César

Der César ist der nationale Filmpreis Frankreichs. Er ist nach dem französischen Bildhauer César Baldaccini benannt, der die Trophäe für den Preis entwarf. Der César wurde 1975 vom Filmjournalisten und Publizisten Georges Cravenne ins Leben gerufen und am 3. April 1976 erstmals vergeben. Die Nominierungen werden durch die Mitglieder der Académie des Arts et Techniques du Cinéma vorgenommen. Die Auszeichnung ging aus dem Filmpreis Étoile de Cristal hervor, der von 1955 bis 1975 verliehen wurde.

Die im Fernsehen ausgestrahlte Zeremonie zur Preisverleihung, die so genannte La Nuit des césars (dt.: „Die Nacht der Césars“), findet alljährlich im Februar im Théâtre du Châtelet in Paris statt. Der César ehrt die besten Produktionen und Künstler des französischen Films. Ursprünglich wurde der César in 13 Kategorien vergeben, derzeit gibt es – ohne Ehrenpreis – 21 Kategorien. In einer Kategorie werden auch internationale Filmproduktionen prämiert. Die letzte Preisverleihung fand am 24. Februar 2017 statt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Marie-France Pisier stirbt in Saint-Cyr-sur-Mer. Marie-France Pisier war eine französische Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Ab Beginn der 1960er Jahre trat sie in mehr als 80 Film- und Fernsehproduktionen, überwiegend Dramen, in Erscheinung und wurde zweimal mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet.
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Geboren: Fanny Valette wird in Arles geboren. Fanny Valette ist eine französische Schauspielerin. Sie gilt als eine sehr talentierte Nachwuchsschauspielerin und wurde für ihre Hauptrolle in dem Film Mein kleines Jerusalem im Jahr 2006 für den César in der Kategorie „Beste Nachwuchsschauspielerin“ nominiert. Im gleichen Jahr wurde sie auf der Berlinale 2006 mit dem europäischen Filmpreis Shooting Star ausgezeichnet.
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Gestorben: Jean-Paul Janssen stirbt in Paris. Jean-Paul Janssen war ein französischer Kameramann und Dokumentarfilmer. Man nannte ihn in Frankreich den „Rembrandt der Kamera“. Sein Film La vie au bout des doigts (Das Leben an den Fingerspitzen), wurde 1984 für den César nominiert.
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Geboren: Gaspard Ulliel wird in Boulogne-Billancourt geboren. Gaspard Ulliel ist ein französischer Schauspieler. Seit Mitte der 1990er Jahre trat er in über zwanzig Film- und Fernsehproduktionen, mehrheitlich Dramen, in Erscheinung. Internationale Bekanntheit brachten ihm unter anderem Hauptrollen in den Kinofilmen Mathilde – Eine große Liebe und Hannibal Rising – Wie alles begann ein. Für erstgenannte Rolle wurde er 2005 mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet.
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Geboren: Marina Hands wird in Paris geboren. Andrea Marina Hands ist eine französische Theater- und Filmschauspielerin. Einem breiten Publikum wurde sie bekannt durch ihre Interpretation der Lady Chatterley in Pascale Ferrans gleichnamigen Spielfilm (2006), für die sie u. a. mit dem César ausgezeichnet wurde.

Politik & Weltgeschehen

1036

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Bermudo III. besiegt die Mauren bei César, in der Region Aveiro.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1993

Film:
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Am 5. März stirbt der französische Filmemacher Cyril Collard fünfunddreißigjährig in Paris an der Immunschwächekrankheit AIDS. Drei Tage später wird sein Spielfilmdebüt, das AIDS-Drama Wilde Nächte, mit vier Césars ausgezeichnet, darunter die Trophäe für den besten Film des Jahres.
Film:
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Erstmals wird der französische Filmpreis César verliehen. Erster Preisträger in der Kategorie Bester Film ist Robert Enrico mit seinem Film Das alte Gewehr.

Tagesgeschehen

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