Carmina Burana

Carmina Burana (lateinisch für Beurer Lieder oder Lieder aus Benediktbeuern) ist der Name einer Anthologie von 254mittellateinischen, seltener mittelhochdeutschen, altfranzösischen oder provenzalischen Lied- und Dramentexten, die 1803 in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern gefunden wurde.

Die Texte wurden im 11. und 12. Jahrhundert (einige auch erst im 13. Jahrhundert) von zumeist anonymen Dichtern verfasst. Die Carmina Burana gelten neben den älteren Carmina Cantabrigiensia als wichtigste Sammlung der Vagantendichtung.

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Kunst & Kultur

Musik & Theater:
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Die szenische Kantate Carmina Burana von Carl Orff wird mit Erfolg an der Oper in Frankfurt am Main uraufgeführt. Die mittellateinischen und mittelhochdeutschen Texte stammen aus den gleichnamigen mittelalterlichen Lied- und Dramentexten.

1230

Kultur:
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um 1230: Die einzige überlieferte Fassung der Dichtungs- und Liedersammlung Carmina Burana wird von zwei verschiedenen Personen niedergeschrieben.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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In der Frankfurter Oper werden die Carmina Burana, Carl Orffs auf der gleichnamigen Sammlung mittelalterlicher Vagantendichtung beruhende szenische Kantate, uraufgeführt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2007

Werk:
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Amor tenet omnia für gemischten Chor, zwei Klaviere und Perkussion nach den Carmina Burana (Sylvie Bodorová)

1995

Komposition > Vokalkomposition:
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Frühlingslied für gemischten Chor und Akkordeonorchester (4.4.4.4.2B). Text: aus den Carmina Burana. UA 15.? Juni 1996 Schweinfurt (Stefan Hippe)

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