Codex Sinaiticus

Der Codex Sinaiticus ist ein Bibel-Manuskript aus dem 4. Jahrhundert. Der Codex enthält große Teile des Alten und ein vollständiges Neues Testament in altgriechischer Sprache. Er gehört zu den bedeutendsten bekannten Handschriften des griechischen Alten Testaments und des Neuen Testaments und ist die älteste vollständig erhaltene Abschrift des Neuen Testaments. Codex Sinaiticus gehört im NT im Wesentlichen zum Alexandrinischen Texttyp.

1844 wurde der Codex von Konstantin von Tischendorf im Katharinenkloster am Berg Sinai (Ägypten) entdeckt und 43 Blätter dieser Handschrift veröffentlichte er 1846 – zu Ehren des Unterstützers seiner Reise, des Königs Friedrich August II. von Sachsen – unter dem Titel ‚Codex Frederico-Augustanus‘. Über die Art und Weise, wie Tischendorf in den Besitz der Schriften kam, gibt es unterschiedliche Aussagen. Die Zarin Marie von Hessen-Darmstadt finanzierte ihm weitere Reisen und schenkte weitere Funde dem Zaren Alexander II.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Konstantin von Tischendorf stirbt in Leipzig. Lobegott Friedrich Konstantin von Tischendorf war ein deutscher evangelischer Theologe. Er hat 1844 den Codex Sinaiticus gefunden, die älteste vollständig erhaltene Handschrift des Neuen Testaments.
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Geboren: Konstantin von Tischendorf wird in Lengenfeld geboren. Lobegott Friedrich Konstantin von Tischendorf war ein deutscher evangelischer Theologe. Er hat 1844 den Codex Sinaiticus gefunden, die älteste vollständig erhaltene Handschrift des Neuen Testaments.

Tagesgeschehen

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London/Vereinigtes Königreich: Die British Library macht den Codex Sinaiticus, die älteste erhaltene Bibelhandschrift, im Internet zugänglich.

Wissenschaft & Technik

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Der Codex Sinaiticus wird von Konstantin von Tischendorf im Katharinenkloster am Berg Sinai (Ägypten) gefunden.

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