Constans

Constans (* zwischen 320 und 323; † Februar 350 in Südgallien bei Elne), mit vollständigem NamenFlavius Iulius Constans, war der jüngste Sohn Konstantins des Großen und von 337 bis 350 römischer Kaiser. 333, noch im Kindesalter, wurde er zuerst zum Caesar (Unterkaiser) ernannt und herrschte nach dem Tod seines Vaters im Jahr 337 zusammen mit seinen beiden Brüdern Konstantin II. und Constantius II. als Augustus über das Römische Reich. Seit 340 beherrschte er den gesamten Westen. 350 wurde er von Häschern des Usurpators Magnentius ermordet.

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Religion

342 n. Chr.

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Die Kaiser Flavius Iulius Constans und Flavius Iulius Constantius berufen das Konzil von Serdica ein, um den Arianischen Streit im Reich beizulegen. Das Konzil scheitert jedoch, der abgesetzte Bischof Athanasius der Große kommt nach Rom, wo er auf einer Synode als regulärer Bischof anerkannt wird. Auf dem Konzil von Sofia erklären daraufhin 76 oströmische Bischöfe Athanasius und Bischof Julius I. von Rom für abgesetzt. Die 300 westlichen Bischöfe bestätigen jedoch die Beschlüsse der römischen Synode.

Ereignisse

343 n. Chr.

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Kaiser Constans führt einen Feldzug gegen die Pikten im Norden von Britannien.

341 n. Chr.

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Kaiser Constans verbietet in Gallien heidnische Opfer.

338 n. Chr.

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Römisch-Persische Kriege: Kaiser Constantius II. geht gegen das Sassanidenreich unter Schapur II. vor, versucht dabei aber, offene Feldschlachten zu vermeiden, weil er durch die geteilte Herrschaft mit seinen Brüdern Constans und Konstantin II. nur über einen Teil des Römischen Heeres verfügen kann.

Antike

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Römisches Reich: Der römische Feldherr Magnentius ernennt sich im gallischen Augustodunum zum Gegenkaiser von Kaiser Constans. Der Usurpator erhält Unterstützung von Truppen im westlichen Teil des Römischen Reiches und erteilt den Auftrag, Constans zu töten.

337 n. Chr.

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Römisches Reich: Konstantin der Große, der noch einen groß angelegten Perserfeldzug geplant hatte, verstarb am 22. Mai. In den folgenden Monaten kam es zu schweren Unruhen, weil die Nachfolge des Kaisers nicht gesichert war. Ob die Morde nach dem Tod Konstantins des Großen noch 337 stattfanden, ist in der Forschung umstritten. Sicher ist, dass die Söhne Konstantins -Konstantin II., Constantius II. und Constans -erst am 9. September zu Augusti proklamiert wurden. Vorher wurde offenbar bei der Regierungsausübung so getan, als sei Konstantin noch am Leben. So wurde etwa ein Gesetz vom 2. August 337 noch im Namen Konstantins erlassen.
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Römisches Reich: Der jüngste Sohn Kaiser Konstantins Flavius Iulius Constans wird wie seine Brüder zum Caesar ernannt.

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