Captivity narrative

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Charles Wimar: Die Entführung von Daniel Boones Tochter Jemima (1853)
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Der Ausdruck captivity narrative bezeichnet ein eigenständiges Genre der amerikanischen Literatur, das die Erfahrungen weißer Siedler in Nordamerika, zumeist Frauen, in indianischer Gefangenschaft schildert. Captivity narratives hatten im 17. Jahrhundert einen erheblichen Einfluss sowohl auf die autobiografische Literatur als auch später auf den amerikanischen Roman.

Bekannt in diesem Zusammenhang wurden u.a. die Schicksale von Mary Rowlandson (1637–1711), Elizabeth Hanson (1684–1737) oder Cynthia Ann Parker (1826–1870).



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frederick Drimmer: Captured by the Indians: 15 Firsthand Accounts, 1750?1870. 1985


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausdruck captivity narrative bezeichnet ein eigenständiges Genre der amerikanischen Literatur, das die Erfahrungen weißer Siedler in Nordamerika, zumeist Frauen, in indianischer Gefangenschaft schildert. Captivity narratives hatten im 17. Jahrhundert einen erheblichen Einfluss sowohl auf die autobiografische Literatur als auch später auf den amerikanischen Roman.

Bekannt in diesem Zusammenhang wurden u.a. die Schicksale von Mary Rowlandson (1637–1711), Elizabeth Hanson (1684–1737) oder Cynthia Ann Parker (1826–1870).

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Geboren & Gestorben

1737

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Gestorben: Elizabeth Hanson stirbt. Elizabeth Meader Hanson war eine neuenglische Quäkerin, die im Sommer 1724 von Indianern gefangen genommen wurde. Ihr Erlebnisbericht über ihre Zeit in indianischer Gefangenschaft (captivity narrative) erschien 1728 und wurde im 18. Jahrhundert in Amerika wie in England mehrfach nachgedruckt.

1684

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Geboren: Elizabeth Hanson wird geboren. Elizabeth Meader Hanson war eine neuenglische Quäkerin, die im Sommer 1724 von Indianern gefangen genommen wurde. Ihr Erlebnisbericht über ihre Zeit in indianischer Gefangenschaft (captivity narrative) erschien 1728 und wurde im 18. Jahrhundert in Amerika wie in England mehrfach nachgedruckt.

Kunst & Kultur

1728

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Kultur: Das Captivity narrative von Elizabeth Hanson erscheint.

1724

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Ereignisse > Kultur: Das Captivity narrative von Elizabeth Hanson erscheint. Sie verarbeitet darin ihre Zeit in mehrmonatiger indianischer Gefangenschaft während des Sommers (1728)

1682

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Kultur: Die Puritanerin Mary Rowlandson, englische Siedlerin in Neuengland, veröffentlicht ihr Captivity narrative über ihre vom 10. Februar bis zum 2. Mai 1675 dauernde Gefangenschaft bei den Narraganset-Indianern. Das Buch entwickelt sich zu einem der ersten Bestseller der amerikanischen Literatur. Die amerikanische Ausgabe erlebt noch im selben Jahr eine zweite Auflage.

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