Cao Bằng

Cao Bằng ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im bergigen Norden Vietnams.

Das auf einer Landzunge am Südwestufer des Bang-Giang-Flusses gelegene wirtschaftliche und administrative Zentrum der Region war zu Zeiten der französischen Kolonialisierung die bedeutendste französische Garnisonsstadt in Tongking (französische Bezeichnung der nördlichsten Territorien Vietnams). Im Anschluss an den vietamesisch-chinesischen Krieg von 1979 versank die Stadt vorübergehend in Bedeutungslosigkeit. Seit den 1990er Jahren revitalisieren sich die Beziehungen zur Volksrepublik China und der Stadt kommt beschleunigter Aufschwung zu. Heute beherbergt Cao Bằng etwa 46.300 Einwohner. Wie in vielen Städten Nordvietnams dominieren große Betonbauten den architektonischen Zeitgeist. Dreh- und Angelpunkt der Stadt sind die lebhaften täglichen Märkte. Die Frischwaren der Händler gelangen mittels voll geladenen Bambusflößen nach Cao Bằng.

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Südostasien

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Frankreich verliert im Indochinakrieg die Festung Cao Bằng an die Aufständischen.

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