Düna

Die Düna (lettischDaugava; polnischDźwina; weißrussischДзвіна/ Dzvina; russischЗападная Двина/ Sapadnaja Dwina) ist ein in die Ostsee mündender, 1020 km langer Strom.

Der russische Name Sapadnaja Dwina bedeutet wörtlich übersetzt „Westliche Dwina“, zur Unterscheidung von der Nördlichen Dwina. Für die Letten ist die Düna ein nationales Symbol und wird unter anderem als „Mütterchen Düna“ (lett: Daugaviņa māmuliņa) und „Schicksalsfluss“ besungen.

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Politik & Weltgeschehen

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Der Bremer Domherr Albrecht von Buxthoeven, seit 1199 Bischof von Livland, gründet gemeinsam mit Kaufleuten die Stadt Riga an der Mündung der Düna und verlegt seinen Bischofssitz vom nahen Uexküll dorthin.

Europa

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Weitere Ereignisse in Europa: Richard Chancellor, der im Auftrag einer Londoner Handelskompanie einen nördlichen Seeweg nach China erkunden sollte, verschlägt es mit der Bonaventure an die Mündung der Nördlichen Düna; zwei Begleitschiffe waren gesunken. Im Dezember treffen die Engländer in Moskau ein. Die Engländer entdecken über das Weiße Meer den nördlichen Zugang zum Moskauer Reich und stellen eine wichtige Handelsverbindung mit Westeuropa her. (vgl. Archangelsk#Muscovy Company)

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Deutsche Kaufleute gründen am Unterlauf der Düna (lettisch: Daugava) die Stadt Riga, die heutige Hauptstadt Lettlands.

Ostseeraum

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Gustav Adolf von Schweden, der nach der Einigung mit Moskau im Frieden von Stolbowo erneut gegen Polen den Kampf um Livland aufgenommen hatte, erzwingt nach mehrwöchiger Belagerung die Kapitulation Rigas und sichert in den folgenden Auseinandersetzungen Schweden den Besitz Livlands nördlich der Düna.

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