Crack (Droge)

Crack ist eine Droge, die aus Kokainsalz und Natriumhydrogencarbonat (Natron) hergestellt wird. Sie wird in kleinen Pfeifen geraucht und wirkt extrem schnell in ca. 8 bis 10 Sekunden. Crack ist die Droge mit dem höchsten psychischen Abhängigkeitspotenzial. Diese Form von rauchbarem Kokain hat sich im Gegensatz zur Kokainbase (Freebase) in der Szene durchgesetzt, da es wesentlich einfacher, ungefährlicher und mit leichter verfügbaren Mitteln herstellbar ist. Ihre Farbe variiert zwischen gelblich-weiß und rosa.

Der Name „Crack“ ist zurückzuführen auf das Knacken, das beim Verbrennen der kleinen Klumpen entsteht. Crack sind Kristallkörner („Rocks“), welche bei 96 °C mit knackendem (englisch: to crack) oder knisterndem (engl.: to crackle) Geräusch als freie Base verdampfen. Eine weitere Theorie zum Namen „Crack“ bezieht sich auf das Abkühlen des synthetisierten und erhitzten Stoffes, indem er über einen Eisblock gegossen wird, der dann aufplatzt.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Rick Ross wird in Coahoma County, Mississippi geboren. Rick Ross ist ein US-amerikanischer Rapper. Zusammen mit Trina und Trick Daddy bildet er das Rap-Label Slip’N’Slide. Der Name Rick Ross ist abgeleitet von Ricky „Freeway“ Ross, einem bekannten Crackdealer, der in den 1980er und 1990er Jahren in Los Angeles lebte.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1985

Leben/Karriere > Karriere als Barrister > Bedeutende Gerichtsfälle:
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vertrat er den Cricketspieler Ian Botham gegen das TCCB. Botham klagte gegen seine zweimonatige Sperre, die er erhielt, nachdem er in einer Zeitung zugegeben hatte, Crack geraucht zu haben. Die Sperre wurde aufrechterhalten. (Robert Alexander, Baron Alexander of Weedon)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

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Filmische Rezeption: Keep the Lights On Regie: Ira Sachs. Der Film handelt von der Liebesgeschichte zwischen dem Filmregisseur Erik (Thure Lindhardt) und dem von Crack abhängigen Verlagsjuristen Paul (Zachary Booth). – Reale Vorbilder der beiden Figuren waren Ira Sachs selbst sowie sein ehemaliger Liebhaber Bill Clegg; ein Literaturagent, der seinen exzessiven Crack- und Alkoholkonsum in seinem Buch „Porträt eines Süchtigen als junger Mann“ thematisierte.

2010

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Filmische Rezeption: The Fighter Regie: David O. Russell. – Christian Bale spielt den crackabhängigen Bruder und Trainer der Titelfigur; die Entstehung des HBO-Dokumentarfilms High On Crack Street ist in den Spielfilm eingebaut.

2006

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Filmische Rezeption: Half Nelson Regie: Ryan Fleck. Mit Ryan Gosling und Shareeka Epps.

1960

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Film: Das Erbe von Björndal (Fritz Hintz-Fabricius)

Kontroversen > Drogenhandel und Geldwäsche

1996

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beschrieb der investigative Journalist und Pulitzer-Preisträger Gary Webb in der Artikelserie Dark Alliance, wie das von den Contras eingeschmuggelte Kokain vor allem in den Ghettos von Los Angeles auf den Markt gebracht worden war. Der dadurch ausgelöste Skandal führte zu einer umfangreichen CIA-internen Untersuchung, die Webbs Aussagen im Wesentlichen bestätigte. Webb schrieb später, dass Elemente in der US-Regierung damals über die Aktivitäten des Drogenrings Bescheid gewusst hätten, aber wenig oder nichts unternahmen, um ihnen ein Ende zu setzen. Die durch den Drogenschmuggel der Contras ausgelöste Schwemme an billigem Kokain habe bei Entstehung des ersten großen auf Crack basierenden Kokainmarkts in den USA eine zentrale Rolle gespielt. Die ursprünglich auf Los Angeles beschränkten kriminellen Banden Crips und Bloods hätten mittels ihrer Gewinne aus dem Crack-Verkauf auch in anderen Städten Fuß fassen und den Crack-Missbrauch auch dort in den Vierteln der Schwarzen verbreiten können, so dass aus einem schweren regionalen Problem ein schweres nationales Problem wurde. (Central Intelligence Agency)

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