Carl von Ossietzky

Carl von Ossietzky (* 3. Oktober 1889 in Hamburg; † 4. Mai 1938 in Berlin) war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist.

Als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne wurde er im international aufsehenerregenden Weltbühne-Prozess 1931 wegen Spionage verurteilt, weil seine Zeitschrift auf die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam gemacht hatte. Ossietzky erhielt 1936 rückwirkend den Friedensnobelpreis für das Jahr 1935.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Carl von Ossietzky stirbt in Berlin. Carl von Ossietzky war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist.
Geboren:
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Carl von Ossietzky wird in Hamburg geboren. Carl von Ossietzky war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist.

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Carl von Ossietzky starb im Alter von 48 Jahren. Carl von Ossietzky war im Sternzeichen Waage geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1996

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Einzelaspekte und Rezeption > Ehrung: wurde in den Wallanlagen der Stadt Oldenburg ein von Manfred Sihle-Wissel geschaffenes Bronze-Denkmal aufgestellt.

1991

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Einzelaspekte und Rezeption > Ehrung: gab sich die Universität Oldenburg – nach langjährigen Widerständen durch die niedersächsische Landesregierung in Hannover – den Namen Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ossietzkys Tochter Rosalinde von Ossietzky-Palm war bis zu ihrem Tod im Jahr 2000 Ehrenbürgerin der Universität. Die Universität verwaltet auch den Nachlass von Carl und Maud von Ossietzky.

1983

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Einzelaspekte und Rezeption > Ehrung: wurde die Hamburger Staatsbibliothek in Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky umbenannt.
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Nobelpreise: Als Reaktion auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an Carl von Ossietzky im Vorjahr stiftet Adolf Hitler den Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft. Gleichzeitig wird allen Deutschen „für alle Zukunft“ untersagt, einen Nobelpreis anzunehmen. Die Entwürfe der Urkunden von Gerdy Troost wird am 7. Dezember vorgelegt. Die Verkündung der ersten Preisträger erfolgt bereits drei Monate früher, am 7. September. Es sind dies der Architekt Paul Ludwig Troost (posthum), Reichsleiter Alfred Rosenberg, der Asien- und Südpolarforscher Wilhelm Filchner und als geteilter Preis die Chirurgen August Bier und Ferdinand Sauerbruch.

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