Church of England

Die Church of England (englisch für Kirche von England) ist die Mutterkirche der Anglikanischen Gemeinschaft, sodass sich ihre Geschichte weitestgehend mit deren deckt. Sie ist innerhalb der Gemeinschaft die letzte eigentliche Landeskirche, die der Autorität des Staatsoberhauptes untersteht (Staatskirche).

Die Church of England ist die mitgliederstärkste aller anglikanischen Kirchen weltweit. Sie erstreckt sich heute über das Gebiet Englands, der Kanalinseln und der Isle of Man und ist noch immer eine Landeskirche im klassischen Sinne, da an ihrer Spitze der britische Monarch mit dem Titel Supreme Governor of the Church of England steht. Auch sind die beiden Erzbischöfe sowie 24 weitere Bischöfe Mitglieder im House of Lords. Allerdings bilden ihre Mitglieder heute nicht mehr die Mehrheit der Engländer und sie kämpft mit weiterem Mitgliederschwund. Bei der Zahl der Gottesdienstbesucher wird sie heute von der römisch-katholischen Kirche in England übertroffen. In Schottland und Wales, die nicht zu England gehören, existieren weitere anglikanische Kirchen, die Church in Wales und die Scottish Episcopal Church.

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Politik & Weltgeschehen

1547

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Nach dem Tod seines Vaters Heinrich VIII. wird Eduard VI. erster protestantischer Herrscher Englands. (28. Januar)

Religion

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Die AnglikanischeKirche von England votiert durch ihre Generalsynode mehrheitlich für die Einführung der Frauenordination in den Reihen der Bischöfe

1994

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12. März: Erstmals weiht die Church of England zwei Frauen zu Priesterinnen, nachdem in der Generalversammlung der anglikanischen Kirche die Weihe von Frauen bereits 1975 für möglich erklärt wurde.

1549

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Thomas Cranmer, Erzbischof von Canterbury, veröffentlicht das Book of Common Prayer. Die Agende der Church of England wird noch im gleichen Jahr von König Edward VI. in ganz England eingeführt.
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Mit der Suprematsakte akzeptiert das Parlament König Heinrich VIII. als künftiges Oberhaupt der Church of England.

1533

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Das Statute in Restraint of Appeals verbietet dem englischen Klerus, sich in kirchlichen Angelegenheiten an den Papst zu wenden.

Ereignisse > Religion

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Erstmals weiht die anglikanische Kirche Englands 32 Frauen zu Priesterinnen, nachdem in der Generalversammlung der anglikanischen Kirche die Ordination von Frauen bereits 1975 für möglich erklärt wurde. (12. März)

1992

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Die anglikanische Kirchensynode beschließt die Zulassung von Frauen zum Kirchenamt. (11. November)

Tagesgeschehen

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England: Die Generalsynode der anglikanischen Kirche von England befürwortet die uneingeschränkte Zulassung von Frauen zum Bischofsamt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

"Church of England" in den Nachrichten