Collège de France

Das Collège de France (deutsch Kolleg Frankreichs) ist eine der Forschung und Lehre gewidmete Institution in Paris. Es genießt als Grand établissement das höchste Prestige aller wissenschaftlichen Einrichtungen Frankreichs.

mehr zu "Collège de France" in der Wikipedia: Collège de France

Geboren

thumbnail
Stanislas Dehaene wird in Roubaix geboren. Stanislas Dehaene ist ein französischer Neurowissenschaftler und Professor am Collège de France. Sein Hauptarbeitsgebiet ist die kognitive Neurowissenschaft und hier insbesondere die numerische Kognition und die Theorie der neuronalen Korrelate des Bewusstseins. Dehaene gehört zu den einflussreichsten Forschern im Bereich der mentalen Verarbeitung mathematischer Probleme und hat die kognitionswissenschaftliche Debatte in Frankreich maßgeblich beeinflusst.
thumbnail
Don Zagier wird in Heidelberg geboren. Don Bernard Zagier ist ein amerikanischer Mathematiker. Derzeit ist er einer der Direktoren des Max-Planck-Instituts für Mathematik in Bonn und Professor am französischen Collège de France in Paris. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Zahlentheorie, Theorie der Modulformen und Verbindungen zur Topologie.

1949

thumbnail
Philippe J. Sansonetti wird geboren. Philippe J. Sansonetti ist ein französischer Mikrobiologe und lehrt am Pasteur Institut und am College de France in Paris, Frankreich. Er ist der Leiter der INSERM Einheit 786 „Mikrobielle Kolonisierung und Invasion der Schleimhaut“ und des Labors „Pathogénie Microbienne Moléculaire“ (Molekulare Mikrobielle Pathogenese).
thumbnail
Hans Ulrich Gumbrecht wird in Würzburg geboren. Hans Ulrich Gumbrecht ist ein deutsch-amerikanischer Romanist, Literaturwissenschaftler und Literaturhistoriker, Hochschullehrer und Publizist. Er ist Inhaber des Lehrstuhls Komparatistik an der Stanford University und ständiger Gastprofessor an der Université de Montréal, am Collège de France sowie an der Zeppelin Universität.
thumbnail
Martin Pickford wird in Trowbridge, Wiltshire, England geboren. Martin Hubert Luke Pickford ist ein britischer Paläontologe und ein Experte für die Biostratigraphie und die Biogeographie des Neogen. Pickford entdeckte unter anderem das erste Fossil von Orrorin tugenensis, einer ausgestorbenen Art der Menschenaffen, die im oberen Miozän in Kenia vorkam und möglicherweise zum Formenkreis der frühesten Hominini gehört. Gemeinsam mit Brigitte Senut definierte er ferner die Gattung Ugandapithecus, eine Klade fossiler Primaten des frühen und mittleren Miozäns in Afrika. Pickford ist Senior Lecturer am Collège de France in Paris.
thumbnail
Xavier Le Pichon wird in Quy Nhơn, Vietnam geboren. Xavier Le Pichon ist ein französischer Geologe und Pionier der Plattentektonik, für die er 1968 ein Modell vorschlug. Seit 1986 hält er den Lehrstuhl für Geodynamik am Collège de France.
thumbnail
Jean-Pierre Changeux wird in Domont, Frankreich geboren. Jean-Pierre Changeux ist Professor für molekulare Neurobiologie am Collège de France und dem Institut Pasteur (seit 1967). Die Hauptforschungsthemen des ehemaligen Studenten von Jacques Monod sind die molekularen und zellulären Mechanismen der Signalerkennung und -transduktion von den Rezeptoren zum Gehirn. Changeux und Mitarbeiter sind Autoren einer Theorie zur Epigenese von neuronalen Netzwerken und höheren Gehirnfunktionen.
thumbnail
Yves Coppens wird in Vannes geboren. Yves Coppens ist ein französischer Paläontologe und Paläoanthropologe. Er ist Professor am Collège de France, Mitglied der Académie des sciences und gilt als der bedeutendste französische Forscher auf dem Gebiet der Stammesgeschichte des Menschen und generell der Säugetiere. Gemeinsam mit Donald Johanson und Tim White veröffentlichte er 1978 die Erstbeschreibung des Australopithecus afarensis und war daher gleichermaßen führend an der Erforschung des 1974 in Äthiopien entdeckten Skeletts eines Australopithecus afarensis beteiligt, das unter dem Namen „Lucy“ berühmt wurde.
thumbnail
Jacques Tits wird in Uccle/Ukkel geboren. Jacques Tits ist ein belgisch-französischer Mathematiker, der überwiegend auf dem Gebiet der Gruppentheorie und algebraischen Geometrie arbeitet. Er ist Ehrenprofessor am Collège de France in Paris.
thumbnail
Jean Yoyotte wird geboren. Jean Yoyotte war ein französischer Ägyptologe, Lehrstuhlinhaber für Ägyptologie am Collège de France und Forschungsdirektor an der École pratique des hautes études.
thumbnail
Michel Foucault wird in Poitiers geboren. Michel Foucault war ein französischer Philosoph des Poststrukturalismus, Psychologe, Historiker, Soziologe und Begründer der Diskursanalyse. Er war zwischen 1970 und 1984 Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte der Denksysteme am Collège de France in Paris.
thumbnail
René-Jean Dupuy wird in Tunis geboren. René-Jean Dupuy war ein französischer Jurist und ab 1979 Professor für internationales Recht am Collège de France in Paris. Darüber hinaus wirkte er von 1966 bis 1984 als Generalsekretär der Haager Akademie für Völkerrecht und gehörte ab 1985 deren Kuratorium an.
thumbnail
Georges Posener wird in Paris geboren. Georges Posener war ein französischer Ägyptologe. Er wurde 1961 Professor am Collège de France und befasste sich vor allem mit der Literatur und den Papyri des Alten Ägypten.
thumbnail
Georges Canguilhem wird in Castelnaudary bei Toulouse geboren. Georges Canguilhem war ein französischer Arzt, Philosoph, Epistemologe und Dozent am Collège de France.
thumbnail
Charles Andler wird in Straßburg geboren. Charles Philippe Théodore Andler war ein französischer Germanist und Professor am Collège de France und an der Sorbonne.
thumbnail
Sylvain Lévi wird in Paris geboren. Sylvain Lévi war ein französischer Indologe und Orientalist. Er war Professor am Collège de France und Ehrenmitglied der École française d’Extrême-Orient. Der Sinologe Paul Pelliot (1878–1945) und der Asienwissenschaftler Ju. N. Rjorich (1902–1960) gehörten zu seinen Schülern.
thumbnail
Gabriel Tarde wird in Sarlat geboren. Gabriel Tarde, auch: Gabriel de Tarde war ein französischer Kriminologe, Soziologe und Sozialpsychologe. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft in Toulouse und Paris arbeitete er 19 Jahre lang als Richter in seiner Heimatstadt Sarlat. 1894 dann wurde Tarde zum Leiter der kriminalistischen Abteilung ernannt. Diese Position vertrat Tarde jedoch nur sechs Jahre lang, bis er einer Berufung zum Professor der Philosophie am Collège de France folgte.
thumbnail
Eleuthère Mascart wird in Quarouble, Region Nord-Pas-de-Calais geboren. Eleuthère Elie Nicolas Mascart war ein französischer Physiker, der auf dem Gebiet der Optik und Elektrizität forschte. Er war Professor für Experimentalphysik am Collège de France. Als weltweit führender Meteorologe organisierte er den französischen Wetterdienst météorologie nationale française, einen Vorgänger des Météo-France.
thumbnail
Jules Barthélemy-Saint-Hilaire wird in Paris geboren. Jules Barthélemy Saint-Hilaire war ein französischer Gelehrter, Staatsmann und angeblich natürlicher Sohn Napoléon Bonapartes. Er arbeitete von 1825 bis 1828 im Finanzministerium und wurde später Journalist. Er legte seine seit 1838 bekleidete Professur am Collège de France nach dem Staatsstreich 1852 nieder, wurde 1871 Mitglied der Nationalversammlung und Generalsekretär Thiers' (bis 1873), 1876 Senator, September 1880 bis November 1881 Minister des Auswärtigen. Er verfasste Werke über die griechische und indische Philosophie und Literatur. Als Gelehrter ist er vor allem bekannt für seine 35-bändige Übersetzung der Werke Aristoteles' (1833–95).
thumbnail
Jean-Baptiste Gaspard d’Ansse de Villoison wird in Corbeil-Essonnes geboren. Jean-Baptiste Gaspard d’Ansse de Villoison war ein französischer Altphilologe, insbesondere Gräzist, und Professor für Neugriechisch am Collège de France, Paris. Er ist insbesondere durch seine Entdeckung und Edition des Codex Venetus A der Ilias Homers bekannt geworden.

Geboren > 20. Jahrhundert > 1951–2000

thumbnail
Edie Falco, US-amerikanische Schauspielerin (5. Juli)

Gestorben

thumbnail
Jean Yoyotte stirbt. Jean Yoyotte war ein französischer Ägyptologe, Lehrstuhlinhaber für Ägyptologie am Collège de France und Forschungsdirektor an der École pratique des hautes études.
thumbnail
René-Jean Dupuy stirbt in Paris. René-Jean Dupuy war ein französischer Jurist und ab 1979 Professor für internationales Recht am Collège de France in Paris. Darüber hinaus wirkte er von 1966 bis 1984 als Generalsekretär der Haager Akademie für Völkerrecht und gehörte ab 1985 deren Kuratorium an.
thumbnail
Georges Canguilhem stirbt. Georges Canguilhem war ein französischer Arzt, Philosoph, Epistemologe und Dozent am Collège de France.
thumbnail
Georges Posener stirbt in Massy. Georges Posener war ein französischer Ägyptologe. Er wurde 1961 Professor am Collège de France und befasste sich vor allem mit der Literatur und den Papyri des Alten Ägypten.
thumbnail
Michel Foucault stirbt in Paris. Michel Foucault war ein französischer Philosoph des Poststrukturalismus, Psychologe, Historiker, Soziologe und Begründer der Diskursanalyse. Er war zwischen 1970 und 1984 Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte der Denksysteme am Collège de France in Paris.
thumbnail
Sylvain Lévi stirbt in Paris. Sylvain Lévi war ein französischer Indologe und Orientalist. Er war Professor am Collège de France und Ehrenmitglied der École française d’Extrême-Orient. Der Sinologe Paul Pelliot (1878–1945) und der Asienwissenschaftler Ju. N. Rjorich (1902–1960) gehörten zu seinen Schülern.
thumbnail
Charles Andler stirbt in Malesherbes, Département Loiret. Charles Philippe Théodore Andler war ein französischer Germanist und Professor am Collège de France und an der Sorbonne.
thumbnail
Eleuthère Mascart stirbt in Paris. Eleuthère Elie Nicolas Mascart war ein französischer Physiker, der auf dem Gebiet der Optik und Elektrizität forschte. Er war Professor für Experimentalphysik am Collège de France. Als weltweit führender Meteorologe organisierte er den französischen Wetterdienst météorologie nationale française, einen Vorgänger des Météo-France.
thumbnail
Gabriel Tarde stirbt in Paris. Gabriel Tarde, auch: Gabriel de Tarde war ein französischer Kriminologe, Soziologe und Sozialpsychologe. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft in Toulouse und Paris arbeitete er 19 Jahre lang als Richter in seiner Heimatstadt Sarlat. 1894 dann wurde Tarde zum Leiter der kriminalistischen Abteilung ernannt. Diese Position vertrat Tarde jedoch nur sechs Jahre lang, bis er einer Berufung zum Professor der Philosophie am Collège de France folgte.
thumbnail
Jules Barthélemy-Saint-Hilaire stirbt in Paris. Jules Barthélemy Saint-Hilaire war ein französischer Gelehrter, Staatsmann und angeblich natürlicher Sohn Napoléon Bonapartes. Er arbeitete von 1825 bis 1828 im Finanzministerium und wurde später Journalist. Er legte seine seit 1838 bekleidete Professur am Collège de France nach dem Staatsstreich 1852 nieder, wurde 1871 Mitglied der Nationalversammlung und Generalsekretär Thiers' (bis 1873), 1876 Senator, September 1880 bis November 1881 Minister des Auswärtigen. Er verfasste Werke über die griechische und indische Philosophie und Literatur. Als Gelehrter ist er vor allem bekannt für seine 35-bändige Übersetzung der Werke Aristoteles' (1833–95).
thumbnail
Jean-Baptiste Gaspard d’Ansse de Villoison stirbt in Paris. Jean-Baptiste Gaspard d’Ansse de Villoison war ein französischer Altphilologe, insbesondere Gräzist, und Professor für Neugriechisch am Collège de France, Paris. Er ist insbesondere durch seine Entdeckung und Edition des Codex Venetus A der Ilias Homers bekannt geworden.

"Collège de France" in den Nachrichten