Castrop-Rauxel

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Castrop-Rauxel
Koordinaten:5133?N, 719?O
Basisdaten
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk:Mnster
Kreis:Recklinghausen
Hhe:98m .NHN
Flche:51,68km2
Einwohner:74.220 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:1436Einwohner je km2
Postleitzahlen:44575, 44577, 44579, 44581
Vorwahlen:02305, 02367Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthlt Text
Kfz-Kennzeichen:RE, CAS, GLA
Gemeindeschlssel:05562004
Stadtgliederung:15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Europaplatz 1
44575 Castrop-Rauxel
Webprsenz:www.castrop-rauxel.de
Brgermeister:Rajko Kravanja (SPD)
Lage der Stadt Castrop-Rauxel im Kreis Recklinghausen

Castrop-Rauxel [ˈkas·tʀɔp ˈʀaʊ̯k·sl̩] ist eine Große kreisangehörige Stadt im Kreis Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster, Nordrhein-Westfalen. Die Ruhrgebietsstadt wird im Regionalverband Ruhr (RVR) durch den Kreis Recklinghausen vertreten und ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr. In der Landesplanung Nordrhein-Westfalens ist Castrop-Rauxel als Mittelzentrum eingestuft.

Castrop-Rauxels Stadtbild war im 19. und 20. Jahrhundert stark durch den Bergbau geprägt. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich die Zeche Erin, die Zeche Graf Schwerin, die Zeche Ickern und die Zeche Victor in der Stadt an. Das Ende des Bergbaus in Castrop-Rauxel wurde mit der Schließung der Zeche Erin im Jahr 1983 markiert. An die Bergbautradition erinnern heute Industriedenkmale, wie der Förderturm der Zeche Erin und der Hammerkopfturm; das frühere Motto der Stadt Industriestadt im Grünen, wurde entsprechend zu Europastadt im Grünen geändert.



Inhaltsverzeichnis



Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rumliche Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Castrop-Rauxel liegt im Emscherland, dem nördlichen Teil des Ruhrgebiets, und gehört als Stadt im Kreis Recklinghausen zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Rhein-Herne-Kanal und Emscher verlaufen durch die nördlichen Stadtteile Pöppinghausen, Habinghorst, Henrichenburg und Ickern, wobei das traditionell vestische Henrichenburg durch die hier südlich des Kanals verlaufende Emscher vom sich südlich anschließenden Habinghorst getrennt wird.

Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte des Deutschen Reiches 1 : 100.000 des heutigen Castrop-Rauxeler Gebietes Ende des 19. Jahrhunderts;Henrichenburg kam erst 1975 hinzu
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Altstadt Castrop mit dem Förderturm der Zeche Erin
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Der Stadtkern von Castrop, von Westen aus gesehen
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Erinturm im Erinpark
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Das Stadtgebiet von Castrop-Rauxel hat eine Fläche von insgesamt 51,66 km². Die Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung beträgt 11,8 km und die West-Ost-Ausdehnung 9,3 km. Den höchsten Punkt der Stadt markiert die Halde Schwerin mit 147 m über NN, den niedrigsten die Pöppinghauser Straße neben Haus Nr. 264 mit 50,2 m über NN. Die mittlere Höhenlage beträgt 98,6 m über NN.

Die Stadt gliedert sich in 15 Stadtteile, von Nord nach Süd und innerhalb einer Zeile von West(südwest) nach Ost(nordost) sind das:

Abgesehen vom jüngeren Stadtteil Schwerin, der den Süden der Gemarkungen Castrops und Rauxels einnimmt, entsprechen die heutigen Stadtteile exakt den seit 1975 unveränderten Gemarkungen.

Flchennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesamtfläche des Stadtgebietes gliedert sich in verschiedene Nutzungsarten (Stand 31. Dezember 2010):

Flchenin min%
Gebude- und Freiflche16.384.83231,7%
Betriebsflche1.497.8432,9%
Erholungsflche2.835.9245,5%
Verkehrsflche6.191.78912,0%
Landwirtschaftliche Flche14.116.84327,3%
Waldflchen7.938.24815,4%
Wasserflche1.941.5223,8%
Flchen anderer Nutzung758.3721,5%
Gesamtflche51.665.373100,0%

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtteile bilden in der Regel gleichzeitig einen statistischen Bezirk; bei Henrichenburg (Trennlinie ist die B 235), Ickern (A 2, weiter südöstlich die Emscher) und Rauxel (A 42) sind es je zwei. Folgende Einwohnerzahlen entfallen auf die statistischen Bezirke (Stand: 2012):

Statistischer BezirkEin-
wohner
Flche
/km²
EW
/km²
Behringhausen1.8101,61130
Bladenhorst1.1724,5260
Bvinghausen2.2741,02270
Castrop8.4162,83010
Deininghausen1.8973,0630
Dingen9211,9480
Frohlinde3.4262,61320
Habinghorst8.9344,32080
Henrichenburg Ost3.9022,41630
Henrichenburg West1.5615,2300
Ickern Nord3.7982,11810
Ickern Sd11.8635,12330
Merklinde1.0631,7630
Obercastrop6.2122,62390
Pppinghausen7933,6220
Rauxel Nord4.5042,71670
Rauxel Sd6.3042,42630
Schwerin6.4712,62490

Die Einwohnerdichten sind Mittelungen über gesamte statistische Bezirke; ginge z. B. Henrichenburg Ost nach Norden nur bis zur A 2, also ohne das fast unbesiedelte Borghagen, betrüge die Einwohnerdichte um 6.000 Einwohner pro Quadratkilometer.

Nachbargemeinden und Nachbarstdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Städte grenzen an die Stadt Castrop-Rauxel – im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden:

Recklinghausen, Datteln, Waltrop (alle Kreis Recklinghausen), Dortmund, Bochum und Herne.

Naturschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktplatz von Castrop-Rauxel
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Altes Castrop-Rauxeler Rathaus
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Teil des Castrop-Rauxeler Rathauses
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Auf dem Gelände der (späteren) Zeche Erin in Castrop befand sich eine germanische Siedlung, die vom Ende des 1. bis zum 5. Jahrhundert nach Christus enge wirtschaftliche Beziehungen zum Römischen Reich hatte.

Karl der Große legte im Sachsenkrieg entlang der Straßen Verpflegungslager und Reichshöfe an und nutzte die Römerstraße bei seinem Marsch Richtung Norden. Die Reichshöfe entwickelten sich zu Ortschaften, in diesem Fall wurde aus Castorp – Dorf am Speicher – Castrop.

834 wurde die Villa Castrop zuerst urkundlich erwähnt. Im Jahre 1484 stellte Johann II. von Cleve den Bürgern einen Freiheitsbrief aus. 1902 entstand aus der Titularstadt Castrop und zwei weiteren Gemeinden die Stadt Castrop. Am 1. April 1926 wurde die Stadt Castrop-Rauxel aus Teilen der Stadt Castrop und des Amtes Rauxel gebildet. Sie hatte zunächst zum Landkreis Dortmund gehört, bevor sie am 1. April 1928 kreisfrei wurde.

Während des Luftkriegs war Castrop-Rauxel fünfmal Ziel alliierter Luftangriffe auf das Ruhrgebiet, bei denen insgesamt 398 Menschen ums Leben kamen. Hauptsächlich die großen Industriegebiete wie die Zechen und Chemiewerke wurden schwer getroffen, konnten allerdings meist bereits nach kurzer Zeit den Betrieb wieder aufnehmen. Es fielen jedoch auch zahlreiche Bomben auf Wohngebiete. Insgesamt wurde Castrop-Rauxel zu 24 % zerstört, was im Vergleich zu anderen Ruhrgebietsstädten ein relativ geringer Zerstörungsgrad war.

Am 7. März war Castrop-Rauxel wieder Ziel schwerer amerikanischer Luftangriffe. So wurden die Rütgerswerke und die Teerverwertung schwer getroffen. Am 13. März erfolgte ein weiterer schwerer Angriff auf die Zeche Erin, die nach dem Angriff für ein paar Tage die Förderung einstellen musste. Bereits am 15. März wurden die Rütgerswerke erneut Ziel amerikanischer Luftangriffe.

Am 1. April 1945 trafen sich der Castroper Oberbürgermeister Anton und die höchsten Beamten und Angestellten und diskutierten den Führerbefehl, bei Anrücken des Feindes alle Brücken, Versorgungsleitungen und Produktionsbetriebe zu zerstören. Es wurde einstimmig beschlossen, diesen Befehl zu ignorieren. Der Ortskommandant der Deutschen Streitkräfte verkündete vor dem Oberbürgermeister um 17 Uhr: „Castrop ist nun Kampfgebiet!“ Am 2. April erreichten die Amerikaner Castrop-Rauxel im Norden, wobei Pöppinghausen als erster Stadtteil in amerikanische Hände fiel. Die Deutschen hatten sich bereits hinter den Kanal zurückgezogen und die Kanalbrücke Bladenhorst, die Schemhofbrücke an der Wartburgstraße sowie die Brücke an der Hebewerkstraße und sämtliche Emscherbrücken gesprengt. Nachdem sich der Kreisleiter Nieper abgesetzt hatte, wurde auch der Volkssturm am 4. April entwaffnet und aufgelöst.

Erstmals waren die Amerikaner wieder auf schweren Widerstand gestoßen, denn für den relativ kleinen Frontabschnitt war Castrop gut besetzt und wurde schwer verteidigt. Bereits Ende 1944 wurde in Castrop begonnen, Panzersperren, Ein-Mann-Schützenlöcher sowie auf Betonsockeln installierte Flak vom Kaliber 8,8 cm und 2 cm zu befestigen. Auf deutscher Seite standen das 2. und das 23. Regiment der 2. Fallschirmjäger-Division sowie ein Bataillon der Heerespolizei mit Sturmgeschützen den gut ausgerüsteten amerikanischen Truppen des 289. Regiments der 26. US-Infanterie-Division gegenüber. Nach Kampfberichten der 26. US-Infanterie-Division war der Widerstand in Castrop-Rauxel zäher als im Ardennenbogen und im Kessel von Colmar. Am 8. April nahmen amerikanische Truppen endgültig die Altstadt sowie Beringhausen ein. Der letzte verbissene Widerstand fand am 9. April im Bereich Merklinde statt. Diese Verteidiger zogen sich allerdings in Richtung Merklinde zurück.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1902 entstand aus der Titularstadt Castrop und den Gemeinden Behringhausen und Obercastrop die Stadt Castrop. Am 1. April 1926 wurde die Stadt Castrop mit den Gemeinden Rauxel, Bövinghausen bei Castrop, Frohlinde, Merklinde, Habinghorst (bis dahin Amt Rauxel), Bladenhorst, Pöppinghausen (bis dahin Amt Bladenhorst), Teilen Deininghausens, Dingen und Ickern (bis dahin Amt Mengede) zur neuen Stadt Castrop-Rauxel zusammengelegt. Am 1. April 1928 wurde auch der Rest von Deininghausen in die neue Stadt eingemeindet.

Am 1. Januar 1975 erfolgte im Zuge der Kommunalen Neugliederung die Eingliederung der Gemeinde Henrichenburg in die Stadt Castrop-Rauxel. Gleichzeitig wurde diese eine kreisangehörige Stadt im Kreis Recklinghausen. Somit wechselte sie zum gleichen Zeitpunkt vom Regierungsbezirk Arnsberg in den Regierungsbezirk Münster.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Castrop nur wenige hundert Einwohner. Die Bevölkerung wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. So forderten der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) und eine Pestepidemie 1636 zahlreiche Todesopfer. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung wuchs die Bevölkerung sehr schnell. Lebten 1818 erst 646 Menschen in dem Ort, so waren es 1900 bereits 9.400. Einen Zuwachs von 5.000 Personen brachte 1902 die Eingemeindung von Behringhausen und Obercastrop. Am 1. April 1926 entstand durch den Zusammenschluss der Stadt Castrop und zehn Landgemeinden die neue Stadt Castrop-Rauxel mit 53.399 Einwohnern.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges führten der Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten zu einem starken Anwachsen der Einwohnerzahl. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung der Stadt lag 1962 mit rund 22.000 Personen bei etwa einem Viertel. Im gleichen Jahr erreichte die Bevölkerungszahl mit 88.923 ihren historischen Höchststand. Am 30. Juni 2005 betrug die amtliche Einwohnerzahl für Castrop-Rauxel nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 77.780 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Das sind rund 13 Prozent (11.143 Personen) weniger als 1962.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Castrop (bis 1925) und Castrop-Rauxel (ab 1926) nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

JahrEinwohner
1699320
1798546
1818646
3. Dezember 1849 1.190
1. Dezember 1871 2.105
1. Dezember 1885 3.724
1. Dezember 1890 4.988
1. Dezember 1900 9.400
1. Dezember 1905 16.422
1. Dezember 1910 18.516
1. Dezember 1916 17.358
5. Dezember 1917 18.485
8. Oktober 1919 18.961
16. Juni 1925 18.480
16. Juni 1933 58.372
17. Mai 1939 56.610
31. Dezember 194554.653
29. Oktober 1946 58.292
13. September 1950 69.960
25. September 1956 83.376
JahrEinwohner
6. Juni 1961 87.910
31. Dezember 196587.909
27. Mai 1970 84.146
30. Juni 197479.346
31. Dezember 197582.373
31. Dezember 198078.877
31. Dezember 198576.430
25. Mai 1987 77.081
31. Dezember 199079.037
31. Dezember 199579.160
31. Dezember 200078.608
31. Dezember 200577.619
31. Dezember 200677.263
31. Dezember 200776.876
31. Dezember 200876.277
31. Dezember 200975.762
31. Dezember 201075.408
31. Dezember 201174.935
31. Dezember 201274.123

¹ Volkszählungsergebnis

Straennamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahre wurden Straßen und Plätze umbenannt. In Castrop-Rauxel wurden während der Weimarer Zeit Namen entfernt, die an das Kaiserreich erinnerten. Nach dem Krieg entschloss sich die Stadt, alle nationalsozialistischen und soldatischen Begriffe zu verbannen.

Berliner Platz
Bahnhofstrae (Teilstck), Berliner Platz (1987)
Kirchstrae
Knigstrae, Kirchstrae (1926?)
Lange Strae
Kronprinzenstrae, Castroper Strae (1923), Adolf-Hitler-Strae (1933), Lange Strae (1945)
Ruprecht-Strae
Ottostrae, Ruprecht-Strae (1926)
Vinckeplatz
Kaiserplatz, Vinckeplatz (1926?)
Wartburgstrae
Kaiser-Wilhelm-Strae, Wartburgstrae (?)


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 verteilen sich die 50 Sitze im Stadtrat folgendermaßen:

ListeSPDCDUFDPGrneFWILinkeUBPGesamt
Sitze20152443250

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 1,95 Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.

JahrSPDCDUGrne1FWILinke2FDPUBP3
197556,236,95,5
197956,037,15,4
198454,332,210,12,8
198946,927,611,210,63,7
199451,430,66,99,51,6
199940,742,04,111,31,9
200443,135,66,76,53,33,4
200943,027,06,85,15,48,92,3
201440,130,68,07,55,34,44,1
Funoten
1 Grne: 1984 bis 1994: GAL, ab 1999: B?90/Die Grnen
2 Linke: 2004: PDS, 2009: Die Linke
3 UBP: Unabhngige Brgerpartei

Stadtoberhupter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberbrgermeister
  • 1926?1933: Mende, Zentrum(Brgermeister, ab 1928 Oberbrgermeister)
  • 1933?1945: Richard Anton, NSDAP
  • 1945?1946: Arnold Boerboom
  • 1946?1948: Hubert Krehe, CDU
  • 1948?1971: Wilhelm Kauermann, SPD
  • 1971?1975: Hugo Paulikat, SPD
Brgermeister
  • 1975?1989: Hugo Paulikat, SPD
  • 1989?1999: Hans Ettrich, SPD
  • 1999?2004: Nils Kruse, CDU
  • 2004?2015: Johannes Beisenherz, SPD
  • seit 2015: Rajko Kravanja, SPD

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtfahne mit Wappen
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Das Wappen der Stadt zeigt ein goldenes Andreaskreuz in blauem Feld, bei dem der Balken von links oben nach rechts unten über dem anderen liegt. Die älteste erhaltene Urkunde, welche das Andreaskreuz zeigt, stammt aus dem Jahre 1512.

Die 1902 aus den Gemeinden Castrop, Obercastrop und Behringhausen gebildete Stadt Castrop übernahm als Stadtwappen das alte Wahrzeichen, das Andreaskreuz, mit den seit dem 17. Jahrhundert überlieferten Farben Blau und Gold. Der damalige Regierungspräsident von Arnsberg genehmigte die Führung des Stadtwappens am 28. Januar 1911. Aufgrund einer amtlichen, preußischen Vorschrift musste dem Wappen jedoch nun eine dreitürmige Mauerkrone aufgesetzt werden.

Am 30. August 1926 wurde dieses Wappen für die neue Stadt Castrop-Rauxel übernommen, was das preußische Staatsministerium am 24. November 1926 genehmigte. Am 15. Juli 1965 wurde die Mauerkrone, da historisch unbegründet, vom Wappenschild entfernt. Demnach wird das Stadtwappen seit dem 1. August 1965 wieder in seiner historisch überlieferten Form geführt.

Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

Von 1950 bis 2000 war die niederländische Stadt Delft Partnerstadt von Castrop-Rauxel.



Kultur und Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hammerkopfturm Erin Schacht 3
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Die Lutherkirche
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Das ehem. Kraftwerk Rauxel während der Abbrucharbeiten
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Schloss Bladenhorst
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Haus Goldschmieding
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Katholische Kirche Sankt Antonius
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Europa- und Stadthalle
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Europaplatz, Stadthalle rechts
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Parkbad Süd, Eingang
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Rathaus
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Theater und Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Westfälische Landestheater (WLT) hat seinen Sitz in Castrop-Rauxel. Das Callo-Theater-Projekt hat ebenfalls seinen Sitz in Castrop-Rauxel. Noch in den 1950er Jahren verfügte die Stadt über zahlreiche Kinos, als Amüsiermeile galt insbesondere die Lange Straße in Habinghorst. Als letztes Kino schloss 2014 Die Kurbel auf der Oberen Münsterstraße.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Castrop-Rauxel

Bedeutende Bauwerke in Castrop-Rauxel sind der Hammerkopfturm und das Vollwand-Strebengerüst der ehemaligen Zeche Erin. Als Industriedenkmäler zeugen sie von der Bergbauvergangenheit der Stadt. Dazu zählt auch die Halde Schwerin mit einer begehbaren Sonnenuhr, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Graf Schwerin.

Sehenswerte Bauwerke sind auch das Schloss Bladenhorst, ein Wasserschloss im Stadtteil Bladenhorst, die St.-Lambertus-Kirche im Stadtteil Henrichenburg, die Lutherkirche aus dem Jahre 1881 in der Altstadt, das Taubenvatta-Denkmal, ein Bronzedenkmal, das seit 1986 auf dem Kuopio-Platz steht und der jüdische Friedhof aus dem Jahr 1743. Dieser ist der älteste noch erhaltene Friedhof. Das Haus Goldschmieding, errichtet Ende des 16. Jahrhunderts, beherbergt heute ein Schlossrestaurant und befindet sich in einem Park, unweit der ehemaligen Pferderennbahn, auf der 1874 bis 1970 die auch überregional bekannten Naturhindernisrennen stattfanden. Heute befindet sich dort ein Naherholungsgebiet. An die Pferderennentradition erinnert das 1912 errichtete Reitsportdenkmal auf dem Altstadtmarkt.

In der Altstadt findet man ebenfalls die dem in Westfalen besonders verehrten Lambert von Lüttich, Bischof von Maastricht, geweihte Kirche, deren Ursprung auf das Jahr 1250 zurückgeht. In dem ältesten noch erhaltenen Teil steht ein Sakramentshäuschen aus Baumberger Sandstein, welches um 1512 erschaffen wurde.

Von diesen teils mittelalterlichen, teils historistischen Kirchen unterscheidet sich überraschend die nach Antonius von Padua benannte St. Antonius-Kirche im Stadtteil Ickern. Der Zuzug vieler Katholiken vor allem aus Polen Anfang des 20. Jahrhunderts erforderte einen Neubau. Er wurde 1922–1925 von Alfred Fischer gestaltet. Erinnert er außen an Fischers Verwaltungs- und Industriebauten, so präsentiert sich das Innere als etwas Neues. Formal ist es eine Basilika mit Mittelschiff, zwei niedrigeren Seitenschiffen, einer Turmvorhalle und einer Apsis. Jedoch ist der ganze Raum durch Parabeln gegliedert. Parabelbögen überspannen das Mittelschiff, trennen das Mittelschiff von den Seitenschiffen und bilden die Durchgänge von der Turmhalle und zum Chor. Viel Licht fällt durch die großen elliptischen Obergadenfenster. Seit der letzten Restaurierung 1989/90 ist der Zustand dem ursprünglichen wieder angenähert. Man hat den Bau dem Expressionismus zugerechnet.

Am Rande der Altstadt liegt der Stadtgarten. Dort befindet sich auch das 1926 eröffnete und 1992 geschlossene Parkbad Süd. Nach der Schließung wurde es unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein Kultur- und Freizeitzentrum mit Restauration. Der 1942 erbaute Hochbunker Münsterstraße wurde 1975 gesprengt.

In Habinghorst lag das Kraftwerk Castrop-Rauxel mit dem ehemals höchsten Bauwerk (230 m hoher Schlot) der Stadt. Es war seinerzeit das modernste Steinkohlekraftwerk und seit 1956 in Betrieb. Zuletzt wurde es als Reserve-Kraftwerk eingesetzt. Sein Betrieb wurde 2001 wegen Überkapazitäten eingestellt, der Schornstein am 6. April 2008 gesprengt.

Im Süden der Stadt erstreckt sich die 27-Loch-Golfanlage Frohlinde. Neben der sportlichen Besonderheit dieser 132 Hektar großen Anlage mitten im Ruhr-Revier zeichnet sich der Golfplatz durch eine wunderschöne Landschaftskulisse und eine extensive Verwirklichung von Erfordernissen des Natur- und Landschaftsschutzes aus.

Der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg im Norden der Stadt lässt die Geschichte der Burg Henrichenburg am historischen Standort wieder aufleben. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1263 erwähnt und 1787 wegen Baufälligkeit abgebrochen.

Das Forum Europaplatz, gelegen am Stadtmittelpunkt, ist ein kulturell vielfach nutzbares Veranstaltungs- und Kongresszentrum. Das Zentrum des Forums besteht aus der Stadthalle und der Europahalle, gestaltet nach Plänen des dänischen Architekten Arne Jacobsen, der auch das neue Rathaus entworfen hat.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Castrop-Rauxeler Korfball ist in Deutschland führend. Heimische Vereine stellen die Mehrheit der deutschen Nationalspieler und vertreten Deutschland seit Jahren im Europapokal. Seit dem Jahr 2003 ist Castrop-Rauxel die Beachtennis-Hochburg Deutschlands und stellt mit Spielern der Tennisabteilung des Ruderverein Rauxel 1922 e.V. Meister auf Deutschland- und Europaebene. Die Ruderabteilung des Ruderverein Rauxel 1922 e.V. hat seit seiner Gründung viele deutsche Meister und Weltmeister hervorgebracht. 1988 hat der Verein seinen bisher größten sportlichen Erfolg gefeiert: der Rauxeler Ruderer Eckhardt Schultz wurde Olympiasieger im Deutschland-Achter. Ferner haben die Ruderer Magdalena Jakschick und Jannis Augustin auf der Junioren WM 2007 in Peking eine Silber- bzw. Goldmedaille gewonnen.

Mit dem ABC Merklinde ist in der Saison 2016/2017 ein Castroper Billardverein in der 1. Bundesliga Mehrkampf vertreten. Des Weiteren ist ebenfalls in der Saison 2016/2017 erstmals ein Castrop-Rauxeler Billardverein in der 2. Bundesliga Dreiband vertreten, nachdem der ABC in diesem Jahr den Aufstieg schaffte. Die Oberligamannschaft Dreiband ist Deutscher Mannschaftsmeister der Saison 2009/2010 (kleines Billard). Mit diesem Titel wurde Merklinde zum erfolgreichsten Turnierbillard-Verein in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Einen internationalen Titelgewinn schafften Ronny Lindemann und Markus Dömer. Sie wurden im September 2008, für den ABC Merklinde startend, Europameister im Team-Dreiband (kleines Billard) bei der Europameisterschaft in Brandenburg. Weitere traditionsreiche Castroper Billardvereine sind die Billardfreunde Castrop-Schwerin 1928 e. V. sowie der Pool-Billard-Club Castrop aus Schwerin.

Klassenhöchste Fußballvereine der Stadt sind die Bezirksligisten VfB Habinghorst, die Spvg Schwerin, der SV Wacker Obercastrop sowie der FC Frohlinde. Die 1. Herrenmannschaft des SV Castrop-Rauxel spielte von der Saison 1993/94 bis zur Saison 2001/02 in der Schachbundesliga.

Regelmige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt und Reiterdenkmal mit Brunnen
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Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in Castrop-Rauxel zählt die im Frühjahr und Herbst stattfindende Kirmesveranstaltung, die traditionell mit einem Feuerwerk endet. Im Frühsommer startet jährlich das seit Anfang der 1990er Jahre veranstaltete kulinarische Fest Castrop kocht über auf dem Castroper Altstadtmarkt. Zu den jährlichen Veranstaltungen in der Castroper Altstadt zählen weiterhin Home

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen die Say-No-Party, wie auch die beiden Rockfestivals Steel-meets-Steel Festival und das Save The Planet Festival. Außerdem gibt es jedes Jahr das so genannte Casterix-Ferienprogramm, welches Vergünstigungen für Kinder bei städtischen Einrichtungen wie z. B. Schwimmbädern beinhaltet.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1952 Die britische Knigin schenkt der Stadt ein Schwanenpaar als Dank fr die Entwicklung der deutsch-britischen Freundschaft
  • 1962 Ehrentitel ?Gemeinde Europas? ? verliehen 1962 vom Europarat.
  • 1979 Theodor-Heuss-Preis

Der Theodor-Heuss-Preis wurde der Stadt Castrop-Rauxel und Bürgern am 11. März 1979 von der Stiftung Theodor-Heuss-Preis e.V. für ihr beispielhaftes Engagement um die europäische Verständigung und ihre Bemühungen um Europa im Rahmen eines großen Festaktes im Herkulessaal der Münchener Residenz aus den Händen der Vorsitzenden Hildegard Hamm-Brücher verliehen. Den Festvortrag mit dem Thema „Bürgerengagement für Europa“ hielt Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weihnachten in Castrop-Rauxel – die Rütgers Chemicals GmbH
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Ansssige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den zahlreichen Großindustriebetrieben in Castrop ist noch die Rütgers Chemicals GmbH mit rund 1000 Mitarbeitern übrig geblieben. Das Unternehmen wurde im Dezember 2007 von Evonik an den Finanzinvestor Triton verkauft, der Rütgers 2013 an die indische Rain Commodities Limited weiterverkaufte.

Der nach Rütgers zweitgrößte Arbeitgeber am Ort ist das Klinikum.

Die Wirtschaftsstruktur Castrop-Rauxels ist heute von mittelständischen und kleinen Unternehmen geprägt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernstraen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtmittelpunkt mit Rathaus und Europahalle, B 235 und BAB 42
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Durch das Stadtgebiet führen die Bundesautobahnen 2 (Oberhausen–Berlin), 42 (Kamp-Lintfort–Dortmund) und 45 (Dortmund–Aschaffenburg). Am Kreuz Castrop-Rauxel-Ost kreuzt sich die A 42 mit der A 45. Die B 235 von Senden nach Witten, mit Anschluss an die A 40/B 1 knapp südlich der Stadtgrenze in Dortmund, durchquert die Stadt von Nord nach Süd.

PNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Castrop-Rauxel Hbf im Zentrum von Rauxel
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Bahnhof Castrop-Rauxel Süd im Zentrum von Castrop
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Ab Castrop-Rauxel Hauptbahnhof verkehrt die S-Bahn Rhein-Ruhr mit der Linie (S 2) (Köln-Mindener-Strecke) nach Dortmund und Duisburg/Essen/Recklinghausen. Weiter hält der Rhein-Emscher-Express (RE 3) von Hamm nach Düsseldorf. Von den Haltepunkten Castrop-Rauxel Süd (Altstadt) und Castrop-Rauxel-Merklinde verkehrt die Emschertal-Bahn (RB 43) von Dortmund nach Dorsten.

In Castrop-Rauxel fahren insgesamt 17 Buslinien der BOGESTRA (Linien 353, 378), der DSW21 (480, 481, 482, NE 11), der HCR (311, 321, 324,341,347, 351,361) und der Vestische Straßenbahnen GmbH (233, 237, SB 22). Der Städteschnellbus (SB 22) verbindet Castrop-Rauxel mit Datteln. Zudem verkehrt ein Nachtbus (NE 11) als Ringlinie zwischen Ickern/Henrichenburg und Dortmund-Innenstadt. Von Mai 2011 verkehrte ausschließlich sonn- und feiertags der Vestische Fahrradbus als Linie 200 von Castrop-Rauxel Hauptbahnhof über Datteln nach Haltern am See Bahnhof. Dieses Angebot wurde zum Saisonende 2013 eingestellt.

Die meisten Buslinien fahren Stadtgrenzen überschreitend. Zentrale Haltestelle der Buslinien ist der Busbahnhof am Münsterplatz51.5492747.308685 in der Castroper Innenstadt. In dessen direkter Nähe befindet sich der Haltepunkt Castrop-Rauxel Süd51.550462437.30974167, sodass ein direkter Umstieg zwischen den Buslinien und der Regionalbahnlinie RB 43 möglich ist.

Des Weiteren ist im Bebauungsplan weiterhin der Ausbau der Stadtbahnlinie von Dortmund-Westerfilde über Castrop-Rauxel-Frohlinde, Merklinde und Münsterplatz (Busbahnhof) zum Hauptbahnhof geplant.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Tarifraumüberschreitend gilt der NRW-Tarif.

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer von drei Kanalhäfen in Castrop-Rauxel
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Der Rhein-Herne-Kanal verbindet Castrop-Rauxel mit dem deutschen Wasserstraßennetz. Der Rhein-Herne-Kanal, der die Stadt im Norden durchquert, gilt als wichtiger Verkehrsweg für Massengüter und an ihm liegt ein Yachthafen für Freizeitkapitäne. Auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet befinden sich entlang des Kanals insgesamt vier Kanalhäfen: Zum einen der Hafen Victor und der Hafen Rütgers, die sich beide unweit vom Schloss Bladenhorst befinden, zum anderen der Kanalhafen Luck und der Hafen Marmorit, der sich in Höhe der Wartburgstraße befindet. Letzt genannter ist allerdings eher als Anlegestelle zu bezeichnen. Darüber hinaus befindet sich der Yachthafen des AMC mit zwei Hafenbecken im Stadtteil Pöppinghausen.

Am Emscherdurchlass in Henrichenburg wird die Emscher unter dem Rhein-Herne-Kanal durchgeleitet. Zugleich ist dies der östliche Beginn der bis Oberhausen reichenden „Insel“ zwischen Kanal und Fluss, die im Zuge der Renaturierung der Emscher weiter landschaftlich aufgewertet werden soll. Dieser Durchlass wird gerade im Rahmen der Emscherrenaturierung durch einen Neubau ersetzt.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Castrop-Rauxel erscheinen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Westfälische Rundschau und die Ruhr Nachrichten, jeweils mit einer Lokalausgabe. Alle Zeitungen unterhalten in der Castroper Altstadt eine Lokalredaktion. Die Ruhr Nachrichten betreiben zusätzlich eine Geschäftsstelle in der City. Darüber hinaus erscheint mittwochs und samstags der kostenlose Stadtanzeiger für Castrop-Rauxel und ein kostenloses Stadtmagazin, das in den Geschäften zum Mitnehmen ausliegt. Zusätzlich zu den Printausgaben gibt es noch das Onlinemagazin online-lokalteil.de, sowie den durch den Stadtanzeiger betriebenen Lokalkompass.

Der TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Castrop-Rauxel bzw. von Fernsehmachern aus Castrop-Rauxel.

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krankenhuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesundheitswirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 eröffnete in Castrop-Rauxel der Medical Park Ruhr, ein Zentrum für Komplementärmedizin. Neben Angeboten aus den Bereichen Ayurveda und Wellness befinden sich in dem neu errichteten Gebäudekomplex unweit des Stadtmittelpunkts ein Dialysezentrum, ein Hotel, ein Restaurant sowie eine Seniorenresidenz.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstleistungszentrum im Erin-Park
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  • In Castrop-Rauxel befinden sich 14 Grundschulen. Zudem gibt es zwei Gymnasien (Adalbert-Stifter-Gymnasium und Ernst-Barlach-Gymnasium), zwei Realschulen (Fridtjof-Nansen-Realschule und Johannes-Rau-Realschule), zwei Gesamtschulen (Willy-Brandt-Gesamtschule und Janusz-Korczak-Gesamtschule), zwei Hauptschulen (Franz-Hillebrand-Hauptschule und Schillerschule) und ein Berufskolleg (Berufskolleg Castrop-Rauxel). Darber hinaus gibt es zwei Frderschulen (Europaschule (seit 2011 Martin Luther King Schule) und Hans-Christian-Andersen-Schule).
  • Die Fernuniversitt Hagen unterhlt im Dienstleistungszentrum (DIEZE) ein Studienzentrum.
  • Das Zentrum Frau in Beruf und Technik: Die Einrichtung befindet sich ebenfalls im Dienstleistungszentrum (DIEZE).
  • Volkshochschule/ Berufsbildungszentrum Castrop-Rauxel
  • Stadtbibliothek Castrop-Rauxel

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Castrop-Rauxel unterhält eine Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften, welche auch den Rettungsdienst durchführen. Sie gliedert sich auf in die Hauptwache an der Frebergstraße, wo täglich 24 Stunden lang ein kompletter Löschzug (LZ), drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, sowie im Tagesdienst ein Krankentransportwagen besetzt werden, und in die freiwilligen Löschzüge Castrop (LZ 1), Rauxel-Dorf (LZ 2), Habinghorst (LZ 3), Henrichenburg (LZ 4) und Merklinde (LZ 5). Seit Januar 2015 ist einer der drei Rettungswagen in einer Rettungswache im neu gebauten Feuerwehrhaus Henrichenburg untergebracht und versorgt somit primär das nördliche Stadtgebiet. Zusätzlich ist ein gleichnamiger Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk stationiert worden. Dieser besteht aus zwei Bergungsgruppen und der Fachgruppe Elektroversorgung.



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Ehrenbrger der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arnold Boerboom (Hg.): Castrop-Rauxel. 12 Jahre Aufbau 1945?1957. Castrop-Rauxel 1957
  • Dietmar Scholz: Von der ?Freyheit? zur ?Europastadt?. Geschichte der Stadt Castrop-Rauxel. Stuttgart, Dt. Sparkassenverlag 1996, ISBN 3-09-303834-0
  • Dietmar Scholz: Eine kleine Geschichte von Castrop und Castrop-Rauxel 834?2009. Dortmund, Scholz-Dr.-und-Medienservice, 2009, ISBN 978-3-00-029462-4
  • Dietmar Scholz; Zum Leben und Schicksal der Juden in Castrop 1699?1942. Dortmund, Scholz-Dr.-und-Medienservice, 2010, ISBN 978-3-00-032334-8


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Amtliche Bevlkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18.Juli 2016.(Hilfe dazu)
  2. ?Geodatenviewer der Stadt Castrop-Rauxel
  3. ?Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Kln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  4. ?Bevlkerungsstatistik am 31.12.2012, Stadt Castrop-Rauxel (PDF; 60 kB) (offline)
  5. ?Flchenmessung ber den Geodatenviewer; Genauigkeit je um 0,1 km
  6. ?auf Zehner gerundet; die Genauigkeit liegt noch etwas darunter
  7. ?Dr. Erich Keyser: Westflisches Stdtebuch. Stuttgart 1954.
  8. ? abcStephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817?1967. Aschendorff, Mnster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S.224.
  9. ?Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlsselnummernnderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S.329.
  10. ?Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2009
  11. ?Wahlprofil des Landesamtes fr Datenverarbeitung und Statistik NW
  12. ?Wahlergebnisse 1999 (PDF; 5,9MB)
  13. ?Wahlergebnisse 2004 (PDF; 7,0MB)
  14. ?Wahlergebnisse 2009 (PDF; 3,5MB)
  15. ?Katholische Kirchengemeinde St. Antonius (Hrsg.): St. Antonius von Padua Castrop-Rauxel, Ickern, 2010
  16. ?Meldung bei DerWesten vom 6.April 2008 (offline)
  17. ?0:3 in Stockum ? VfB Habinghorst steigt in die Bezirksliga ab
  18. ?Ruhr 2010 ? Film aus Castrop-Rauxel wird auf Zollverein gezeigt. In: RuhrNachrichten.de.5.Januar 2010, abgerufen am 6.Juni 2012.
  19. ?RTGERS und RAIN CII: Eine Partnerschaft fr die Zukunft. Abgerufen am 25.Oktober 2016.
  20. ?Fernsehen aus Castrop-Rauxel bei nrwision. nrwision, abgerufen am 9.Mrz 2015.
  21. ?Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Mnster (Westf.), 1947, S. 70, 71

Karte des Deutschen Reiches 1 : 100.000 des heutigen Castrop-Rauxeler Gebietes Ende des 19. Jahrhunderts;Henrichenburg kam erst 1975 hinzuBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Altstadt Castrop mit dem Förderturm der Zeche ErinBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Der Stadtkern von Castrop, von Westen aus gesehenBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Erinturm im ErinparkBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Der Marktplatz von Castrop-RauxelBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Altes Castrop-Rauxeler RathausBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Teil des Castrop-Rauxeler RathausesBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Stadtfahne mit WappenBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Hammerkopfturm Erin Schacht 3Bild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Die LutherkircheBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Das ehem. Kraftwerk Rauxel während der AbbrucharbeitenBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Schloss BladenhorstBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Haus GoldschmiedingBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Katholische Kirche Sankt AntoniusBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Europa- und StadthalleBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Europaplatz, Stadthalle rechtsBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Parkbad Süd, EingangBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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RathausBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Markt und Reiterdenkmal mit BrunnenBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Weihnachten in Castrop-Rauxel – die Rütgers Chemicals GmbHBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Stadtmittelpunkt mit Rathaus und Europahalle, B 235 und BAB 42Bild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Castrop-Rauxel Hbf im Zentrum von RauxelBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Bahnhof Castrop-Rauxel Süd im Zentrum von CastropBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Einer von drei Kanalhäfen in Castrop-RauxelBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Dienstleistungszentrum im Erin-ParkBild: Jürgen KrauseLizenz: PD Coa Germany
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Wappen des Kreises Recklinghausen

Wappen der ehemaligen Provinz Westfalen

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Castrop-Rauxel [ˈkas·tʀɔp ˈʀaʊ̯k·sl̩] ist eine Große kreisangehörige Stadt im Kreis Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster, Nordrhein-Westfalen. Die Ruhrgebietsstadt wird im Regionalverband Ruhr (RVR) durch den Kreis Recklinghausen vertreten und ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr. In der Landesplanung Nordrhein-Westfalens ist Castrop-Rauxel als Mittelzentrum eingestuft.

Castrop-Rauxels Stadtbild war im 19. und 20. Jahrhundert stark durch den Bergbau geprägt. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich die Zeche Erin, die Zeche Graf Schwerin, die Zeche Ickern und die Zeche Victor in der Stadt an. Das Ende des Bergbaus in Castrop-Rauxel wurde mit der Schließung der Zeche Erin im Jahr 1983 markiert. An die Bergbautradition erinnern heute Industriedenkmale, wie der Förderturm der Zeche Erin und der Hammerkopfturm; das frühere Motto der Stadt Industriestadt im Grünen, wurde entsprechend zu Europastadt im Grünen geändert.

mehr zu "Castrop-Rauxel" in der Wikipedia: Castrop-Rauxel

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Alfred Niepieklo stirbt in Castrop-Rauxel. Alfred Niepieklo war ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer spielte insgesamt zehn Jahre bei Borussia Dortmund und wurde mit dem BVB zweimal Deutscher Meister. Der Stürmer absolvierte bei Borussia Dortmund in der damals erstklassigen Fußball-Oberliga West von 1951 bis 1960 insgesamt 173 Ligaspiele mit 104 Toren und wurde mit dem BVB 1956 und 1957 zweimal Deutscher Meister.
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Gestorben: Günther Bajog stirbt in Castrop-Rauxel. Günther Bajog, war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem durch seine Wildwestromane bekannt wurde.
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Gestorben: Hugo Paulikat stirbt in Castrop-Rauxel. Hugo Paulikat war ein deutscher Politiker (SPD).
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Geboren: Rana Tokmak wird in Castrop-Rauxel geboren. Rana Tokmak ist eine deutsche rhythmische Sportgymnastin. Im Einzel startet sie für den TV Wattenscheid 01, momentan trainiert sie mit der Nationalmannschaft-Gruppe am Bundesstützpunkt in Fellbach.
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Geboren: Ufuk Özbek wird in Castrop-Rauxel geboren. Ufuk Özbek ist ein türkischer Fußballspieler. Seine bevorzugte Position ist das offensive Mittelfeld. Sein Bruder Bar?? Özbek ist ebenfalls Fußballprofi.

Geschichte > Stadtrechte und Auslagerungen

1926

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wird die Stadt Castrop-Rauxel, damals noch Landkreis Dortmund, gebildet und wird 1928 kreisfrei; erst 1975 kommt Castrop-Rauxel zum Kreis Recklinghausen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1950

Film:
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Fahrkarte nach Tomahawk (A Ticket to Tomahawk) (Connie Gilchrist)

Söhne und Töchter der Stadt

1957

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1927, 11. Juni, Alfred Niepieklo, ??? 1. April 2014 in Castrop-Rauxel, Deutscher Fußballmeister 1956 und

1950

1931

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1931, 31. Oktober, Emil Bölling, Bauunternehmer, Begründer der bedeutendsten deutschen LKW-Sammlung, heute Kurator des ALGA-Nutzfahrzeugmuseums in Sittensen

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1979

Träger des Theodor-Heuss-Preises:
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Stadt Castrop-Rauxel (Städtepartnerschaften) (Theodor-Heuss-Stiftung)

1979

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Ehrung:
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Theodor-Heuss-Preis

1962

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Ehrung:
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Ehrentitel „Gemeinde Europas“ - verliehen vom Europarat.

1952

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Ehrung:
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Die britische Königin schenkt der Stadt ein Schwanenpaar als Dank für die Entwicklung der deutsch-britischen Freundschaft

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1994

Bauwerke:
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Krickesteg im ERIN-Park in Castrop-Rauxel (Stefan Polónyi)

1975

Bauten und Entwürfe:
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Haus Send (mit Gartenanlagen) in Castrop-Rauxel-Becklem (Bernhard Tönies)

1938

Bauten und Entwürfe:
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Wettbewerbsentwurf für Rathaus und Stadthalle in Castrop-Rauxel (1. Preis) (Peter Grund)

1911

Werk:
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Evangelische St.-Petri-Kirche in Castrop-Rauxel-Habinghorst (Gustav Mucke)

Kunst & Kultur

2008

Ausstellungen:
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lichter (Einzelausstellung), Galerie Schwenk, Castrop-Rauxel (Sabine Herrmann)

1984

Bühnenbilder:
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Martin Burkert: Besuch bei den verbannten Dichtern. Regie: Gerd D. Samariter. Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel. (Eberhard Westphal)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2010

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Gründung: Eskimo Callboy ist eine 2010 gegründete deutsche Metalcore-/Trancecore-Band aus Castrop-Rauxel.

2003

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Gründung: Positive Strike ist eine Hardcore-Punk-Band aus Castrop-Rauxel.

2001

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Auflösung: Warhammer ist eine deutsche Doom-, Death- und Thrash-Metal-Band aus Castrop-Rauxel, die im Jahr 1994 gegründet wurde, sich 2001 auflöste und 2006 wieder zusammenfand.

1994

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Gründung: Warhammer ist eine deutsche Doom-, Death- und Thrash-Metal-Band aus Castrop-Rauxel, die im Jahr 1994 gegründet wurde, sich 2001 auflöste und 2006 wieder zusammenfand.

1988

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Gründung: Mamerow Racing ist ein Motorsportteam und Fahrzeugtuner aus Castrop-Rauxel. Teamchef und Geschäftsführer des auf Porsche-Fahrzeuge spezialisierten und 1988 gegründeten Unternehmens ist Peter Mamerow.

Politik & Weltgeschehen

2013

Politik > Städtepartnerschaften:
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Griechenland Trikala, Griechenland, seit

2013

Politik > Städtepartnerschaften:
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Turkei Zonguldak, Türkei, seit

1991

Politik > Städtepartnerschaften:
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Polen Nowa Ruda, Polen, seit

1990

Politik > Städtepartnerschaften:
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Zehdenick, Brandenburg, seit

1965

Politik > Städtepartnerschaften:
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Finnland Kuopio, Finnland, seit

"Castrop-Rauxel" in den Nachrichten