Chicano

Chicano ist eine Bezeichnung für in den Vereinigten Staaten lebende Mexikaner und ihre Nachfahren (mexikanische Amerikaner). Sie gehören damit zur Gruppe der Hispanics bzw. der Latinos.

Die Bezeichnung Chicano, ursprünglich diskriminierend verwendet, ist verhältnismäßig neu und wird mittlerweile von mexikanischen Immigranten zur Kennzeichnung ihrer speziellen Lebenssituation benutzt.Wahrscheinlich liegt der Ursprung des Wortes in der Zeit um 1930 und den folgenden 1940er Jahren, als infolge einer Vereinbarung der Regierungen beider Länder arme mexikanische Landarbeiter mit Hilfe des bracero-Programms als billige Arbeitskräfte in den Vereinigten Staaten zur Feldarbeit eingesetzt wurden.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Esteban Jordan stirbt in San Antonio. Esteban „Steve“ Jordan war ein mexikanisch-stämmiger US-amerikanischer Blues-, Tejano- und Latin Jazz-Akkordeonist. Bekannt wurde er durch Dutzende Alben, durch Fernsehauftritte und David Byrnes Dokumentarfilm True Stories als „Jimi Hendrix des Akkordeons“ und „Chicano-Musik Superstar“. Nicht nur im Conjunto genannten Musikstil war er stilprägend und ein Wegbereiter der Weiterentwicklung des Akkordeons.

1974

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Gestorben: Oscar Zeta Acosta stirbt ?. Oscar Zeta Acosta war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, ein Schriftsteller, der der Chicano-Literatur zugerechnet wird sowie ein Politiker und Aktivist der Chicano-Bürgerrechtsbewegung. Bekannt wurde er als Inspiration für die Figur des samoanischen Anwalts Dr. Gonzo im Roman „Fear and Loathing in Las Vegas“ von Hunter S. Thompson.
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Geboren: Kid Frost wird geboren. Kid Frost oder Frost sind Künstlernamen des US-amerikanischer Rappers Arturo Molina Jr.. Er gilt als einer der bekanntesten Chicano-Rappers neben Cypress Hill.
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Geboren: Godfrey Kerr wird in Dublin geboren. Godfrey Kerr ist ein irisch-amerikanischer Radiomoderator, der sich in den 1960er Jahren um den Chicano-Rock aus Los Angeles verdient gemacht hat.
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Geboren: Esteban Jordan wird in Elsa, Texas geboren. Esteban „Steve“ Jordan war ein mexikanisch-stämmiger US-amerikanischer Blues-, Tejano- und Latin Jazz-Akkordeonist. Bekannt wurde er durch Dutzende Alben, durch Fernsehauftritte und David Byrnes Dokumentarfilm True Stories als „Jimi Hendrix des Akkordeons“ und „Chicano-Musik Superstar“. Nicht nur im Conjunto genannten Musikstil war er stilprägend und ein Wegbereiter der Weiterentwicklung des Akkordeons.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1976

Auflösung:
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Die Latinrock-Formation Azteca bildete sich 1970 in der Chicano-Szene von San Francisco; Gründer waren die Perkussionisten Thomas "Coke" Escovedo (1941-1986) und Pete Escovedo (* 1935). Das üppig besetzte Ensemble mischte afrokubanische Rockmusik im Stile Santanas mit Soul-, Funk- und Jazzelementen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1993

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Film: Blood in, Blood out -Verschworen auf Leben und Tod ist ein Filmdrama aus dem Jahr 1993. Erzählt wird die Geschichte der jungen Chicano Miklo Velka (Damian Chapa), Cruz Candelaria (Jesse Borrego) sowie Paco Aguilar (Benjamin Bratt) im Zeitraum von 1972 bis 1984. Als Mitglieder der Vatos Locos, einer Gang in East L.A., kämpfen sie in ihrem Barrio um das tägliche Überleben. Zu einer Wende der Ereignisse kommt es, als nach einem Bandenkrieg Miklo in San Quentin inhaftiert und Paco von der Armee eingezogen wird.

Stab:
Regie: Taylor Hackford
Drehbuch: Jimmy Santiago Baca Jeremy Iacone
Taylor Hackford
Produktion: Jerry Gershwin
Taylor Hackford
Musik: Bill Conti
Kamera: Gabriel Beristain
Schnitt: Fredric Steinkamp Karl F. Steinkamp

Besetzung: Damian Chapa, Jesse Borrego, Benjamin Bratt, Enrique Castillo, Danny Trejo, Delroy Lindo, Carlos Carrasco, Tom Towles, Billy Bob Thornton, Ving Rhames, Victor Rivers, Lupe Ontiveros

1980

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Film: Blast -Wo die Büffel röhren ist eine im Jahr 1980 erschienene amerikanische Komödie, die auf einer Reihe von semi-biographischer Geschichten des Autors Hunter S. Thompson basiert. Der Film schildert Thompsons Aufstieg in den 1970er Jahren und seine Beziehung zu Chicano-Anwalt und -Aktivist Oscar Zeta Acosta. Art Linson führte Regie, Bill Murray stellt den Autor dar und Peter Boyle stellt Acosta dar, der im Film als Carl Lazlo, Esq bezeichnet wird. Eine Reihe weiterer Namen, Orte, und andere Einzelheiten über Thompson's Biographie sind ebenfalls im Film geändert.

Stab:
Regie: Art Linson
Drehbuch: John Kaye
Produktion: Art Linson
Musik: Neil Young
Kamera: Tak Fujimoto
Schnitt: Christopher Greenbury

Besetzung: Bill Murray, Peter Boyle, Bruno Kirby, Rene Auberjonois

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