Dallas Museum of Art

Dallas Museum of Art, davor die Skulptur Ave von Mark di Suvero

Das Dallas Museum of Art (DMA) ist ein Kunstmuseum in der Innenstadt von Dallas, Texas. Es befindet sich im so genannten Art District entlang des Woodall Rogers Freeway, zwischen den Straßen St. Paul und Harwood. Der Architekt Edward Larrabee Barnes entwarf das 1984 eröffnete Museumsgebäude.

Die Sammlung umfasst mehr als 24.000 Objekte, die aus der Zeit vom 3. Jahrtausend vor Christus bis zur Gegenwart reichen. Das Museum bietet zudem Lehrprogramme an und verfügt mit der Mildred R. und Frederick M. Mayer Bibliothek über eine Fachbibliothek mit mehr als 50.000 Bänden.



Geschichte




Die Geschichte des Dallas Museum of Art begann mit der Gründung des Art Committee (Kunstkomitee) der Dallas Public Library (öffentlichen Bibliothek von Dallas). Auf Anregung des texanischen Künstlers Frank Reaugh fand in einem Raum der Bibliothek 1902 eine erste Ausstellung von Kunstwerken statt. Aus dieser Ausstellung erwarb das Komitee mit dem Gemälde September Moonrise von Childe Hassam eines der ersten Werke für eine eigene Sammlung. Im Folgejahr begründeten darauf hin eine Gruppe von 50 kunstinteressierten Bürgern aus Dallas die Dallas Art Association. Bis 1909 stellte diese Kunstvereinigung weiterhin in der Dallas Public Library aus, bevor ein erstes eigenes Gebäude, die Free Public Art Gallery of Dallas im Fair Park eröffnete. 1929 zog die Kunstsammlung vorübergehend in das Majestic Theatre um. Nachdem die Institution 1933 den Namen in Dallas Museum of Fine Arts (DMFA) umbenannt hatte, konnte es 1936 einen Neubau im Fair Park beziehen, der heute vom Museum of Nature & Science genutzt wird.Im Jahre 1943 wurde Jerry Bywaters der Direktor der DMFA, der die Position 21 Jahre innehatte. Unter seiner Leitung sammelte das Museum impressionistische, abstrakte und zeitgenössische Meisterwerke. Zudem setzte er mit Arbeiten von Alexander Hogue, Olin Hernan Travis sowie weiteren texanischen Künstlern einen regionalen Schwerpunkt in der Museumssammlung. 1963 schloss sich das Dallas Museum of Fine Arts mit dem Dallas Museum for Contemporary Arts (DMCA) zusammen. 1984 folgte die Umbenennung in Dallas Museum of Art und die Eröffnung des heutigen Museumsgebäudes, das seither mehrmals erweitert wurde.

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Kunst & Kultur

2005

Ausstellung:
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San Francisco Museum of Modern Art (auch Whitney Museum, New York, Des Moines Art Center, Dallas Museum of Art) (Richard Tuttle)

2005

Ausstellung:
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Thirteenth Floor Elevator, Dallas Museum of Art, Dallas (Jim Lambie)

2002

Einzelausstellung:
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Dallas Museum of Art, Dallas (Thomas Struth)

1980

Ausstellung > Einzelausstellung:
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Maria NordmanDallas Museum of Art, Dallas

Sammlung

1908

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Beispiele der Sammlung europäischer Kunst aus dem 16. Jahrhundert sind eine mehrfarbige Holzskulptur des Hl. Sebastian (Donauschule, ca. 1520), sowie die Gemälde Hl. Hieronymus im Wildnisgebiet von Hendrik Bles, Ecce Homo von Giulio Cesare Procaccini und Bacchisches Konzert von Pietro Paolini. Die Kunst des 18. Jahrhunderts enthält Werke von Künstlern wie Canaletto (Ein Blick von Fondamenta Nuova, 1772), Jean-Baptiste Marie Pierre (Die Entführung Europas, 1750) und Claude-Joseph Vernet (Berglandschaft mit aufkommendem Sturm, 1775). Die Sammlung des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt Werke von Max Liebermann (Ins Schwimmbad, 1875–1877), Ferdinand Hodler (Der Halberdier, 1895), Gustave Courbet (Der Fuchs im Schnee, 1860), Constantin Brancusi (Der Anfang der Welt, 1920) und Ernst Ludwig Kirchner, (Vier hölzerne Figuren, 1912). Von Piet Mondrian besitzt das Museum Windmühle , Selbstporträt (1942) und Place de la Concorde (1938–1943). Ein Beispiel für das Kunsthandwerk in der Sammlung ist Carl Otto Czeschkas Wittgenstein-Vitrine aus der Wiener Werkstätte..

1906

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Die Sammlung amerikanischer Kunst zeigt Gemälde, Skulpturen und Drucke aus den Vereinigten Staaten, Mexiko, und Kanada. Sie datieren von der Kolonialzeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Einige der Höhepunkte sind Duck Island von Childe Hassam, Lighthouse Hill (1927) von Edward Hopper, That Gentleman (1960) von Andrew Wyeth, Bare Tree Trunks with Snow von Georgia O’Keeffe, und Razor und Watch (1924–1925) von Gerald Murphy. Zudem besitzt das DMA Werke von texanischen Künstlern wie Robert Jenkins Onderdonk, Julian Onderdonk, Alexandre Hogue, David Bates, Dorothy Austin, Michael Owen und Olin Herman Travis.

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