Chlothar I.

Chlothar I. (auch Chlotachar; * um 495; † Dezember 561 in Compiègne) war ein Frankenkönig aus dem Geschlecht der Merowinger.

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Germanische Teilreiche

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Nach dem Tod Chlodwigs I. wird sein Reich unter seinen vier Söhnen Theuderich, Chlodomer, Childebert und Chlothar aufgeteilt, die die neuen Königreiche von Reims, Orléans, Paris und Soissons gründen.

Politik & Weltgeschehen

561 n. Chr.

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Ende des Jahres: Nach dem Tod Chlothars I. wird das Frankenreich unter seine vier Söhne aufgeteilt: Charibert I. erhält den Reichsteil mit der Residenz Paris, Guntchramn wird König in Orléans, Sigibert I. wird König in Reims und Chilperich I. in Soissons. Mit der Aufteilung wird die Grundlage für den Merowingischen Bruderkrieg gelegt.
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Nach dem Tod seines Bruders Childebert I. kann Chlothar I. das Frankenreich in seiner Hand wieder vereinigen. Gegen die Sachsen und Thüringer, die nun ihres fränkischen Verbündeten beraubt sind, behält Chlothar die Oberhand; seinen Sohn Chramn, der mit Childebert paktiert hatte, lässt er töten.

556 n. Chr.

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Der FrankenkönigChlothar I. zieht gegen die Sachsen und Thüringer, die sein Rivale und Bruder Childebert I. offenbar gegen ihn aufgehetzt hat. Auf das Gerücht hin, Chlothar sei bei seinem Feldzug gefallen, fällt Childebert in dessen Reichsteil ein und verwüstet die Gegend um Reims. Mit ihm verbündet ist Chramn, ein Sohn Chlothars I.

555 n. Chr.

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Nach dem Tod des etwa 20-jährigen Theudebald erbt dessen Großonkel Chlothar I. seinen fränkischen Reichsteil.

524 n. Chr.

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Chlodomers Herrschaftsgebiet in Aquitanien teilen, nachdem sie zwei seiner Söhne haben umbringen lassen, seine Brüder Childebert I. und Chlothar I. unter sich auf. Lediglich Chlodomers Sohn Chlodoald kann gerettet werden, er wird Mönch und gründet das nach ihm benannte Kloster in Saint-Cloud.

Europa

584 n. Chr.

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Der uneheliche Sohn Chlothars I., Gundowald, versucht von Brive-la-Gaillarde aus, die Herrschaft an sich zu reißen; er wird im nächsten Jahr besiegt.

557 n. Chr.

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Im Krieg des FrankenkönigsChlothars I. gegen die Sachsen stoßen diese bis zum Kastell Deutz vor, das von ihnen geplündert wird.

541 n. Chr.

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541/542: Feldzug der Frankenkönige Childebert I. und Chlothar I. gegen das Westgotenreich unter Theudis. Sie stoßen bis Saragossa vor, das allerdings vergeblich belagert wird.

534 n. Chr.

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Europa & Mittelmeerraum: Das 532 von den Franken nach der Schlacht von Autun eroberte Reich der Burgunden wird unter die Brüder Chlothar I., Childebert I. und Theudebert I. aufgeteilt. Das burgundische Volksrecht bleibt erhalten, doch besteht für Burgund künftig Heeresfolge- und Zinspflicht gegenüber den Franken.

532 n. Chr.

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Chlothar I. und Childebert I., Könige der Franken, greifen das Burgunderreich an; sein König Godomar wird in der Schlacht von Autun vernichtend geschlagen, Burgund fällt den Franken zu.

"Chlothar I." in den Nachrichten