Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)

Die Demokratische Partei (englischDemocratic Party, auch als Demokraten (engl. Democrats) bezeichnet) ist neben der Republikanischen Partei eine der beiden großen Parteien in den USA. Die Demokraten gelten heute im Vergleich zu den Republikanern als weniger konservativ und mehr am Progressivismus orientiert. Ihr inoffizielles Wappentier ist der Esel, obwohl er im Gegensatz zum Elefanten der Republikaner nie offiziell als solches angenommen wurde. Sein Ursprung geht, ebenso wie der Elefant der Republikaner, auf den Karikaturisten Thomas Nast zurück. Die, ebenfalls inoffizielle, Parteifarbe der Demokraten ist blau. Die Demokraten sind die älteste noch bestehende politische Partei der Welt.

Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Demokraten die konservativere der beiden großen Parteien. Doch seitdem, im Zuge der Reformen des New Deal und nach dem Parteitag von 1948, viele zumeist aus den Südstaaten stammende Vertreter einer Rassentrennung die Partei im Streit verlassen hatten, wandten sich die Demokraten immer mehr liberalen Werten zu. Da die ursprünglich progressiven Republikaner spätestens seit 1964 ihrerseits nach rechts rückten, haben die beiden Parteien ihre Position im politischen Spektrum gewissermaßen getauscht.

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Persönlichkeiten > Ehrenbürger

1897

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Clementine Bassermann, Wohltäterin (Schwetzingen)

Amerika

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Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1900: Der republikanische Amtsinhaber William McKinley kann sich wie bereits 1896 gegen seinen demokratischen Herausforderer William Jennings Bryan klar durchsetzen und wird für eine zweite Amtszeit bestätigt. Neu gewählter Vizepräsident an McKinleys Seite wird Theodore Roosevelt.
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Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten: Der DemokratGrover Cleveland wird zum neuen US-Präsidenten gewählt und triumphiert über seinen republikanischen Herausforderer James G. Blaine. Er ist seit 1856 der erste Demokrat, dem es gelingt eine Wahl zu gewinnen. Amtsinhaber Chester A. Arthur wurde von seiner Partei nicht erneut aufgestellt.
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Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1848: Der ehemalige General Zachary Taylor (Whig-Partei) wird zum neuen Präsidenten gewählt. Amtsinhaber James K. Polk (Demokratische Partei) kandidierte nicht für ein zweite Amtsperiode.

Bekannte Absolventen

1924

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John W. Davis, 1895, Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei bei den Wahlen des Jahres (Washington and Lee University)

1848

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William Orlando Butler (1791–1880), amerikanischer Politiker und demokratischer Kandidat für die Vizepräsidentschaft an der Seite von Lewis Cass bei der Präsidentschaftswahl (Transylvania University)

Bekannte Persönlichkeiten > Absolventen

1932

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Huey Pierce Long, demokratischer Politiker, Gouverneur von Louisiana 1928 (Tulane University)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1958

Laufbahn:
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die Wahl als Territorial-Senator gewonnen (Demokratische Partei) (Frank Fasi)
Vereinigte Staaten von Amerika:
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Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1932: Franklin D. Roosevelt wird als Kandidat der Demokratischen Partei zum neuen amerikanischen Präsidenten gewählt.

Bekannte Bewohner

1959

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Steven V. Carter (1915–) - demokratischer Abgeordneter des US-Repräsentantenhauses - lebte seit Beginn seiner Karriere in Leon und ist hier beigesetzt (Leon (Iowa))

Berühmte Persönlichkeiten

1988

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Michael Dukakis - Politikwissenschaften; ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, Präsidentschaftskandidat (Demokraten) (Northeastern University (Boston))

Demokratische Präsidenten der USA

2009

Politik & Weltgeschehen

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Bei Wahlen in den USA verlieren die Demokraten unter Präsident Barack Obama die absolute Mehrheit im Repräsentantenhaus und stecken starke Verluste im Senat ein, wo sie die Mehrheit jedoch halten können. Außerdem scheitert in Kalifornien durch eine Volksabstimmung der Versuch der Legalisierung der Droge Cannabis.
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Politik: Der Konvent der Demokratischen Partei der USA wählt Senator John F. Kennedy zum Präsidentschaftskandidaten für die im November stattfindenden Wahlen; als Kandidat für den Vizepräsidenten wird Lyndon B. Johnson aufgestellt
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US-Präsident Dwight David Eisenhower wird mit über 57 % der Stimmen gegen seinen demokratischen Herausforderer Adlai Ewing Stevenson im Amt bestätigt.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der Kandidat der Demokraten, Franklin Pierce gewinnt die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten gegen Winfield Scott von der United States Whig Party. Weitere Kandidaten sind John Parker Hale von der Free Soil Party und Daniel Webster von der Union. (2. November)

Tagesgeschehen

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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Der demokratische Amtsinhaber Barack Obama gewinnt die Präsidentschaftswahl gegen seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney.
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Boston/Vereinigte Staaten: Bei den Gouverneurswahlen in Massachusetts wird der Republikaner Scott Brown zum Nachfolger des im Sommer 2009 verstorbenen demokratischenSenators Ted Kennedy gewählt. Damit verlieren die Demokraten die 60-Stimmen-Mehrheit im Senat.
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Vereinigte Staaten: Die beiden Gouverneurswahlen in Virginia und New Jersey kann die Republikanische Partei für sich entscheiden. In Virginia geht Robert McDonnell mit 59 Prozent der Stimmen als Sieger gegen den DemokratenR. Creigh Deeds hervor, der 41 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen kann, und in New Jersey schlägt Chris Christie (49 Prozent) den amtierenden Gouverneur Jon Corzine, der nur 45 Prozentpunkte auf sich vereinigen kann.
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Minnesota/Vereinigte Staaten: Nach mehreren Nachzählungen entscheidet das Oberste Gericht des Bundesstaates in Minnesota, dass der DemokratAl Franken die Wahl vom 4. November 2008 mit einem Vorsprung von 312 der insgesamt 2.9 Millionen Stimmen vor dem Republikaner und Amtsinhaber Norm Coleman gewonnen hat, wodurch der 60. Senatssitz an die Demokraten fällt, die damit die erforderliche Mehrheit der 100 Sitze im US-Senat erreichen, die erforderlich ist, um sogenannte Filibuster zu verhindern.

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