Choctaw (Volk)

Die Choctaw oder Chahta sind ein nordamerikanisches Indianervolk, das ursprünglich im Gebiet der heutigen US-Bundesstaaten Mississippi, Alabama sowie Louisiana lebte und zum Kulturareal des Südöstlichen Waldlands der Vereinigten Staaten zählen.

Die Herkunft der heutigen Stammesbezeichnung als „Choctaw“ ist umstritten: der Anthropologe John Swanton vermutet, dass er sich vom Namen eines früheren einflussreichen Häuptlings ableitet; der Historiker Henry Halbert hingegen, dass sich die Bezeichnung vom Choctaw- bzw. Chahta-Wort Hacha hatak („Fluss-Volk“) ab.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: George Strother Gaines stirbt in Peachwood, Mississippi. George Strother Gaines war ein US-amerikanischer Staatsmann, Bankier, Senator und Indianeragent. Er spielte bei der Entwicklung der Bundesstaaten Alabama und Mississippi eine wichtige Rolle, arbeitete als Lobbyist für die Ausdehnung der nordamerikanischen Eisenbahnen und leitete die Umsiedlung des indianischen Volkes der Choctaw in das heutige Oklahoma.
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Gestorben: Robert McDonald Jones stirbt. Robert McDonald Jones war ein US-amerikanischerChoctaw-Anführer, Plantagenbesitzer, Unternehmer und Politiker.

1836

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Gestorben: Musholatubbee stirbt in La Flore, Oklahoma. Musholatubbee, in der Sprache der Choctaw: AmoshuliTʊbi (dt.: Zum Töten bestimmt, andere Schreibweisen: Mosholetvbbi, AmoshuliTʊbi, Mushulatubbee und Moshaleh Tubbee) war während der gewaltsamen Vertreibung aus dem Südosten der oberste Führer der Choctaw, einem indianischen Volk in den Vereinigten Staaten von Amerika.
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Gestorben: Pushmataha stirbt in Washington, D.C.. Pushmataha, auch Apushim-alhtala, war ein Häuptling der Choctaw-Indianer.
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Geboren: Robert McDonald Jones wird in Mississippi geboren. Robert McDonald Jones war ein US-amerikanischerChoctaw-Anführer, Plantagenbesitzer, Unternehmer und Politiker.

Amerika

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Amerikanische Kolonien: In der Schlacht von Ackia in der französischen Kolonie Louisiana in der Nähe des Mississippi River wehren die Chickasaw mit britischer Unterstützung einen Angriff von Choctaw und Franzosen ab.
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Die Choctaw unter den Häuptlingen Tuscaloosa und Black Warrior und Hernando de Sotos Expedition liefern sich eine Schlacht in der Chocktaw-Stadt Mabilla (im heutigen Alabama). 40 Spanier und mehrere Tausend Indianer kommen in der Schlacht von Mauvilla ums Leben, die als erste Schlacht der Indianerkriege auf dem nordamerikanischen Kontinent gelten kann.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Bibliografie:
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Michelene E. Pesantubbee: Choctaw Women in a Chaotic World: The Clash of Cultures in the Colonial Southeast. Albuquerque, NM: University of New Mexico

2004

Bibliografie:
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Gideon Lincecum: Pushmataha: A Choctaw Leader and His People. Tuscaloosa: University of Alabama Press

2004

Bibliografie:
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Tom Mould: Choctaw Tales. Jackson, Miss: University Press of Mississippi

2003

Bibliografie:
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Tim Tingle: Walking the Choctaw Road. El Paso, Tex: Cinco Puntos Press

2002

Bibliografie:
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Greg O’Brien: Choctaws in a Revolutionary Age, 1750–1830. Lincoln: University of Nebraska Press

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