Demokratische Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo (deutsch [ˈkʰɔŋgo], französisch [kɔ̃ˈgo], abgekürzt DR Kongo), von 1971 bis 1997 Zaire (frz. Zaïre), auch bekannt als Kongo-Kinshasa oder einfach der Kongo, ist eine Republik in Zentralafrika. Sie grenzt (von Norden im Uhrzeigersinn) an die Zentralafrikanische Republik, den Südsudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia, Angola, den Atlantik und die Republik Kongo. Die DR Kongo ist an Fläche der zweitgrößte und an Bevölkerung der viertgrößte Staat Afrikas. Das Land wird vom Äquator durchzogen; es herrscht ein tropisches Klima. Große Teile des Staatsgebietes sind von tropischem Regenwald bedeckt.

Die etwa 80 Millionen Einwohner lassen sich in mehr als 200 Ethnien einteilen. Es existiert eine große Sprachvielfalt, die Verkehrssprache ist Französisch. Etwa die Hälfte der Einwohner bekennt sich zur katholischen Kirche, die andere Hälfte verteilt sich auf Kimbanguisten, andere christliche Kirchen, traditionelle Religionen und den Islam. Die Hauptstadt Kinshasa gilt mit über 11 Millionen Einwohnern als drittgrößte Stadt Afrikas, Städte mit über einer Million Einwohnern sind Lubumbashi, Mbuji-Mayi, Mbandaka, Kananga und Kisangani.

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Reisen & Expeditionen

1957

Expedition:
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Ruwenzori-Gebirge; neun Monate Aufenthalt in Zaire (Heinrich Harrer)

Feier- und Gedenktage

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Demokratische Republik Kongo: Unabhängigkeit von Belgien (30. Juni)

Kunst & Kultur

1964

Geschichte > Luftlandeoperationen im automatischen Gefechtssprung nach 1945:
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Simba-Rebellion Luftoffensive Operation Dragon Rouge Demokratische Republik Kongo durch belgische Fallschirmjäger

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Eine Antonow An-32 der African Air verursacht die Flugzeugkatastrophe von Kinshasa, bei der mindestens 297 Menschen sterben.

Krankheitsfälle

1998

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1998 bis 2000: Demokratische Republik Kongo: 149 Infizierte, 123 Tote (Marburg-Virus)

Sieger

1999

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Pièces d'identités von Mwezé Ngangura (FESPACO)

Geschichte > Einsätze

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2007

Vereinte Nationen:
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MONUC in der DR Kongo, Nummer aufgemalt (Kfz-Kennzeichen internationaler Organisationen)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2009

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Preisträger: Jean Bofane für Mathématiques Congolaises (Grand Prix littéraire de l’Afrique noire)

1999

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Preisträger: Heike Kammer, deutsche Menschenrechtsaktivistin und internationale Beobachterin in Guatemala und Mexiko und Jean-Paul Bengehya Muhanano (*? 1968), Menschenrechtsaktivist und Vermittler im Rahmen der "Initiative pour la Paix" im Kongo (Menschenrechtspreis der Stadt Weimar)

1998

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Ehrung: Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, insbesondere für seine Arbeit während der Flüchtlingskatastrophe in Zaire (Hans-Josef Dreckmann)

1988

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Preisträger: Emmanuel Dongala für Le feu des origines (Grand Prix littéraire de l’Afrique noire)

Sonstige Ereignisse

2009

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Kitwe Mulunda Guy, aus der Demokratischen Republik Kongo stammender Menschenrechtler (Theodor-Haecker-Preis)

Wirtschaft > Staatshaushalt

2009

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Gesundheit: 11,2? %

2008

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Bildung: 4,6? %

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der Nationalkongress zur Verteidigung des Volkes unterzeichnet ein Friedensabkommen mit der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und wird zur legalen politischen Partei. (23. März)
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In der Demokratischen Republik Kongo finden seit 40 Jahren erstmals freie Wahlen statt. Zur Unterstützung der UNO-Monuc-Truppen bei der Absicherung der Wahl schickte die EU EUFOR-Soldaten in den Kongo.
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Politik: Mehrere Hundert Menschen werden bei einem Massaker in Ituri, Demokratische Republik Kongo, getötet
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Ruanda. Alle militärischen Truppen aus dem Kongo sind zurück
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Demokratische Republik Kongo. Unterzeichnung des Friedensabkommens in Pretoria, Südafrika mit Ruanda

Tagesgeschehen

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Goma/Demokratische Republik Kongo: Rebellen der Bewegung 23. März erobern die Stadt, nachdem die Streitkräfte der FARDC geflohen sind. Die in Goma stationierten UN-Truppen der Mission de l’Organisation des Nations Unies en République Démocratique du Congo verhalten sich neutral.
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Kisangani/Demokratische Republik Kongo: In der Provinz Orientale kostete der Ebolavirus bisher 14 Menschen das Leben.
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Pangoyi/Kongo: Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine werden 60 Bergarbeiter getötet.
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Kinshasa/Demokratische Republik Kongo: Fast einem Monat nach seinem umstrittenen Sieg bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen wird Amtsinhaber Joseph Kabila erneut als Staatspräsident vereidigt.
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Kinshasa/Demokratische Republik Kongo: Bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen gewinnt Amtsinhaber Joseph Kabila mit 48,95 % der abgegebenen Wählerstimmen, während Etienne Tshisekedi 32,33 % erreicht. Nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse kommt es zu Protesten gegen die Regierung Kabilas.

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