Chun Doo-hwan

Chun Doo-hwan (* 18. Januar 1931 in Hapcheon, früheres Japanisches Kaiserreich, heutiges Südkorea) war Südkoreanischer Präsident vom 1. September 1980 bis 24. Februar 1988. Er beendete die kurze Amtszeit seines Vorgängers Choi Kyu-ha durch einen Militärputsch und gelangte im Dezember 1979 an die Macht.

Demonstrationen gegen sein Regime im Mai 1980 in Gwangju, siehe Gwangju-Aufstand, ließ Chun blutig niederschlagen. Der Vorfall ist heute als Gwangju-Massaker bekannt. Wegen Drucks aus der Bevölkerung wurde in der unter ihm verabschiedeten Verfassung festgelegt, dass die Legislaturperiode des Präsidenten auf sieben Jahre beschränkt und eine Wiederwahl nicht möglich ist. Park Chung-hee hatte 1972 die Yushin-Verfassung eingeführt, welche die Amtszeit des Präsidenten nicht einschränkte und ihm eine Ein-Mann-Diktatur ermöglicht hatte. Nach wie vor wurde der Präsident jedoch – wie schon in der Yushin-Verfassung – durch 2500 angeblich überparteiliche Delegierte gewählt.

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Chun Doo-hwan wird in Hapcheon, früheres Japanisches Kaiserreich, heutiges Südkorea geboren. Chun Doo-hwan war Südkoreanischer Präsident vom 1. September 1980 bis 24. Februar 1988. Er beendete die kurze Amtszeit seines Vorgängers Choi Kyu-ha durch einen Militärputsch und gelangte im Dezember 1979 an die Macht.

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Chun Doo-hwan ist heute 86 Jahre alt. Chun Doo-hwan ist im Sternzeichen Steinbock geboren.

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