ein Kandidat der PARTEI, Bastian Langbehn, in die Lübecker Bürgerschaft ein. (Titanic (Magazin))

Sport

2005

Wahlergebnisse > Bundestagswahlen:
thumbnail
0,06? % (Feministische Partei Die Frauen)

Tagesgeschehen

thumbnail
Berlin: Die deutsche Bundesregierung spricht sich für eine Verlängerung der UNIFIL Mission der Deutschen Marine im Libanon um ein Jahr aus. Der Deutsche Bundestag soll Mitte September darüber entscheiden.
thumbnail
Berlin/Deutschland: Nach den heutigen Bundestagswahlen lautet das Endergebnis (ohne den Wahlkreis Dresden I): Union 35,2 %, SPD 34,3 %, FDP 9,8 %, Grüne 8,1 %, Linkspartei.PDS 8,7 %, andere 3,9 %. Die Kanzlerkandidaten sind Angela Merkel (CDU/CSU) und Gerhard Schröder (SPD). Da nun weder Union/FDP noch SPD/Grüne eine Mehrheit besitzen, ist unklar, welche der fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen koalieren werden. Jedoch schließen alle Parlamentsparteien eine Koalition mit der PDS/Linkspartei aus. Sowohl Merkel als auch Schröder erklären sich zum Wahlgewinner und zukünftigen Bundeskanzler; noch am Wahlabend schließt Guido Westerwelle eine Beteiligung der FDP an einer Ampelkoalition aus. Gerhard Schröder schließt aus, dass die SPD in einer großen Koalition Merkel als Bundeskanzlerin akzeptieren werde, und ebenso Angela Merkel, dass Schröder in einer großen Koalition Bundeskanzler werden könne. (Anm.: Diese Pattsituation löst sich erst am 10. Oktober zugunsten Merkels).
thumbnail
Karlsruhe: Trotz der Nachwahl in Dresden, die nach dem Tod einer NPD-Kandidatin nötig ist, darf der Bundeswahlleiter am Sonntag das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl 2005 (ohne den Wahlkreis Dresden I) bekanntgeben. Mit dieser Entscheidung weist das Bundesverfassungsgericht den Eilantrag einer parteilosen Direktkandidatin aus dem Saarland gegen die Bekanntgabe vor der Nachwahl als unzulässig zurück.
thumbnail
Dresden/Deutschland: Nach dem Tod einer NPD-Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2005 in Dresden wird die Nachwahl im Wahlkreis Dresden I für die Zeit um den 2. Oktober angesetzt.
thumbnail
Dresden/Sachsen: Durch den Tod einer NPD-Direktkandidatin im Dresdner Wahlkreis 160 wird das Endergebnis der Bundestagswahl 2005 voraussichtlich um 2 Wochen verzögert erscheinen. Somit können rund 220.000 Wahlberechtigte erst am 2. Oktober zur Wahl schreiten.

"Bundestagswahl 2005" in den Nachrichten