Burchana

Burchana (auch Byrchanis) ist laut Plinius dem Älteren die berühmteste von 23 den Römern bekannten Inseln zwischen Rhein und Jütland. Sie wurde 12 v. Chr. im Rahmen der Drusus-Feldzüge (12 bis 8 v. Chr.) von den Römern erobert. Bisher ist es nicht gelungen, sie zu identifizieren oder ihre Lage zu bestimmen.

Es wurde vielfach vermutet, dass es sich bei Burchana um eine Großinsel vor der ostfriesischen Küste handelte, die durch eine der Sturmfluten des Mittelalters – namentlich während der Großen Mandränke des Jahres 1362, vielleicht auch schon während der Ersten Marcellusflut des Jahres 1219 – in die Inseln Borkum, Bant, Juist und Buise zerrissen wurde. Der erhaltene östliche Teil von Buise ist heute die Insel Norderney. Andere meinen dagegen, dass geologische Gründe dagegen sprächen.

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Antike

50 n. Chr.

Römisches Reich:
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Plinius der Ältere (römischer Naturforscher) bereist die Nordseeküste und schreibt darüber einen Bericht, in dem er u. a. die Insel Burchana erwähnt. Der Bericht ist nur in Fragmenten erhalten.

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