Chlothar IV.

Chlothar IV. (* vielleicht 685; † 719) war merowingischer Frankenkönig in Austrasien von 717 bis 719.

Chlothar gehörte zwar ziemlich sicher zur Familie der Merowinger, es ist jedoch unbekannt, wer sein Vater war. Denkbar wäre, dass entweder Theuderich III. oder Childebert III. sein Vater ist.

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Fränkisches Reich

717 n. Chr.

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Karl Martell, Hausmeier des Frankenreiches, lässt als König des austrasischen Reichsteils Chlothar IV. krönen. Er selbst kann in Köln einziehen und zwingt Plektrudis, ihm den Staatsschatz seines Vaters Pippin auszuhändigen.

Frankenreich

719 n. Chr.

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Nach dem Tod des austrasischen Königs Chlothar IV. anerkennt der fränkische Hausmeier Karl Martell den Merowinger Chilperich II. als König des Frankenreichs. Nach dem Sieg Karl Martells über seinen Rivalen Raganfrid (am 14. Oktober bei Néry) ist allerdings Karl Martell eigentlicher Machthaber im Reich und Chilperich lediglich Schattenkönig.

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