Chrudim

Chrudim
Wappen von Chrudim
Basisdaten
Staat:Tschechien
Region:Pardubick kraj
Bezirk:Chrudim
Flche:3320 ha
Geographische Lage:4957?N, 1548?OKoordinaten:4957?4?N, 1547?44?O
Hhe:240mn.m.
Einwohner:23.102 (1. Jan. 2017)
Postleitzahl:537 01
Struktur
Status:Stadt
Ortsteile:8
Verwaltung
Brgermeister:Petr ?ezn?ek (Stand: 06/2017)
Adresse:Resselovo nm. 77
537 16 Chrudim
Gemeindenummer:571164
Website:www.chrudim-city.cz
Hauptplatz von Chrudim mit Pestsäule von 1717 bis 1734
Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)
Lizenz: CC-PD-Mark
Mydlář-Haus, heute ein Marionettenmuseum
Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)
Lizenz: CC-PD-Mark
Bahnhof Chrudim
Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)
Lizenz: CC-PD-Mark

Chrudim (deutsch älter auch: Crudim ) ist eine Stadt im ostböhmischen Pardubický kraj am Fluß Chrudimka. Es liegt an der Bahnstrecke Havlíčkův Brod–Pardubice, von der die Bahnstrecke Chrudim–Chrudim město abzweigt



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahrscheinlich wurde Chrudim im 9. Jahrhundert gegründet, urkundlich erstmals im Jahr 1055 erwähnt, als dort der böhmische Fürst Břetislav I. starb. Ab dem 13. Jahrhundert war es eine Königsstadt, die zum Besitz der böhmischen Königinnen zählte. Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war es ein wichtiges regionales Zentrum. Ein Kapuzinerkloster mit der St.-Josef-Kirche wurde im Jahre 1656 gegründet. Ab Ende des 17. Jahrhunderts wurde es zu einem bekannten Wallfahrtsort (wundertätiges Salvatorbild). Seit dem 19. Jahrhundert hat es sich nicht mehr so schnell weiterentwickelt wie andere Städte der Umgebung. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist die Herstellung von Stahlrohrtürmen für Windkraftanlagen, Spiritus und landwirtschaftliche Maschinen.



Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chrudim I (Innenstadt)
  • Chrudim II (Neustadt)
  • Chrudim III (Katharina- Vorstadt)
  • Chrudim IV (Johannes- Vorstadt) inklusive des eingemeindeten Dorfes Markovice (deutsch: Markowitz, Sankt Markus (1350)).
  • Medle?ice (Medleschitz, lter auch Messlesitz (1384), Mesileschitz, Messleschitz)
  • Topol (Topol, lter auch Toppole (1399))
  • Vestec (Westetz; lter auch Steinmetzendorf (1399))
  • Vl?nov (Wiltschnau, Wulschnau (1346))


Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. September 2017 wurden die ersten elf Stolpersteine in Chrudim für Opfer des Holocaust gelegt, darunter für den Zahnarzt Artur Pachner. Die Verlegung erfolgte durch Gunter Demnig. Nach einer Gedenkstätte, die 2012 auf dem jüdischen Friedhof in Chrudim eingeweiht wurde, ist es eine weitere Erinnerung an jüdische Bürger, die in Konzentrationslagern ermordet wurden. 1942 wurden insgesamt 87 jüdische Bürger aus Chrudim in Konzentrationslager deportiert, von denen 80 nicht mehr zurückkamen.



Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Viktorin Kornel ze V?ehrd (1460?1520), tschechischer Schriftsteller, Rechtsanwalt, Meister der Universitt und Dekan der Prager Universitt
  • Josef Ressel (1793?1857), Erfinder
  • Bohuslav Jeremi? (1859?1918), Komponist, Organist, Dirigent und Musikpdagoge
  • Jaroslav Lonek (1904?1945), tschechischer Flugzeugkonstrukteur und Widerstandskmpfer
  • Kurt Freund (1914?1996), tschechisch-kanadischer Psychiater und Sexualwissenschaftler
  • Jan Knap (* 1949), Knstler

Im Ort lebten und wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chrudim (rechts oben) und seine Umgebung um 1900 (Spezialkarte 1:75.000 der 3. Landesaufnahme)
Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)
Lizenz: CC-PD-Mark


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ??esk statistick ?ad ? Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  2. ?http://digitool.is.cuni.cz:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=1026743.xml&dvs=1394968817800~538&locale=de_DE&search_terms=&adjacency=&VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&DELIVERY_RULE_ID=3&divType=&COPYRIGHTS_DISPLAY_FILE=licence_mapy
  3. ?http://archivnimapy.cuzk.cz/coc/2659-1/2659-1-006_index.html
  4. ?http://archivnimapy.cuzk.cz/coc/2659-1/2659-1-003_index.html
  5. ?Antonn Profous: Mstn jmna v ?echch ? Jejich vznik, p?vodn vznam a zm?ny.
  6. ?Antonn Profous: Mstn jmna v ?echch ? Jejich vznik, p?vodn vznam a zm?ny.
  7. ?Antonn Profous: Mstn jmna v ?echch ? Jejich vznik, p?vodn vznam a zm?ny.
  8. ?Antonn Profous: Mstn jmna v ?echch ? Jejich vznik, p?vodn vznam a zm?ny.
  9. ?Antonn Profous: Mstn jmna v ?echch: Jejich vznik, p?vod, vznam a zm?ny. Bd. I.-III, ?esk akademie v?d a um?n, Praha
  10. ?Al?b?ta Langov: Prvn kameny zmizelch ? stolpersteine ? budou polo?eny v Chrudimi, in Chrudimsk zpravodaj 9/2017 (September 2017), S. 14, online auf: chrudim.eu/assets/...
  11. ?Kameny zmizelch v Chrudimi polo?eny. Ve st?edu 20. z? bylo v Chrudimi polo?eno prvnch 11 kamen? zmizelch (stolpersteine), Bericht des Stadtamtes Chrudim (M?stsk ?ad Chrudim), offizielle Website der Stadt, online auf: chrudim.eu/vismo/...
  12. ?Chronik (September 2017), offizielle Website von G. Demnig, online auf: stolpersteine.eu/

Hauptplatz von Chrudim mit Pestsäule von 1717 bis 1734Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)Lizenz: CC-PD-Mark
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Mydlář-Haus, heute ein MarionettenmuseumBild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)Lizenz: CC-PD-Mark
Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)
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Bahnhof ChrudimBild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)Lizenz: CC-PD-Mark
Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)
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Chrudim (rechts oben) und seine Umgebung um 1900 (Spezialkarte 1:75.000 der 3. Landesaufnahme)Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)Lizenz: CC-PD-Mark
Bild: k.u.k. militär-geographisches Institut (Rand beschnitten, daher keine Angaben zu Personen möglich)
Lizenz: CC-PD-Mark

Chrudim (deutsch älter auch: Crudim) ist eine Stadt im ostböhmischen Pardubický kraj am Fluß Chrudimka. Es liegt an der Bahnstrecke Havlíčkův Brod–Pardubice, von der die Bahnstrecke Chrudim–Chrudim město abzweigt

mehr zu "Chrudim" in der Wikipedia: Chrudim

Durch Ottokar II. Přemysl gegründete Königsstädte > Böhmen

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Chrudim, etwa (Ottokar II. Přemysl)

Geboren & Gestorben

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Geboren: Petr Průcha wird in Chrudim geboren. Petr Průcha ist ein tschechischer Eishockeyspieler, der seit Januar 2011 für den SKA Sankt Petersburg in der Kontinentalen Hockey-Liga spielt.
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Geboren: Jiří Magál wird in Chrudim geboren. Jiří Magál ist ein tschechischer Skilangläufer.
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Geboren: Petr Vladyka wird in Chrudim geboren. Petr Vladyka ist ein tschechischer Futsal- und Fußballspieler.
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Geboren: Dagmar Pecková wird in Medlešice bei Chrudim geboren. Dagmar Pecková ist eine tschechische Opernsängerin (Mezzosopran).

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