Daimyō

Daimyō (jap.大名), im Deutschen häufig auch als Fürst bezeichnet, waren lokale Herrscher im feudalen Japan.

Das Wort, in dieser Schreibweise „großer Name“ bedeutend, war ursprünglich eine Kurzform von Daimyōshu (大名主) und verwies auf ihren Großgrundbesitz. Ab dem 12. Jahrhundert wurde das Wort nach und nach eine Bezeichnung für eine Position innerhalb der Samurai.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tokugawa Iemochi stirbt. Tokugawa Iemochi war von 1849 bis 1858 der Daimyō des Wakayama-han und von 1858 bis 1866 der vorletzte Shōgun Japans.
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Gestorben: Tokugawa Nariaki stirbt. Tokugawa Nariaki war der 9. Daimyō von Mito (nun Präfektur Ibaraki). Er war beteiligt am aufkommenden Nationalgefühl der Japaner, an der Meiji-Restauration und Förderer der Mitogaku. Nariaki begründete das Kōdō-kan-Institut, ein berühmtes Shintō-Studienzentrum.
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Gestorben: Shimazu Nariakira stirbt in Kagoshima. Shimazu Nariakira war Daimyō des Satsuma-han von 1851 bis 1858. Durch die Übernahme von westlicher Technik und Bewaffnung machte er Satsuma zu einem derjenigen Landesteile Japans, die bei der Modernisierung und Öffnung Japans im späten 19. Jahrhundert am erfolgreichsten waren. Er war einer der bedeutendsten Adligen und Samurai der späten Edo-Zeit.
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Geboren: Tokugawa Iemochi wird geboren. Tokugawa Iemochi war von 1849 bis 1858 der Daimyō des Wakayama-han und von 1858 bis 1866 der vorletzte Shōgun Japans.
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Gestorben: Matsudaira Sadanobu stirbt. Matsudaira Sadanobu war während der Tokugawa-ZeitDaimyō des japanischen Fürstentums (han) Shirakawa. Er zeichnete sich durch bürokratische und finanzpolitische Neuerungen aus, die sein Fürstentum, das er von 1783 bis 1787 leitete, aus einer massiven Wirtschaftskrise führte. Auf diese Erfahrungen stützte er sich auch während seiner relativ kurzen Amtszeit (17871793) als Vorsitzender im Rat (goroju) des Bakufu und Berater (輔佐, hosa) des Shōgun. In dieser Phase stellte er im Zuge seiner Kansei-Reformen die politische Machtbasis der Regierung wieder her und bekämpfte eine finanzielle Krise des Staates und seiner Bediensteten.

Zeitlinie

1580

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Der christliche Daimyo Arima Harunobu überlässt den Jesuiten die kleine Siedlung Nagasaki. Die von Bergen umgebene Bucht bietet den portugiesischen Schiffen mehr Schutz vor Taifunen als die bisherigen Häfen. (Epoche des Namban-Handels)

Asien

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Auflösung der Han in Japan, das Land wird von den Daimyō an den Tennō übertragen. Damit ist das Ende der Edo-Zeit besiegelt.

Japan

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Beim Namamugi-Zwischenfall werden mehrere britische Staatsbürger wegen mangelnder Ehrerbietung gegenüber ihrem Daimyō von japanischen Samurai angegriffen, einer von ihnen getötet und die anderen verletzt.

1862

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Bakumatsu: Die Praxis des Sankin kōtai, die Verpflichtung der Daimyō, regelmäßig (die zeitlichen Modalitäten schwankten) in der Hauptstadt Edo zu erscheinen und dem Shōgun Rechenschaft abzulegen, wird abgeschafft. Damit fällt auch die Verpflichtung, angemessene Residenzen in Edo zu unterhalten und ihre Familien dort ganzjährig als Geiseln wohnen zu lassen.

1856

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Shogun Tokugawa Iesada wird auf Betreiben des Daimyō von Satsuma, Shimazu Nariakira, mit Atsuhime (der späteren Tenshōin) verheiratet.
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In Japan werden die Rebellen des Shimabara-Aufstands gegen den DaimyōMatsukura Katsuie durch das Shōgunat besiegt.

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