Der Ring des Nibelungen

Der Ring des Nibelungen ist ein aus vier Teilen bestehender Opern zyklus von Richard Wagner, zu dem er den Text schrieb, die Musik komponierte und detaillierte szenische Anweisungen vorgab. Die Tetralogie gilt als Wagnersches opus summum: An diesem Hauptwerk hat Wagner mit Unterbrechungen von 1848 bis 1874 gearbeitet. Mit einer Aufführungsdauer von etwa 16 Stunden (ein Vorabend und drei Tage), einer Orchesterbesetzung von über 100 Musikern (u. a. 6 Harfen und 4 Tenor- bzw. Basstuben, die Wagner speziell anfertigen ließ) und mit 34 Solisten (plus Männer- und Frauenchor) ist es eines der umfangreichsten musikalischen Bühnenwerke überhaupt. Unter der Leitung des Komponisten wurde die gesamte Tetralogie (auch kurz Der Ring genannt) im August 1876 erstmals im Bayreuther Festspielhaus aufgeführt. Die musikalische Leitung hatte Hans Richter. Das Werk wird aber auch als Trilogie bezeichnet, weil in dieser Sichtweise nur die Festspieltage zählen.

Die Tetralogie besteht aus:

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Lance Ryan wird in White Rock, West-Kanada geboren. Lance Ryan ist ein kanadischer Opernsänger in der Stimmlage Tenor, der seit 2005 in Deutschland lebt. In der Gegenwart (Stand 2013) ist er vor allem als Siegfried in Richard WagnersRing des Nibelungen bekannt, den er an 12 verschiedenen Opernhäusern gesungen hat.

Musik

2006

Diskografie:
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Wagner: Der Ring des Nibelungen (Live aus Bayreuth / 1955) / erste Stereo-Gesamtaufnahme von Decca! / Lag 50 Jahre unveröffentlicht im Archiv / erstmals erschienen bei TESTAMENT (Joseph Keilberth)

2006

Diskografie:
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Richard Wagner: Der Ring (SACD) (Hansjörg Albrecht)

Tagesgeschehen

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Bayreuth: Bei den Festspielen wird in Bayreuth Richard Wagners Oper "Das Rheingold" als erster Teil einer Neuinszenierung des Ring des Nibelungen durch Regisseur Tankred Dorst aufgeführt.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Der Komponist Richard Wagner (Der Fliegende Holländer, Der Ring des Nibelungen) stirbt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2004

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Film: Die Nibelungen ist ein TV-Film von Uli Edel aus dem Jahr 2004, der Motive und Personen des mittelhochdeutschen Heldenepos Nibelungenlied, der dem Siegfriedlied ähnlichen nordischen Sage Sigurd und Richard Wagners Operntetralogie Der Ring des Nibelungen miteinander verwebt. Der Film wurde von Tandem Communications produziert und am 29. und 30. November 2004 beim Fernsehsender Sat.1 erstausgestrahlt. Es war der Einschaltquote nach die erfolgreichste Mini-Fernsehserie des Jahres 2004.

Stab:
Regie: Uli Edel
Drehbuch: Diane Duane, Peter Morwood, Uli Edel
Produktion: Rola Bauer, Andreas Schmid, Carla Thoeren
Musik: Ilan Eshkeri
Kamera: Elemér Ragályi
Schnitt: Roberto Silvi

Besetzung: Benno Fürmann, Kristanna Loken, Alicia Witt, Julian Sands, Samuel West, Max von Sydow, Robert Pattinson, Mavie Hörbiger, Aletta Bezuidenhout, Sean Higgs, Götz Otto, Ralf Möller, Tamsin MacCarthy, Leonard Moss

1969

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Film: Die Verdammten ist ein deutsch-italienischer Spielfilm aus dem Jahre 1969. Der italienische Originaltitel La caduta degli dei ist in Anlehnung an die in Italien übliche Übersetzung des Titels des vierten Teils („Dritter Tag“) von Richard WagnersDer Ring des Nibelungen, Götterdämmerung, gewählt.

Stab:
Regie: Luchino Visconti
Drehbuch: Nicola Badalucco Enrico Medioli
Luchino Visconti
Produktion: Alfredo Levy Ever Haggiag
Musik: Maurice Jarre
Kamera: Armando Nannuzzi, Pasquale De Santis
Schnitt: Ruggero Mastroianni

Besetzung: Dirk Bogarde, Ingrid Thulin, Helmut Griem, Helmut Berger, Renaud Verley, Umberto Orsini, René Koldehoff, Albrecht Schönhals, Florinda Bolkan, Nora Ricci, Charlotte Rampling, Irina Wanka

Aufnahmen

2009

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Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen, Bayreuther Festspiele 2008 (14 CDs, 14:56 h), erschienen (Christian Thielemann)

Politik & Weltgeschehen

2012

Produktionen mit Andreas Kriegenburg:
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Der Ring des Nibelungen – Bayerische Staatsoper, München (Stefan Bolliger)

Music Discovery Project

2012

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„Feiste Götter – wahre Helden“. Zu Der Ring des Nibelungen. Martin O. und Ganz Schön Feist (hr-Sinfonieorchester)

2012

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„Feiste Götter – wahre Helden“. Orchestermusiken aus Wagners Der Ring des Nibelungen. Martin O. und Ganz Schön Feist. Dirigent: José Luís Gómez Ríos (hr-Sinfonieorchester)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Diskografie > DVD: Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen; Stephanie Blythe, Jonas Kaufmann, Hans-Peter König, Jay Hunter Morris, Eric Owens, Gerhard Siegel, Bryn Terfel, Deborah Voigt, Eva-Maria Westbroek, Orchester und Chor der Metropolitan Opera, James Levine, 2010–2012; erschienen bei DGG (Fabio Luisi)

2011

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Tonträger: Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen. Line Music, Hamburg (Peter Roth-Ehrang)

2001

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Veröffentlichungen: Der Ring des Nibelungen in Münster, hrsg. v. Klaus Hortschansky und Berthold Warnecke, Münster

1996

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Regiearbeit: Grand Théâtre de Genève: WozzeckHamlet – Pelléas et Mélisande – Der RosenkavalierDer Ring des Nibelungen – Don Carlo (Moshe Leiser und Patrice Caurier)

1992

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Werke > Theater/Oper/Musik: Neue, verbindende Texte zu Der Ring des Nibelungen (zusammengefasst zu einem Abend) (Richard Wagner) am Nationaltheater Mannheim ; auch auf CD aufgenommen (Loriot)

Kunst & Kultur

2013

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Bedeutende Interpretationen > Inszenierungen und Aufführungen: inszenierte der Theaterwissenschaftler und politische Regisseur Frank Castorf den Ring für die Bayreuther Festspiele.

2012

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Inszenierung: Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner, Bayerische Staatsoper München; Am schwarzen See von Dea Loher, Uraufführung, Deutsches Theater Berlin; Franziska von Franz Wedekind, Münchner Kammerspiele. (Andreas Kriegenburg)

2012

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Inszenierung: Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner, Bayerische Staatsoper München/Nationaltheater; Am schwarzen See von Dea Loher, Uraufführung, Deutsches Theater Berlin; Franziska von Franz Wedekind, Münchner Kammerspiele. (Andreas Kriegenburg)

2009

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Bedeutende Interpretationen > Inszenierungen und Aufführungen: – Zum Varus-Jahr inszenierte das Landestheater Detmold zum ersten Mal seit 100 Jahren einen „rollenden Ring“, sich auf die ursprüngliche Idee des Wagnerschen Wandertheaters zurückbesinnend. Regie: Kay Metzger (Intendant), Musikalische Leitung: Erich Wächter

2005

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Bedeutende Interpretationen > Inszenierungen und Aufführungen: – Der Ring in 24 Stunden bei den Tiroler Festspielen in Erl unter Gustav Kuhn

"Der Ring des Nibelungen" in den Nachrichten