Charles de Gaulle

Charles André Joseph Marie de Gaulle (* 22. November 1890 in Lille, Nord; † 9. November 1970 in Colombey-les-Deux-Églises, Haute-Marne) war ein französischer General und Staatsmann. Im Zweiten Weltkrieg führte er den Widerstand des Freien Frankreich gegen die deutsche Besatzung an. Danach war er von 1944 bis 1946 Präsident der Provisorischen Regierung. Im Zuge des Algerienkriegs wurde er 1958 mit der Bildung einer Regierung als Ministerpräsident beauftragt und setzte eine Verfassungsreform durch, mit der die Fünfte Republik begründet wurde, deren Präsident er von Januar 1959 bis April 1969 war. Die auf ihn zurückgehende politische Ideologie des Gaullismus beeinflusst die französische Politik bis heute.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Charles de Gaulle stirbt in Colombey-les-Deux-Églises, Haute-Marne. Charles André Joseph Marie de Gaulle war ein französischer General und Staatsmann. Im Zweiten Weltkrieg führte er den Widerstand des Freien Frankreich gegen die deutsche Besatzung an. Danach war er von 1944 bis 1946 Chef der Provisorischen Regierung. Im Zuge des Algerienkriegs wurde er 1958 mit der Bildung einer Regierung beauftragt und setzte eine Verfassungsreform durch, mit der die Fünfte Republik begründet wurde, deren Präsident er von Januar 1959 bis April 1969 war. Die auf ihn zurückgehende politische Ideologie des Gaullismus beeinflusst die französische Politik bis heute.
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Geboren: Charles de Gaulle wird in Lille, Nord geboren. Charles André Joseph Marie de Gaulle war ein französischer General und Staatsmann. Im Zweiten Weltkrieg führte er den Widerstand des Freien Frankreich gegen die deutsche Besatzung an. Danach war er von 1944 bis 1946 Chef der Provisorischen Regierung. Im Zuge des Algerienkriegs wurde er 1958 mit der Bildung einer Regierung beauftragt und setzte eine Verfassungsreform durch, mit der die Fünfte Republik begründet wurde, deren Präsident er von Januar 1959 bis April 1969 war. Die auf ihn zurückgehende politische Ideologie des Gaullismus beeinflusst die französische Politik bis heute.

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Charles de Gaulle starb im Alter von 80 Jahren. Charles de Gaulle war im Sternzeichen Schütze geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1970

Werk:
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Volume IV – Pour l’Effort, 1962–1965

1970

Werk:
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Volume I – Pendant la Guerre, 1940–1946

1970

Werk:
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Volume II – Dans l’attente, 1946–1958

1970

Werk:
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Volume III – Avec le Renouveau, 1958–1962

1934

Werk:
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Vers l’armée de métier

Schriften

1971

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Volume II – L’effort, 1962…

1970

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Volume I – Le Renouveau, 1958–1962.

1959

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Volume III – Le Salut, 1944–1946.

1956

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Volume II – L’Unité, 1942–1944.

1954

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Volume I – L’Appel, 1940–1942.

Politik & Weltgeschehen

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Charles de Gaulle tritt nach einem gescheiterten Referendum und den Folgen der Maiunruhen 1968 vom Amt des Staatspräsidenten zurück.
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In Frankreich wird General Charles de Gaulle in einer Stichwahl mit 55,2 % der Stimmen zum zweiten Mal zum Staatspräsidenten für weitere sieben Jahre gewählt.
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Deutschland. Bundespräsident Heinrich Lübke, Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und Großherzogin Charlotte von Luxemburg weihen die Großschiffahrtsstraße Mosel ein
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Charles de Gaulle (französischer Staatspräsident (1959 - 1969) hält in Ludwigsburg auf Deutsch seine 'Rede an die deutsche Jugend'. Sie gilt als ein Meilenstein in den deutsch-französischen Beziehungen und als ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum deutsch-französischen Freundschaftsvertrag (Januar 1963).

Rundfunk, Film & Fernsehen

1973

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Film: Der Schakal (Originaltitel The Day of the Jackal) ist ein britisch-französischer Thriller aus dem Jahr 1973. Regie führte der US-amerikanische Regisseur österreichischer Herkunft Fred Zinnemann. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Frederick Forsyth und beschreibt, angelehnt an reale geschichtliche Abläufe (Attentat von Petit-Clamart), die minutiöse Planung eines Attentats auf den französischen PräsidentenCharles de Gaulle durch einen bezahlten Killer und das darauf folgende Katz-und-Maus-Spiel des Attentäters mit der französischen Polizei. Die Hauptrollen spielen Edward Fox in der Titelrolle und Michael Lonsdale als sein Verfolger.

Stab:
Regie: Fred Zinnemann
Drehbuch: Kenneth Ross Frederick Forsyth (Vorlage)
Produktion: John Woolf
Musik: Georges Delerue
Kamera: Jean Tournier
Schnitt: Ralph Kemplen

Besetzung: Edward Fox, Michael Lonsdale, Derek Jacobi, Delphine Seyrig, Tony Britton, Michel Auclair, Olga Georges-Picot, Eric Porter, Donald Sinden, Cyril Cusack, Ronald Pickup, Anton Rodgers, Jean Sorel
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Rundfunk: Auf dem Höhepunkt der Pariser Studentenunruhen und der Streikwelle in Frankreich wendet sich Staatspräsident Charles de Gaulle via Hörfunk an die Bevölkerung. In kurzen, klaren Sätzen spricht er davon, die öffentliche Ordnung aufrechterhalten zu wollen, wozu er „alle Eventualitäten ohne Ausnahme“ erwogen habe.
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Rundfunk: In Paris wird unter Anwesenheit von Staatspräsidenten Charles de Gaulle und Kulturminister André Malraux das heute unter dem Namen „Maison de Radio France“ bekannte Rundfunkgebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben.
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Rundfunk: Kurz nach der Befreiung von Paris hält Charles de Gaulle vom Balkon des Pariser Rathauses eine Rede an die Bevölkerung, worin er das berühmt gewordene Zitat: Paris outragé! Paris martyrisé! Mais Paris liberté! (Geschändetes Paris! Gemartertes Paris! Aber befreites Paris!) formuliert. Die Stellungnahme wird wenig später für den Hörfunk von de Gaulle improvisiert wiederholt.

Tagesgeschehen

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Chile: Aus Brasilien kommend, beginnt Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac einen zweitägigen Staatsbesuch in Chile -den ersten seit Charles de Gaulle1964. Abends trifft er Präsidentin Michelle Bachelet. Chirac wird von Politikern und einer Wirtschaftsdelegation begleitet; in Fortsetzung der Wiener EU-LAC-Gespräche sollen die Handelsbeziehungen intensiviert werden. Chile ist auch am Kauf eines französischen Satelliten interessiert.
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Toronto/Kanada. Beim Abflug von Paris hatte der am Flughafen in Toronto verunglückte Air-France-Airbus keine technischen Probleme. Die Maschine sei zuletzt am 5. Juli kontrolliert worden, sagte Air- France-Chef Jean-Cyril Spinetta am Pariser Flughafen Roissy Charles de Gaulle. Der Airbus war nach der Landung in Toronto bei einem Gewitter von der Piste abgekommen, in eine Senke gestürzt und zerbrochen. Alle 310 Insassen konnten gerettet werden. Kurz nach der Evakuierung über die Notrutschen explodierte die Maschine und brannte aus.

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