Cowboy

Ein Cowboy ['kaʊbɔɪ] (englisch wörtlich: Kuhjunge) ist die in Nordamerika gebräuchliche Bezeichnung für einen Viehhirten. In anderen Regionen der Neuen Welt nennt man sie Gauchos (Argentinien, Paraguay, Uruguay), Huasos (Chile), Charros (Mexiko) oder Vaqueiros (Brasilien), bzw. Vaqueros (Venezuela). In Australien heißen sie Stockmen.

Die Hauptzeit der Cowboys begann nach 1865, als riesige, verwilderte Rinderherden in Texas zusammengetrieben werden mussten, und endete um 1880. Bis zu einem Drittel der Viehtreiber waren Afroamerikaner, die nach einer Verfassungserweiterung 1865 zwar frei von der Sklaverei waren, aber ohne Besitz und Arbeit. Ebenso gab es Cowboys mexikanischer oder indianischer Herkunft. Auch heute noch gibt es einige Cowboys in Nordamerika. Allerdings hat sich die Arbeitsweise infolge der Industrialisierung der Landwirtschaft stark verändert. Doch auch moderne Rancher und Ranch-Angestellte bezeichnen sich als Cowboys und kleiden sich entsprechend.

mehr zu "Cowboy" in der Wikipedia: Cowboy

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Ben Johnson (Schauspieler) stirbt in Foraker, Osage County, Oklahoma. Ben Johnson war ein US-amerikanischer Schauspieler, Stuntman und Rodeo-Cowboy, der vor allem mit Westernfilmen bekannt wurde. Für seine Rolle in Die letzte Vorstellung (1971) gewann Johnson den Oscar als Bester Nebendarsteller.
thumbnail
Gestorben: Carl T. Sprague stirbt in Bryan, Texas. Carl T. Sprague war ein US-amerikanischerCowboy und einer der ersten Country-Musiker, die auch auf Schallplatte verewigt wurden.
thumbnail
Gestorben: Al St. John stirbt in Lyons, Georgia. Alfred „Al“ St. John war ein populärer US-amerikanischer Schauspieler und Komiker. Schlank, jugendlich wirkend, mit großem artistischen Talent, gab er sich vor der Kamera meist große Mühe, sein eigentlich gutes Aussehen zu verbergen. Obwohl er in den 1920er Jahren Star eigener kurzer Stummfilmkomödien war, wurde er besonders für seine Nebenrolle als Cowboy Fuzzy (voller Name: Fuzzy Q. Jones) in vielen B-Western bekannt. Zwischen 1912 und 1952 wirkte er in insgesamt 346 Filmen mit.
thumbnail
Geboren: Randy Jones (Sänger) wird in Raleigh, North Carolina geboren. Randy Jones ist ein amerikanischer Discosänger und Schauspieler. Er war Mitglied der Band Village People, mit der er als Cowboy verkleidet auftrat.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1970

Veröffentlichungen (Sachbücher):
thumbnail
H. J. Stammel: Das waren noch Männer – Die Cowboys und ihre Welt, Econ-Verlag, Düsseldorf (Heinz-Josef Stammel)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2003

thumbnail
Gründung: Job for a Cowboy (engl. für Arbeit/Aufgabe für einen Cowboy) ist eine US-amerikanische Death Metal Band aus Glendale, Arizona.

1977

thumbnail
Gründung: Riders in the Sky ist eine amerikanische Western-Music-Band, deren Musik in der Tradition der Singenden Cowboys der 30er und 40er Jahre, insbesondere der Band Sons of the Pioneers verwurzelt ist. Die Band singt sowohl klassisches Cowboy-Material als auch eigene Kompositionen, die sich oft durch eine große Portion Humor auszeichnen, ohne allerdings das Genre ins Lächerliche zu ziehen. Entsprechend ihrem musikalischen Erbe ist ihr Stil durch mehrstimmigen Harmoniegesang und ausgefeilte Jodler geprägt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2005

thumbnail
Film: Brokeback Mountain ist ein Filmdrama von Regisseur Ang Lee aus dem Jahr 2005 mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal in den Hauptrollen. Der Film erzählt den Verlauf einer homosexuellen Liebesbeziehung zweier Cowboys während eines Zeitraums von etwa 20 Jahren, basierend auf der erstmals 1997 veröffentlichten Kurzgeschichte Brokeback Mountain der Schriftstellerin Annie Proulx.

Stab:
Regie: Ang Lee
Drehbuch: Larry McMurtry, Diana Ossana
Produktion: Diana Ossana, James Schamus
Musik: Gustavo Santaolalla
Kamera: Rodrigo Prieto
Schnitt: Geraldine Peroni, Dylan Tichenor

Besetzung: Heath Ledger, Jake Gyllenhaal, Linda Cardellini, Anna Faris, Anne Hathaway, Michelle Williams, Randy Quaid, Graham Beckel, Scott Michael Campbell, David Harbour, Kate Mara, Roberta Maxwell, Peter McRobbie

1936

thumbnail
Film: Allá en el Rancho Grande ist ein Drama des mexikanischen Regisseurs Fernando de Fuentes aus dem Jahr 1936. Der Film erzählt die Geschichte einer Dreiecksbeziehung, in der der Besitzer und der Vorarbeiter einer Farm in dieselbe Frau verliebt sind. Der Farmbesitzer versucht sie durch Geld an sich zu binden, während die Frau jedoch in den Vorarbeiter verliebt ist. Der Film spielt in einer ländlichen Umgebung und fängt dabei typisch mexikanische Bilder ein. Dieser Mexikobezug wird auch daran deutlich, dass nicht Cowboys wie in amerikanischen Western gezeigt wurden, sondern mexikanische Charros. Weiterhin zeichnet sich der Film durch eine Vielzahl von musikalischen Einlagen aus, von denen das Volkslied Allá en el Rancho Grande gesungen von Tito Guízar größte Bekanntheit erlangt hat. Allá en el Rancho Grande war der erste mexikanische Film, der auch im Ausland Erfolg hatte. Er gehört zu den erfolgreichsten und bekanntesten Filmen von de Fuentes und begründete das Genre der Comedia ranchera.

Stab:
Regie: Fernando de Fuentes
Drehbuch: Fernando de Fuentes (Drehbuch)Antonio Guzmán Aguilera (Story und Drehbuch)Luz Guzmán de Arellano (Story)
Produktion: Fernando de Fuentes Alfonso Rivas Bustamante
Musik: Lorenzo Barcelata
Kamera: Gabriel Figueroa
Schnitt: Fernando de Fuentes

Besetzung: Tito Guízar, René Cardona, Esther Fernández, Lorenzo Barcelata, Emma Roldán, Carlos López, Margarita Cortés, Dolores Camarillo

"Cowboy" in den Nachrichten