Cheb

Cheb [ˈxɛp] (deutsch: Eger) ist eine im Karlovarský kraj liegende Stadt im äußersten Westen Tschechiens. Die Stadt liegt am Fluss Ohře (deutsch: Eger) im nördlich und südwestlich an Deutschland grenzenden Chebsko (deutsch: Egerland), dessen historisches Zentrum die Stadt bildet.

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Kunst & Kultur

2004

Ausstellung:
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Egerer Bibliothek, Cheb (Fritz Lederer)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hans-Peter Minetti stirbt in Cheb. Hans-Peter Theodor Minetti war ein deutscher Schauspieler.
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Geboren: Martin Fenin wird in Cheb geboren. Martin Fenin ist ein tschechischer Fußballspieler.
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Gestorben: Heribert Sturm stirbt in Amberg. Heribert Sturm war Stadtarchivar und Museumsleiter in Eger (Tschechoslowakei), Archivdirektor in Amberg sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied des Collegium Carolinum in München.
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Geboren: Jan Řehula wird in Cheb geboren. Jan Řehula ist ein tschechischer Triathlet.
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Geboren: Pavel Nedvěd wird in Cheb, Tschechoslowakei geboren. Pavel Nedvěd hören ist ein ehemaliger tschechischer Fußballspieler.

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: In der Burg von Eger werden bei einem Bankett Wallensteins Gefolgsleute Graf Tr?ka, Christian von Ilow, Graf Kinsky und Rittmeister Neumann ermordet. Anschließend wird auch Wallenstein selbst im Haus des Stadtkommandanten John Gordon umgebracht. (25. Februar)
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Dreißigjähriger Krieg: In der Burg von Eger werden bei einem Bankett Wallensteins Gefolgsleute Graf Trčka, Christian von Ilow, Graf Kinsky und Rittmeister Neumann ermordet. Anschließend wird auch der abgesetzte Generalissimus Albrecht von Wallenstein im Haus des Stadtkommandanten John Gordon von einer Offiziersgruppe aus dem Regiment Walter Butlers mit kaiserlicher Billigung umgebracht.

1061

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Erste urkundliche Erwähnung von Eger und Zollikofen.

Geschichte > Mittelalter > Beteiligungen an Fehdeunternehmen

1380

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Guttenberger Fehde , Adelsfehde gegen die Reichstadt Eger, die heutige Stadt Cheb in Westböhmen; (Guttenberg (Adelsgeschlecht))

Friedensgarnisonen > Zugehörigkeit

Gefechtskalender

1759

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– Treffen bei Saalfeld, Arrieregardegefecht über Haslau gegen Eger (K.u.k. Infanterieregiment Nr. 14)

1632

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In Böhmen bei der Belagerung von Eger, dann vor Nürnberg, später unter Gallas in Sachsen, Schlacht bei Lützen (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Graf Montecuccoli“ Nr. 8)

Orgelwerk

1884

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Kirche St. Nikolaus in Cheb (Eger) (Martin Zaus)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1978

Werk:
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Böhmische Spaziergänge. Reisen zwischen Cheb und Ústí nad Labem., VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig (Manfred Blechschmidt)

Einwohnerentwicklung

1990

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hatte die Stadt wieder 29.962 Einwohner und 1837 Häuser.

1945

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hatte Eger 45.000 Einwohner

1930

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hatte Eger 31.403 Einwohner, davon waren 27.791 Deutsche, 3.493 (11? %) Tschechen und 119 Sonstige.

1910

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hatte Eger 26.694 Einwohner, davon 23.038 Deutsche des K.u.k. Reichs, 3.519 Reichsdeutsche (überwiegend Eisenbahner und deren Familien), 133 Tschechen und 4 Sonstige

Die Stadt > Partnerstädte

2004

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Compiègne, Frankreich, seit (Guimarães)

Standorte in Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Tschechien

2013

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Cheb in Tschechien, Bad Boll, Dinkelsbühl (Stauferstele)

Rezeption

2013

"Cheb" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Eger (tschech. Cheb). In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 5, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 328.
  • Emanuel Poche: Böhmen und Mähren. Kunstdenkmäler in der Tschechoslowakei. Hrsg. v. Reinhardt Hootz. Bd 2. Deutscher Kunstverlag, München-Berlin 1986. ISBN 3-422-00377-0
  • Jaromír Boháč, Jiří Strádal: Cheb (Eger) im Spiegel der Zeit. Město Cheb, Cheb 2003 (Deutsch, englisch, tschechisch).
  • Heinrich Giegold: Tschechen und Deutsche - Die Geschichte einer Nachbarschaft. Frankenpost, Hof 1993, 51997.
  • Anton Grassold: Beschreibung der alten Burg zu Eger in der Google-Buchsuche, Eger: Kobetsch 1831
  • Heimatkreis Eger – Geschichte einer deutschen Landschaft in Dokumentationen und Erinnerungen. Herausgeber: Egerer Landtag e.V. Heimatverband für Eger, Stadt und Land mit umfangreichen Beiträgen zur Entwicklung der Stadt Eger, Ortsbeschreibungen des umgebenden Egerlandes, und mit Kartenübersichten im Anhang, Seite 1 bis 568, Amberg in der Oberpfalz 1981
  • Denkmäler im Egerland – Dokumentation einer deutschen Kulturlandschaft zwischen Bayern und Böhmen. Herausgegeben von Lorenz Schreiner, unter Mitwirkung des Staatsarchives in Cheb/Eger unter J.Bohac sowie von Viktor Baumgarten, Roland Fischer, Erich Hammer, Ehrenfried John und Heribert Sturm mit reichhaltiger Bebilderung und weiterführenden, umfangreichen Literaturhinweisen, Seite 1 bis 848, Amberg in der Oberpfalz, 2004
  • Rudolf Sitka: Die Gnadenorte der Sudetenländer. Wallfahrtsort Kinsberg (vulgo: Loretto), (Stary Hroznatov) bei Eger/Cheb, Seite 56, Heimatverlag Renner, Kempten (Allgäu) 1954

Weblinks