Der Name der Rose

Der Name der Rose ist der erste Roman des italienischen Schriftstellers Umberto Eco. Eco gelang damit ein Welterfolg. Das Buch erschien 1980 im italienischen Original als Il nome della rosa und 1982 in der deutschen Übersetzung von Burkhart Kroeber.

Das mehrschichtige Werk, Epochenporträt, philosophisches Essay und der äußeren Form nach ein breit angelegter historischer Kriminalroman, der anno 1327 in einer italienischen Benediktinerabtei spielt, entwirft in der Substanz ein lebendiges Bild des späten Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten. Es ist zudem mit zahlreichen Anspielungen auf die Gegenwart, besonders auf das Italien der 1970er Jahre, durchsetzt. Mit seiner Nachschrift zum Namen der Rose versuchte Eco, auch den in Mediävistik, Semiotik oder postmoderner Kultur weniger bewanderten Lesern einen Zugang zu den tieferen Schichten des Buches zu eröffnen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Umberto Eco stirbt in Mailand, Lombardei. Umberto Eco war ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.

1954

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Geboren: Bruno Sarda wird in Turin geboren. Bruno Sarda ist ein italienischer Comicautor, der vor allem Geschichten für das Lustige Taschenbuch schreibt. Er ist der Erfinder von Indiana Goof und schrieb auch mehrere Geschichten, die sich an bekannten Büchern orientieren, zum Beispiel Umberto EcosDer Name der Rose. Sarda studierte Politikwissenschaften bevor er 1985 für Disney zu schreiben begann.
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Geboren: Umberto Eco wird in Alessandria, Piemont geboren. Umberto Eco ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.

Besondere Elemente

1935

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Selbst die Befassung mit semiotischen Elementen, der Eco mit Der Name der Rose ein Denkmal gesetzt hat, wird lange nicht mit der gewohnten Ernsthaftigkeit dargestellt: der scheinbare Mord an Friedrich in einem geschlossenen Raum, ein vertrauter Topos aus Kriminalromanen (siehe John Dickson Carrs The Hollow Man ), wird letztendlich gerade von dem Menschen begangen, der ihn verhindern wollte. (Baudolino)

Beispiele

1980

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Der Name der Rose von Umberto Eco (Historischer Roman)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2008

Werk > Hörbücher:
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Der Name der Rose von Umberto Eco, Der Hörverlag, München, 20 CDs (Gert Heidenreich)

1986

Werk > Hörspielmusik:
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Der Name der Rose (Peter Zwetkoff)

1986

Textbezug > Literarische Vorlagen:
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Sign of the Cross (1995 auf The X Factor): der Roman Der Name der Rose von Umberto Eco; dieser war Vorlage der gleichnamigen Verfilmung von (Iron Maiden)

1982

Übersetzungen seit 1982 > Umberto Eco:
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Der Name der Rose. Roman. Hanser, München (Burkhart Kroeber)

Kunst & Kultur

2011

Inszenierungen:
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Der Name der Rose (Umberto Eco) (Wolfgang Rumpf (Regisseur))

Rundfunk, Film & Fernsehen

2005

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Hörbücher und Hörspiele: Umberto Eco: Der Name der Rose, Hörspielbearbeitung von Richard Hey, Regie: Otto Düben, BR/SWR/NDR 1986, 6 CDs, Der Hörverlag, München (Rolf Boysen)

2005

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Hörbücher und Hörspiele: Umberto Eco: Der Name der Rose. Hörspiel. Regie: Otto Düben. 6 Audio-CDs, Laufzeit: 331 Minuten. Gelesen von Rolf Boysen (als Malachias von Hildesheim), Ernst Jacobi, Markus Boysen u.a. Regie: Otto Düben. Hörspielbearbeitung von Richard Hey. Regie: Otto Düben, BR/SWR/NDR 1986, 6 CDs. Der Hörverlag, München

2001

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Film: Duell -Enemy at the Gates (Originaltitel: Enemy at the Gates) ist ein dramatischer Kriegsfilm aus dem Jahr 2001 von Regisseur Jean-Jacques Annaud (Der Name der Rose), der mit Alain Godard zusammen auch das Drehbuch schrieb. Der Film, der das Duell zweier Scharfschützen während der Schlacht von Stalingrad thematisiert, basiert auf dem 1973 veröffentlichten Buch Enemy at the Gates: The Battle for Stalingrad von William Craig.

Stab:
Regie: Jean-Jacques Annaud
Drehbuch: Jean-Jacques Annaud , Alain Godard
Produktion: Jean-Jacques Annaud, John D. Schofield
Musik: James Horner
Kamera: Robert Fraisse
Schnitt: Noëlle Boisson, Humphrey Dixon

Besetzung: Jude Law, Ed Harris, Rachel Weisz, Joseph Fiennes, Bob Hoskins, Ron Perlman, Eva Mattes, Gabriel Thomson, Matthias Habich, Sophie Rois, Ivan Shvedoff, Hans-Martin Stier, Clemens Schick, Robert Stadlober

1998

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Rollenauswahl: Die Rose – „Der Name der Rose“, Sommerfestspiele Schloss Lichtenstein (Nina C. Gabriel)

1986

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Film > Spielfilm: Der Name der Rose (nach dem Roman von Umberto Eco) (Volker Prechtel)

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