Daniel Ortega

José Daniel Ortega Saavedra (* 11. November 1945 in La Libertad, Chontales) ist amtierender Präsident Nicaraguas und Vorsitzender der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN).

1979 stürzten Ortega und andere FSLN-Mitglieder unter der militärischen Führung seines Bruders Humberto Diktator Anastasio Somoza Debayle; ab Juli 1979 regierte Ortega Nicaragua als Kopf einer Regierungsjunta (Junta de Gobierno de Reconstrucción Nacional). Von 1985 bis 1990 war Ortega gewählter Staatspräsident von Nicaragua. Nach Wahlniederlagen 1990, 1996 und 2001 wurde er am 5. November 2006 wiedergewählt und am 6. November 2011 sowie am 7. November 2016 im Amt bestätigt.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Daniel Ortega wird in La Libertad, Chontales geboren. José Daniel Ortega Saavedra ist der amtierende Präsident von Nicaragua und der Vorsitzende der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN).

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Daniel Ortega ist heute 71 Jahre alt. Daniel Ortega ist im Sternzeichen Skorpion geboren.

Tagesgeschehen

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Managua/Nicaragua: Bei der Präsidentschaftswahl wird der Ex-Guerillero Daniel Ortega mit mehr als 62 % der abgegebenen Wählerstimmen wiedergewählt, während Fabio Gadea 31 % und Arnoldo Alemán 6 % erhalten.
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Managua/Nicaragua: Präsident Daniel Ortega gibt die Anerkennung als zweiter Staat nach Russland der von Georgien abtrünnigen Republiken Abchasien und Südossetien bekannt.
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Managua/Nicaragua: Daniel Ortega wird zum Präsidenten von Nicaragua vereidigt.
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Nicaragua: Die Präsidentschaftswahlen ergaben einen Sieg des früheren Präsidenten und Sandinisten-Führers Daniel Ortega mit knapp 40 %. Nach der Verfassung ist im 1. Wahlgang nur eine 5 % übersteigende relative Mehrheit erforderlich. Bei einer Stichwahl hätte der konservative Kandidat Montealegre die größeren Chancen gehabt.
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Nicaragua: Der frühere Sandinisten-Guerillero Daniel Ortega (61, Linkspartei FSLN) könnte die Präsidentschaft vom Sonntag im 1.Wahlgang gewinnen, wofür 35 Prozent und ein 5 %-Vorsprung vor dem Zweiten (Eduardo Montealegre) nötig sind. Nach Auszählung von 60 % der Stimmen entfallen 38-39 % auf Ortega, dessen Politik inzwischen als gemäßigter eingestuft wird. Bei seinem Sieg könnten die USA, die Montealegre unterstützen, ihre Wirtschaftshilfe kürzen. Bei einer Stichwahl hätte hingegen Montealegre (derzeit 31-32 %) die größeren Chancen, weil ihn die anderen Kandidaten unterstützen würden. Das 5-Millionen-Land wird seit dem Ende des Bürgerkriegs 1990 von konservativen und neoliberalen Parteien regiert.

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