Charisma

Charisma ([ˈçarɪsma, çaˈrɪsma, ˈkarɪsma oder kaˈrɪsma], von griechischχάρισμαchárisma ‚Gnadengabe‘, ‚aus Wohlwollen gespendete Gabe‘) bezeichnet in der christlichen Tradition (Philo, Septuaginta, Neues Testament) etwas von Gott dem Menschen Geschenktes, wobei durch das Wort das Wohlwollen als Motivation der Gabe betont wird. Der Ausdruck wird dann vor allem bei Paulus für geistliche Fähigkeiten verwendet.

In der Religionswissenschaft wird der Begriff einerseits für die Begabung oder Befähigung zum Empfang von Offenbarungen, Inspirationen oder Erleuchtungen verwendet, andererseits – verbunden mit religiöser Devianz und Innovation – für die Schaffung einer eigenen von einer bestimmten Gruppe anerkannten numinosen Autorität.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Antonio Prieto (Sänger) stirbt in Santiago de Chile. Juan Antonio Espinoza Prieto war ein chilenischer Schauspieler und Bolero-Sänger. Seine Vielseitigkeit und sein Charisma machten ihn - neben seinem Landsmann Lucho Gatica - zu einem der beliebtesten Sänger Chiles.
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Gestorben: Anita O’Day stirbt in West Hollywood, Kalifornien. Anita O’Day war eine amerikanische Jazzsängerin. Sie war „eine der größten Swing-Sängerinnen ihrer Generation“ und verfügte über Charisma und Improvisationstalent.
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Geboren: Georg Wawschinek wird in Graz geboren. Georg Wawschinek ist ein österreichischer Unternehmer, Autor, Keynote Speaker, Experte und Coach für Kommunikation. Seit dem Jahr 2000 ist er als Vortragsredner und Coach in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den USA, England, Spanien, Frankreich, der Türkei und Malaysia tätig. Für öffentliche Auftritte auf Bühnen und in den Medien (Fernsehen, Radio, neue Medien, Pressekonferenzen, Interviews) bereitet er seine Klienten mit individuell abgestimmten Trainings-Programmen und der von ihm entwickelten Core Telling-Methode vor. Als internationaler Keynote Speaker zum Thema Charisma und begeisternde Kommunikation wurde Wawschinek 2015 in das Deutsche Rednerlexikon sowie von Deutschlands größter Referentenagentur Speakers Excellence als Top100-Speaker aufgenommen. Seine These: Charisma ist ein Bündel an Eigenschaften und Verhaltensweisen – und es ist somit erlernbar.
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Gestorben: John Fitzgerald Kennedy stirbt in Dallas, Texas. John Fitzgerald „Jack“ Kennedy, aufgrund seiner Initialen auch JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten. In seine Amtszeit in der Hochphase des Kalten Krieges fielen historische Ereignisse wie die Kuba-Krise, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn des amerikanischen Raumfahrtprogramms und des späteren Vietnamkriegs sowie die Bürgerrechtsbewegung der afro-amerikanischen Bevölkerung. Er war Mitglied der Demokratischen Partei. Wegen seiner Jugend und seines Charismas verkörperte er für viele die Hoffnung auf eine Erneuerung der Vereinigten Staaten. Kennedy war der erste katholische US-Präsident. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten.
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Gestorben: Rudolf Schmundt stirbt in Rastenburg. Rudolf Schmundt war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie der Wehrmacht. Mehr als sechs Jahre lang war er in der Zeit des Nationalsozialismus von 1938 bis 1944 Chefadjutant der Wehrmacht bei Adolf Hitler und damit einer der engsten Mitarbeiter und Vertrauten des Diktators. Ab 1942 leitete er zudem das Heerespersonalamt und war in dieser Stellung maßgeblich für die Personalpolitik des Heeres verantwortlich, die er auch unter nationalsozialistischen Gesichtspunkten gestaltete. Schmundt starb an Verletzungen, die er bei dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 erlitten hatte. Seine Loyalität zu Hitler und seine nationalsozialistische Personalpolitik einerseits sowie sein Engagement für die Belange des Heeres und sein charismatisches Auftreten andererseits machen Schmundt zu einem stark umstrittenen Vertreter der Wehrmachtführung.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1968

Werk:
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Nachfolge und Charisma. Eine exegetisch-religionsgeschichtliche Studie zu Mt 8,21 f. und Jesu Ruf in die Nachfolge. BZNW 34. Töpelmann, Berlin (Martin Hengel)

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