Chalkida

Chalkida (Aussprache: [xalˈkʲiða], neugriechischΧαλκίδα (f. sg.)), früher auch Chalkis (altgriechischΧαλκίς) genannt, ist die Hauptstadt der griechischen Insel Euböa. Als Gemeinde der Region Mittelgriechenland erstreckt sie sich zu beiden Seiten der schmalen Meeresstraße Euripos mit zwei Gemeindebezirken auf dem Festland und drei an der zentralen Westküste der Insel.

Über den Euripos führte bereits seit 411 v. Chr. eine Brücke, die Chalkis mit dem Festland verband. Eine Besonderheit dieser Meeresenge besteht darin, dass das Meer, das unter der Brücke hinwegfließt, alle sechs Stunden seine Strömungsrichtung ändert. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass es in der Bucht von Chalkida Gezeiten mit Ebbe und Flut gibt.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Ilias Pollalis wird in Chalkida geboren. Ilias Pollalis ist ein griechischer Fußballspieler.
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Geboren: Irini Aindili wird in Chalkida geboren. Irini Aindili; griechisch? Ειρήνη Αϊνδιλή, auch Eirini Aindili; ist eine ehemalige griechische Sportlerin der Rhythmischen Sportgymnastik
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Geboren: Angelos Basinas wird in Chalkida geboren. Angelos Basinas ist ein ehemaliger griechischer Fußballspieler der Kapitän der griechischen Nationalmannschaft war und 2004 mit Griechenland die Europameisterschaft gewinnen konnte.
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Geboren: Styliani Tsikouna wird in Chalkida geboren. Styliani Tsikouna ist eine ehemalige griechische Diskuswerferin.
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Geboren: Sotiria Bellou wird in Chalkis geboren. Sotiria Bellou war eine griechische Sängerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des Rembetiko, der Musik der städtischen Subkultur.

Politik & Weltgeschehen

313 v. Chr.

Alexanderreich / Diadochenkriege:
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Während Antigonos I. die kleinasiatischen Griechenstädte gewinnt, machen seine Feldherren im griechischen Mutterland Fortschritte gegen Kassander: Die makedonischen Garnisonen in Chalkis und Oropos werden vertrieben, Athens Tyrann Demetrios von Phaleron, bislang Gefolgsmann Kassanders, wechselt daraufhin die Seiten, während die Truppen Antigonos' in Böotien, Phokis und Lokris einmarschieren.

Europa

304 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer & Naher Osten: Demetrios I. Poliorketes vertreibt die makedonischen Truppen des Kassander aus Attika und erobert Chalkis.

337 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Korinthischer Bund: alle Griechenstädte (außer Sparta) erkennen den makedonischen König Philipp II. als Hegemon an. Makedonien garantiert im Rahmen eines Allgemeinen Friedens die Autonomie der Bündner; die Verfassung eines anderen Staates durch gewaltsame Intervention zu ändern, ist ebenso verboten wie Fehden oder Piraterie. Oberstes Organ des Bundes ist der Synhedrion (Rat), dem Philipp als Hegemon vorsitzt. Zur Sicherung des Friedens legt Makedonien Besatzungen nach Theben, Korinth und Chalkis; Athen muss die Chersones an Makedonien abtreten. Der Krieg gegen Persien (Rachefeldzug für die Zerstörung Athens 480 v. Chr.) wird beschlossen.

Sport

Ringen:
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Bei den Weltmeisterschaften der Frauen in Chalkida in Griechenland werden die Ringerinnen Japans die erfolgreichsten Teilnehmerinnen.

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