Der Zauberer von Oz (1939)

Filmdaten
Deutscher TitelDer Zauberer von Oz
Alternativtitel:
Das zauberhafte Land
OriginaltitelThe Wizard of Oz
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1939
Lnge98Minuten
AltersfreigabeFSK0
Stab
RegieVictor Fleming
DrehbuchNoel Langley,
Florence Ryerson,
Edgar Allan Woolf
ProduktionMervyn LeRoy fr
Metro-Goldwyn-Mayer
MusikHerbert Stothart,
Harold Arlen
KameraHarold Rosson
SchnittBlanche Sewell
Besetzung
Synchronisation

Die roten Schuhe von Dorothy (Design: Gilbert Adrian)
Bild: Sergio Caltagirone

Der Zauberer von Oz (Original The Wizard of Oz), im deutschsprachigen Raum auch bekannt unter dem Alternativtitel Das zauberhafte Land, ist ein US-amerikanischer Musicalfilm aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland in der Hauptrolle des Mädchens Dorothy. Er ist als einer der großen bunten amerikanischen Farbfilme in Dreistreifen-Technicolor berühmt geworden und zählt in den Vereinigten Staaten bis heute zu den bekanntesten Filmen überhaupt. Der Anfang und der Schluss des Filmes, der in der Heimatstadt des Mädchens Dorothy spielt, ist als Schwarzweißfilm gedreht worden. Die Handlung in Oz wurde als Farbfilm gedreht. Als Vorlage diente das Kinderbuch Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum. Als einer von nur vier Spielfilmen ist Der Zauberer von Oz Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO.



Inhaltsverzeichnis



Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film beginnt als Schwarzweißfilm. Das Mädchen Dorothy lebt in Kansas bei ihrer Tante Emily und ihrem Onkel Henry auf einer Farm. Befreundet ist sie mit den drei erwachsenen Farmarbeitern Hunk, Hickory und Zeke. Eines Tages läuft Dorothy davon, um ihren geliebten Hund Toto davor zu bewahren, ihr von der unfreundlichen Almira Gulch weggenommen zu werden, die den Hund als Bedrohung sieht. Dabei trifft Dorothy auf den freundlichen Schausteller Professor Marvel. Dieser findet heraus, dass Dorothy weggelaufen ist und bei ihrer liebevollen Tante lebt, und überlistet sie wieder heimzugehen, indem er behauptet, mit seinen hellseherischen Fähigkeiten wahrzunehmen, dass Tante Emily aus Sorge um Dorothy krank würde. Als Dorothy sich auf den Heimweg macht, zieht ein Sturm auf. Zuhause auf der Farm bringen sich alle in einem Schutzkeller in Sicherheit. In diesem Moment erreicht Dorothy die Farm und sucht im Haus nach ihrer Familie. Da erfasst ein Wirbelsturm das Holzhäuschen, reißt es in die Höhe und transportiert Dorothy und Hund Toto mitsamt dem Haus in das magische Land Oz. Danach wird der Film zu einem Farbfilm.

In Oz angekommen, landet Dorothy mit dem Haus genau auf der bösen Hexe des Ostens, die das nicht überlebt. Die gute Hexe Glinda erscheint und warnt Dorothy vor der bösen Hexe des Westens, die versuchen wird, ihre Schwester zu rächen und Dorothy die mächtigen magischen roten Halbschuhe abnehmen möchte. Diese trug eigentlich die böse Hexe des Ostens an ihren Füßen. Nachdem sie von Dorothy mit dem Haus erschlagen wurde, erscheinen die Schuhe jedoch auf magische Weise an Dorothys Füßen. Zwar feiert das kleinwüchsige Volk der Munchkins, das von der Hexe unterdrückt wurde, Dorothy für den Tod der Hexe und erklärt sie zur Nationalheldin, doch diese will nur wieder heim nach Kansas. Glinda sagt ihr, Hilfe könne sie vom Zauberer von Oz bekommen. Diesen könne sie einfach finden, indem sie der gelben Steinstraße bis zur Smaragdstadt folge.

So begibt sich Dorothy auf den Weg dorthin und trifft auf ihrer Wanderung auf die Vogelscheuche, die statt nur Stroh im Kopf gerne Verstand hätte, den Zinnmann, der seine hohle Brust gern mit einem Herz füllen möchte, und den ängstlichen Löwen, der sich mehr Courage wünscht. Mit diesen drei Begleitern muss das Mädchen sich einiger Hinterhalte der bösen Hexe erwehren, so treffen sie auf ein Mohnfeld, durch welches sie rennen, wobei allerdings Dorothy, Toto und der Löwe in einen tiefen Schlaf fallen. Da erscheint kurz Glinda und lässt es schneien, wodurch die in Tiefschlaf Verfallenen wieder erwachen. Das Quartett erreicht die Smaragdstadt, wo sie zwar freundlich empfangen, aber nicht zum herrschenden Zauberer von Oz vorgelassen werden sollen. Nachdem Dorothy in Tränen ausgebrochen ist, weil sie ihre Tante Emily nicht wiedersehen würde und sie annimmt, diese sei im wahrsten Sinne krank vor Sorge, lässt die Wache sie aus Mitleid zum Zauberer in den Thronsaal. Der Zauberer erscheint ihnen als schwebender Kopf in einer Rauchsäule mit bedrohlich lauter Stimme. Er sagt, er werde ihnen ihre Wünsche erfüllen, wenn sie ihm den Besen der bösen Hexe brächten.

So macht sich das Quartett erneut auf den Weg. Als sie im verwunschenen Wald ankommen, schickt die böse Hexe, die die Reisenden mit ihrer Kristallkugel beobachtet hatte, ihre Armee geflügelter Affen, die Dorothy entführt. Um sich der roten Halbschuhe zu bemächtigen, will sie Dorothy töten. Doch anstatt entmutigt aufzugeben, rücken Dorothys Begleiter alleine bis zur Burg der Hexe vor, um Dorothy zu retten. Dank einiger Listen, die sich die Vogelscheuche ausgedacht hat, und dem Löwen, der das verbliebene Trio mutig in die Burg führt, gelingt es ihnen, Dorothy aus dem Zimmer, in dem sie gefangen gehalten wird, zu befreien. Beim Versuch, aus der Burg zu fliehen, werden sie von der Hexe und ihren Wachen in die Enge getrieben. Die Hexe möchte Dorothy nun umso mehr leiden lassen, indem sie zuerst ihre Begleiter und erst danach sie tötet. Als sie das Stroh der Vogelscheuche in Brand setzt, greift Dorothy zu einem nahestehenden Eimer Wasser und löscht die Vogelscheuche direkt wieder. Dabei überschüttet sie versehentlich auch die Hexe mit Wasser. Daraufhin schmilzt die Hexe zu einer Pfütze ein. Die Wachen lassen das Quartett schließlich mit dem Besen der Hexe in die Smaragdstadt zurückkehren.

Wieder in der Smaragdstadt angekommen, treten die vier wieder vor den Zauberer, der etwas überrascht darüber, dass das Quartett seine Aufgabe erfolgreich bewältigt hat, einen Tag nachdenken möchte, ob er ihnen hilft. Da entdeckt das Quartett zufällig, dass hinter einem Vorhang jemand versteckt ist. Es zeigt sich, dass der Zauberer eigentlich gar kein echter Zauberer ist, sondern ein Jahrmarktschausteller aus Kansas, der sich Oz nennt und sein Gesicht mittels einer speziellen Apparatur, die auch seine Stimme verstärkt, in eine Rauchsäule projiziert. Vor Jahren hat es Oz mit einem Heißluftballon in das Zauberland verschlagen. Er kann dennoch die Wünsche des Quartetts erfüllen. Er erklärt der Vogelscheuche, dass es, wo er herkomme, viele Menschen gäbe, die als sehr schlau angesehen würden, obwohl sie nicht mehr Verstand hätten als die Vogelscheuche, deren cleveren Einfällen Dorothys Rettung zu verdanken ist. Sie unterschieden sich von der Vogelscheuche nur dahingehend, dass ihnen ihr Verstand von einer Universität bescheinigt wurde. So schenkt der Zauberer der Vogelscheuche ein Diplom als Symbol für ihren Verstand. Dem Löwen erklärt er, dass sich, wo er herkomme, viele Leute für ihren Mut feiern ließen, die nicht mehr Courage hätten als der Löwe. Das einzige, was sie vom Löwen unterschiede, der durch seinen Mut maßgeblich zu Dorothys Rettung beigetragen hat, sei, dass ihnen ihr Mut durch einen Orden bestätigt wurde. So schenkt er dem Löwen einen Orden als Symbol für seinen Mut. Dem Zinnmann erklärt er, dass es, wo er herkomme, viele gute Menschen gäbe, die nicht mehr Herz hätten, als er bei der Rettung Dorothys gezeigt hätte. Um dies zu symbolisieren, schenkt er dem Zinnmann eine schlagende Uhr in Herzform an einem Band zum Umhängen.

Dorothys Wunsch will er erfüllen, indem er sie persönlich mit seinem Ballon zurück nach Kansas bringt. Bevor er losfliegt, benennt er noch die Vogelscheuche, den Löwen und den Zinnmann öffentlich zu seinen Vertretern, bis er womöglich eines Tages wiederkehre. Als Dorothy zum Zauberer in den Ballon-Korb steigen möchte, löst sich der Ballon und fliegt ohne sie davon. Dorothy glaubt nun, nie mehr heim zu kommen, was sie sehr traurig macht, denn obwohl sie sich in Oz sehr wohlfühlt, ist es ihr sehnlichster Wunsch, wieder heimzukehren. Da erscheint Glinda und erklärt ihr, dass sie nur die Hacken der roten Halbschuhe drei Mal zusammenschlagen und sich nach Hause wünschen müsse. Sie konnte ihr das nicht vorher sagen, da Dorothy zuerst, wie ihre drei Begleiter, alleine feststellen müsse, was ihr sehnlichster Wunsch sei. Dorothy schlägt die Hacken der magischen roten Halbschuhe zusammen und denkt dabei „Es ist nirgendwo so schön wie daheim.“.

Nachdem Dorothy ihren sehnlichsten Wunsch, wieder nach Kansas heimzukehren, formuliert hat, erwacht sie in einem Bett in einem Haus in Kansas, ihre Tante Emily und ihr Onkel Henry an ihrer Seite, wobei der Film wieder zu einem Schwarzweißfilm wird. Als sie den beiden von ihren Abenteuern in Oz erzählen möchte, wiegeln diese ab und sagen, das sei nur ein Traum gewesen.



Besetzung und Synchronisation [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Schauspieler verkörpern eine Rolle in Kansas sowie ein Pendant dazu in Oz. Beispielsweise übernahm Frank Morgan sogar fünf Rollen. Die deutsche Synchronfassung stammt vom MGM Synchronisations-Atelier Berlin. Im Gegensatz zu den deutschen Buchausgaben, in denen der Holzfäller eindeutig aus Blech besteht, übersetzt die deutschsprachige Synchronfassung Tin-Man als Zinnmann, was falsch ist, da Zinn nicht rosten kann.

RolleDarstellerSynchronsprecher
Dorothy Gale ? ein Mdchen aus KansasJudy GarlandMargot Leonard
Professor Marvel ? ein Schausteller in Kansas
Oz, der Zauberer von Oz
Torwchter der Smaragdstadt
Kutscher in der Smaragdstadt
Wachmann vor dem Gebude des Zauberers
Frank MorganGeorg Thomalla
Hunk ? Arbeiter auf der Farm
Die Vogelscheuche
Ray BolgerHerbert Weibach
Hickory ? Arbeiter auf der Farm
Der Zinnmann
Jack HaleyWalter Bluhm
Zeke ? Arbeiter auf der Farm
Der Lwe
Bert LahrAlfred Balthoff
Miss Almira Gulch ? eine Landlady aus Kansas
Die bse Hexe des Westens
Die bse Hexe des Ostens
Margaret HamiltonGertrud Spalke
Glinda, die gute Hexe des NordensBillie BurkeAgnes Windeck
Aunt Em (Emily), Dorothys TanteClara Blandick
Uncle Henry, Dorothys OnkelCharley Grapewin
Nikko, Anfhrer der fliegenden AffenPat Walshe
Hauptmann der Hofgarde der bsen HexeMitchell Lewis
Toto, Dorothys HundTerry
Das Volk der Munchkins (Auswahl)
Brgermeister der MunchkinsCharlie Becker
Coroner der MunchkinsMeinhardt Raabe
Berater des BrgermeistersBilly Curtis
Lollipop-MunchkinsJakob Gerlich, Jerry Maren, Harry Earles
Ballett-MunchkinsYvonne Moray, Olga Nardone, Nita Krebs
Geiger/Stadtschreier/SoldatMickey Carroll
Trompeter/Soldat/Schlafendes KindKarl Slover
DorfbewohnerinDaisy Earles
ein Teil der MunchkinsThe Singer Midgets (eine Theatergruppe)


Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im Jahre 1900 erschienene Kinderbuchklassiker Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum war das erste erfolgreiche Kinderbuch seiner Art eines US-Amerikaners. Es war bereits während der Stummfilmzeit mehrmals verfilmt worden, zuletzt 1925 von Larry Semon.

Der Film kostete seinerzeit 2,777 Millionen US-Dollar (2,4 Mio. Euro; 2,7 Mio. Schweizer Franken). Inflationsbereinigt stellt dies heute etwa einen Gegenwert von 47 Mio. US-Dollar (40 Mio. Euro; 46 Mio. Schweizer Franken) dar. Das weltweite Einspielergebnis des Films liegt bei 17.678.431 US-Dollar (15 Mio. Euro; 17 Mio. Schweizer Franken). Inflationsbereinigt stellt dies heute etwa einen Gegenwert von 301 Mio. US-Dollar (257 Mio. Euro; 295 Mio. Schweizer Franken) dar.

Nachdem zunächst Richard Thorpe die Regie übernommen hatte, wurde er nach einigen Wochen durch Victor Fleming ersetzt. Das führte dazu, dass die Kosten für den Film eskalierten und aus Das zauberhafte Land die teuerste MGM-Produktion seit Ben Hur im Jahre 1925 machten. Victor Fleming führte beim Großteil des Filmes Regie, allerdings sollen auch Produzent Mervyn LeRoy sowie die Regisseure Norman Taurog und King Vidor kleinere Segmente gedreht haben. Kurz vor Ende der Dreharbeiten verließ Fleming den Zauberer von Oz, um mit Vom Winde verweht bei einem weiteren Filmklassiker Regie zu führen. Bei Vom Winde verweht war zuvor George Cukor als Regisseur entlassen worden, der nun für Fleming noch die letzten Dreharbeiten von Der Zauberer von Oz zu Ende führte.

Die Besetzung des Films war für MGM problematisch. Ursprünglich sollte die teure Produktion als Vehikel für Shirley Temple dienen, die von 1935 bis 1938 der kommerziell beliebteste Kinostar des Landes war. 20th Century Fox wollte sich von seinem größten Kassenmagneten nur trennen, wenn MGM im Gegenzug das populäre Gespann Clark Gable und Jean Harlow für die Verfilmung des großen Feuers von Chicago in dem Henry-King-Film In Old Chicago ausleihen würde. Die Pläne scheiterten 1937 durch den überraschenden Tod von Harlow. Dann wurde überlegt, die Rolle an die damals 16-jährige Deanna Durbin zu geben, die mit ihren Musicals seit 1936 praktisch im Alleingang das Filmstudio Universal vor dem Ruin bewahrt hatte. Auch diese Pläne zerschlugen sich am Ende. Die Wahl von Judy Garland war eher eine Verlegenheitslösung, da die Schauspielerin bereits sehr weibliche Formen entwickelt hatte und es große Schwierigkeiten bereitete, aus ihr wieder eine Plain Jane, also eine graue Maus aus dem Mittelwesten zu machen.

Um das Volk der Munchkins darzustellen, wurden insgesamt 124 minderwüchsige Schauspieler aus ganz Amerika verpflichtet. Ein Teil der Munchkins kam aus der kleinwüchsigen Theatertruppe unter Leitung des Österreichers Leopold von Singer.

Um den Unterschied zwischen dem eintönigen Alltag auf der Farm und der fantastischen Welt von Oz zu symbolisieren, wurden die Szenen im Land Oz farbenprächtig und aufwändig gestaltet, während jene in Kansas auf der Farm monochrom in Sepia gedreht sind und schlicht erscheinen.

Fernsehausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Ausstrahlung fand am 3. November 1956 statt. Es war der erste Hollywoodfilm, der ungeschnitten an einem Abend auf einem ganzen Fernsehnetzwerk gezeigt wurde und nicht nur bei Teilgesellschaften. Es sahen geschätzte 40 Millionen Menschen zu, nur ein paar Millionen weniger als an einem durchschnittlichen Kinotag. Dann wurde der Film von 1959 bis 1991 – ausgenommen 1963 – einmal pro Jahr ausgestrahlt und war für viele ein Familienereignis. Bei der dritten Ausstrahlung 1969 erreichte er die drittbeste Einschaltquote. Später wurde er mal nicht oder zweimal und im Kabelfernsehen gezeigt. Von der ersten Ausstrahlung an wurde der Film in Farbe ausgestrahlt, obwohl damals nur wenige Leute einen Farbfernseher hatten. Ausgenommen 1961, da der Sponsor dies nicht zahlte und CBS strikte Regeln diesbezüglich hatte.

Kulturelle Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003 erstellte die Bundeszentrale fr politische Bildung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Filmschaffenden einen Filmkanon fr die Arbeit an Schulen und nahm diesen Film in ihre Liste auf.
  • Immer wieder tauchen Gerchte um eine angebliche Synchronizitt des Films mit dem Album The Dark Side of the Moon der britischen Rockgruppe Pink Floyd auf. Eine Reihe von Musikfans behauptet, dass bei einem parallelen Abspielen des Albums und des Films die Musik von Pink Floyd die visuellen Eindrcke des Films gelegentlich sehr deutlich wiedergibt.
  • Ein weiterer Mythos, der sich auch heute hartnckig hlt, betrifft eine Szene, in der Dorothy, der Strohmann und der Blechmann, das Lied ?We?re off to see the Wizard? anstimmend, zum ersten Mal gemeinsam zur Smaragdstadt aufbrechen. In dieser Szene ist eine dunkle Gestalt zwischen den Bumen im Hintergrund zu sehen, die anscheinend am Hals von einem Ast hngend hin und her schwingt. Diese Erscheinung lie die Vermutung aufkommen, dass es sich dabei um einen Munchkin-Darsteller gehandelt habe, der aus Liebeskummer am Set Selbstmord begangen htte. Nach offiziellen Studioinformationen soll es sich dabei aber um einen Laufvogel ? einen Kranich ? gehandelt haben, der sich (wie einige andere Vgel) als Leihgabe vom Los Angeles Zoo am Set befand, um etwas mehr Realitt in den Film einflieen zu lassen. Fr die VHS- und DVD-Verffentlichung wurde die Szene nachbearbeitet und ein gut erkennbarer Kranich ins Bild geschnitten, um den Mythos zu vernichten.
  • Der Film sei die "wichtigste Inspirationsquelle" fr die Kunst von Jeff Koons, vermutet Werner Spies.
  • Viele mnnliche Homosexuelle in den Vereinigten Staaten empfanden die Geschichte und Over the Rainbow spter als perfekten Ausdruck ihrer eigenen Sehnschte nach einer toleranteren und besseren Welt, sodass der Film zum Kult und das Lied zu einer Art Hymne fr sie wurde. Die Regenbogenfahne wurde nicht durch das Lied inspiriert, diese Verknpfung entstand erst spter. Bis heute gibt es einige einschlgige Firmen und Organisationen, deren Namen sich auf Charaktere der Geschichte beziehen.
    • Dorothy akzeptiert jene, die anders sind, und hilft ihnen. Beispielsweise auch dem ?feigen Lwen?, der eine Lge lebt, ?I'm afraid there's no denyin', I'm just a dandy lion.? (deutsch: ?Ich frchte, da gibt es kein Verleugnen, ich bin nur ein Dandy-Lwe.?) (Filmbersetzung: ?Ich frchte, es ist kein Wahn, ich bin nur ein Lwenzahn.?) Er ist also das, was man unfreundlich eine ?sissy? nennt, was sowohl ?Weichei? als auch ?Tunte? bedeuten kann und eine Bezeichnung ist, die so einige homosexuelle Mnner aus eigener Erfahrung kennen. Aus der Akzeptanz ihrer Freunde heraus entstand sptestens im Zweiten Weltkrieg die untereinander genutzte Bezeichnung ?friend of Dorothy? (FOD) fr einen homosexuellen Mann, mit der man auch in der damaligen Zeit, als Homosexualitt unter Strafe stand, unverfnglich und codiert fragen konnte: ?Are you a friend of Dorothy??, was bedeutet: ?Bist du schwul?? ?Friend of Dorothy? kommt auch mehrmals zumindest in den Bchern vor.
      • Als das Naval Investigative Service in den frhen 1980er Jahren Homosexualitt rund um Chicago untersuchte, schnappten die Agenten auch diese Selbstbezeichnung auf. Unwissend ber die Bedeutung dachten sie, es gbe wirklich eine Frau namens Dorothy, die im Zentrum eines groen Ringes homosexuellen Militrpersonals stand. So starteten sie eine gro angelegte und nutzlose Jagd auf die schwer zu fassende ?Dorothy?, in der Hoffnung sie zu finden und zu berzeugen, Namen schwuler Militrangehriger zu nennen.
      • Ab Ende der 1980er Jahre traten bei mehreren Kreuzfahrtlinien schwule und lesbische Passagiere an das Personal heran, mit der Bitte, ihre Zusammenknfte in die ffentliche tgliche Aktivittsliste aufzunehmen. Diese schreckten zurck, dies so offen zu tun, und nahmen stattdessen den Punkt ?Meeting of the Friends of Dorothy? auf. Die Popularitt und die Frequenz dieser Treffen steigerte sich im Laufe der Zeit. Als Vorlage gab es schon die Phrase ?Friends of Bill W.?, um Mitgliedern der anonymen Alkoholiker mitzuteilen, dass es Gruppentreffen an Bord gibt.

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Lieder werden im Film gesungen:

  • Over the Rainbow ? Dorothy
  • Come Out, Come Out, Wherever You Are ? Glinda / Munchkins
  • It Really Was No Miracle ? Dorothy / Munchkins
  • We Thank You Very Sweetly ? Munchkins
  • Ding-Dong! The Witch Is Dead ? Munchkins
  • As Mayor of the Munchkin City ? Munchkins
  • As Coroner I Must Aver ? Munchkin-Anfhrer
  • The Lullaby League ? Munchkin-Mdchen
  • The Lollipop Guild ? Munchkin-Jungen
  • We Welcome You to Munchkinland ? Munchkins
  • You?re Off to See the Wizard ? Munchkins
  • If I Only Had a Brain ? Vogelscheuche / Dorothy
  • We?re Off to See the Wizard ? Dorothy / Vogelscheuche / Lwe
  • If I Only Had a Heart ? Zinnmann
  • If I Only Had the Nerve ? Lwe
  • Optimistic Voices ? Chor
  • The Merry Old Land of Oz ? Dorothy / Vogelscheuche / Lwe / Zinnmann / Kutscher / Chor
  • If I Were King of the Forest ? Dorothy / Vogelscheuche / Lwe / Zinnmann

Das bekannteste Lied des Films, Over the Rainbow wurde 2004 vom American Film Institute in der Liste AFI’s 100 Years … 100 Songs auf Platz 1 der 100 besten amerikanischen Filmsongs aller Zeiten gewählt. Das Lied sollte zunächst aus der Endfassung herausgeschnitten werden, da die Produzenten fanden, die Nummer klinge zu erwachsen und zu reif für einen Kinderfilm.

We’re Off to See the Wizard wurde zur inoffiziellen Marschhymne der australischen Truppenverbände im Zweiten Weltkrieg.

Ding-Dong! The Witch Is Dead stieg als Reaktion auf den Tod der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher im April 2013 bis auf Platz 1 der britischen iTunes-Charts und der Amazon-UK-Charts. Das Lied kam in der Liste AFI’s 100 Years … 100 Songs auf Platz 82.



Fortsetzung, Prequel und Wiederauffhrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985 drehte Walter Murch basierend auf weiteren Buchvorlagen L. Frank Baums fr die Disney-StudiosOz ? Eine fantastische Welt, in der das Mdchen Dorothy Gale nach ihrer Rckkehr nach Kansas fr verrckt gehalten wird, in eine Nervenklinik eingewiesen wird und anschlieend erneut nach Oz gert.
  • 2013 kam der von Sam Raimi ebenfalls fr die Disney-Studios gedrehte Film Die fantastische Welt von Oz in 3D in die Kinos, der die Vorgeschichte zum Zauberer von Oz erzhlt und aufklrt, wie genau der Zauberer nach Oz kam und dort zum Herrscher wurde. Hierfr wurden wesentliche Stilelemente wie insbesondere die monochrome Darstellung von Kansas im Gegensatz zur farbenprchtigen Darstellung von Oz wieder aufgegriffen. Der Film basiert jedoch nicht auf den Geschichten von L. Frank Baum.
  • 2013 feierte der Film anlsslich seines 75-jhrigen Jubilums eine Wiederauffhrung. Die in 3D konvertierte Neuauflage lief am 12. September in einigen Kinos in Deutschland an und erschien kurz darauf auf Blu-Ray.


Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Premiere gab es teilweise durchwachsene bis gute Kritiken. In einer Umfrage der Film Daily wurde es von amerikanischen Kritikern auf Platz 7 der besten Filme von 1939 gewählt. Frank S. Nugent schrieb etwa in der New York Times: „Ein erfreuliches Stück Wunderarbeit, welches die Augen der Kinder zum Scheinen und die weiseren Erwachsenen zu einem amüsierten Glanz brachte. Nicht seit Disneys Schneewittchen hat etwas so Fantastisches nur halb so gut funktioniert.“ Graham Greene mochte den Film die Farbgestaltung, empfand es aber insgesamt nur als fröhliche Unterhaltung. An den Kinokassen war der Film ein Erfolg und konnte trotz seines hohen Budgets alle Kosten wieder einspielen.

Heute gilt Der Zauberer von Oz als einer der bedeutendsten Fantasyfilme der Filmgeschichte. Bei Rotten Tomatoes besitzt der Film eine überragende Wertung von 99 % mit einem Schnitt von 9.4/10 Punkten, von den dort vertretenen 108 Kritiken sind insgesamt 107 dem Film positiv gestimmt. Der Kritiker-Konsens bei Rotten Tomatoes lautet:

„Ein absolutes Meisterwerk, dessen bahnbrechende Bilder und geschickte Erzählkunst immer noch genauso nachhallend sind. The Wizard of Oz ist ein Muss für Jung und Alt.“

„The Wizard of Oz sieht so schön wie immer auf; sein außergewöhnliches Produktionsdesign und seine Verwendung von Technicolor sind so blendend, wie sie wohl 1939 gewesen sein müssen. (…) Vieles von der Magie kommt natürlich nicht nur von den visuellen Effekten, sondern auch von dem sehr menschlichen Einsatz vom Regisseur, Drehbuchautor, den Songwritern, dem Produktionsteam und selbstverständlich einer unvergleichlichen Besetzung. Judy Garlands Leben war nicht dem der staunenden Dorothy Gale ähnlich, dennoch scheint sie gänzlich authentisch und herzlich in dieser Rolle.“

„Ein Musical-Klassiker, der einiges an Patina angesetzt hat, heute nur in Einzelszenen gelungen erscheint, aber nach wie vor gute Unterhaltung bietet.“

„Ein Kindermärchen, das durch die zauberhafte Aufmachung […] auch Erwachsene anspricht.“

? 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik. 3. Auflage. Verlag Haus Altenberg, Dsseldorf 1963, S. 497


Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1940 erhielten Arlen und Harburg den Oscar fr den besten Song Over the Rainbow und Herbert Stothart fr den besten Original Score (Filmmusik).
  • Im Jahre 1989 wurde der Film in das National Film Registry der Vereinigten Staaten aufgenommen.
  • Das Weltdokumentenerbe der UNESCO nahm den Film 2007 als eines von bisher sechs Dokumenten der Vereinigten Staaten auf.
  • 1998 whlte das American Film Institute den Film auf Platz 6 der 100 besten Filme aller Zeiten (2007 auf Platz 10).
  • Auerdem whlte das Institut die bse Hexe des Westens, die von Margaret Hamilton dargestellt wird, auf Platz 4 der Top 50 Schurken aller Zeiten.
  • Das Zitat von Dorothy Gale, als sie in Oz ankommt (?Toto, I have a feeling we?re not in Kansas anymore.?, deutsch?Toto, ich habe das Gefhl, wir befinden uns nicht mehr in Kansas.?) erreichte in der Rangliste des American Film Institutes Platz 4 der 100 besten Filmzitate aller Zeiten. Es wurde, immer mindestens leicht abgewandelt, in mindestens 57 nachfolgenden Filmen und Fernsehserien verwendet. Ein anderes Zitat des Films (?Am schnsten ist es zu Hause.?) erreichte in derselben Liste Platz 23.
  • Das American Film Institute whlte den Film auf Platz 3 der 25 besten Musicalfilme aller Zeiten.
  • 2008 whlte das American Film Institute Das zauberhafte Land sogar auf Platz 1 der zehn besten Fantasyfilme aller Zeiten. Dabei konnte sich der Film sogar gegenber einem teuren Leinwandepos wie Der Herr der Ringe: Die Gefhrten durchsetzen, welches es ?nur? auf Platz 2 schaffte.
  • Das zauberhafte Land ist einer der wenigen Filme, die auf der Website Metacritic den hchstmglichen Metascore von 100 Punkten erreicht haben.
  • Die ?Munchkins? wurden im November 2007 mit einem gemeinsamen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. An der Zeremonie nahmen sieben noch lebende Munchkin-Darsteller von 1939 (Mickey Carroll, Ruth Duccini, Jerry Maren, Margaret Pellegrini, Meinhardt Raabe, Karl Slover und Clarence Swensen) sowie Judy Garlands Sohn Joey Luft teil.


Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Judy Garland nach Hollywood kam, war sie bereits 12 Jahre, da sie anfangs eine Theaterschauspielerin war. Nach Kieron Connolly nahm sie für den Film Diätpillen, war abhängig von Amphetaminen und ihre Brüste wurden schmerzhaft abgebunden, um dort jünger auszusehen.



Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Zauberer von Oz (1 DVD), 2001.
  • Der Zauberer von Oz (Special Edition, 2 DVDs), 2005.
  • Der Zauberer von Oz (70th Anniversary Edition), 2010.

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harold Arlen, E. Y. Harburg, Herbert Stothart, John Fricke: The Wizard of Oz ? The Deluxe Edition. Rhino Records/Turner, 1995, R2 71964
  • Harold Arlen: The Wizard of Oz. (Musiknoten). Alfred Publishing Company, 1997, ISBN 0-89898-623-0.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

auf Deutsch erschienen als Out of Kansas. In: berschreiten Sie diese Grenze, Schriften 1992?2002.Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-498-05773-1.
  • Michael Patrick Hearn (Hrsg.): Alles ber den Zauberer von Oz von L. Frank Baum. Europa Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-203-75550-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abcPaul Nathanson: Over the Rainbow: The Wizard of Oz as a Secular Myth of America. 1991, S. 28 books.google.de
  2. ?Das Zauberhafte Land. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 13.Dezember 2012.
  3. ?Thomas Brutigam: Stars und ihre deutschen Stimme. Lexikon der Synchronsprecher. Marburg 2009.
  4. ?Zu den Kosten des Films (englisch); abgerufen am 11. Mrz 2013.
  5. ?Einspielergebnis von Der Zauberer von Oz bei BoxOfficeMojo.com (englisch); abgerufen am 7. April 2013.
  6. ?Radio: Here Comes Hollywood. In: Time Magazine.12.November 1956, abgerufen am 14.Januar 2015 (englisch, kostenpflichtig).
  7. ?British Film Institute, British Institute of Adult Education (Hrsg.): Sight and Sound. Band26-27. British Film Institute, 1957, S.179 (englisch, ?When The Wizard of Oz, one of the first M-G-M releases, hat its TV screening at the end of last year, it attracted an audience estimated at the extraordinary figure of 40,000,000. (Or, ominously, only a few million less than an average week?s cinema attendance).?).
  8. ?Television: The Oz Bowl Game. In: Time Magazine.15.Januar 1965, abgerufen am 14.Januar 2015 (englisch, kostenpflichtig): ?Parents are again preparing for the occasion. It will occur this coming Sunday for the seventh straight year, and the children, with a special restlessness, will collect around the television set in much the way that their fathers do for the professional football championships ? for the program has become a modern institution and a red-letter event in the calendar of childhood. ? CBS's annual telecast of Metro-Goldwyn-Mayer?s The Wizard of Oz.?
  9. ?Broadcasting. Band76, Nr.2. Broadcasting Publications Incorporated, 1969, S.82(RA1-PA82) ? (englisch, ?The Wizard of Oz, broadcast for the eleventh time, took third place in the rankings as an NBC special March 9.?).
  10. ?Week of December 8, 1961. In: Mr. POPHistory.10.Juni 2013, abgerufen am 14.Januar 2015 (englisch).
  11. ?Fricke, John, and Jay Scarfone: The Wizard of Oz: The Official 50th Anniversary Pictorial History. Warner Books, 1989, S.214 (englisch).
  12. ?Leslie Dolittle: "Really Most Sincerely, Still a Munchkin." 29. Oktober 1996.
  13. ?Snopes.com: "Wizard of Oz" Munchkin Suicide: Hanging Munchkin
  14. ?What's the myth of the hanging Munchkin?. August 2006.
  15. ?welt.de
  16. ?Cory Stottlemyer: Gilbert Baker is still waving the flag. In: 365gay.com.29.Juni 2009, archiviert vom Original am 3.Juli 2009, abgerufen am 14.Januar 2015 (englisch): ?Baker put to rest rumors that he created a rainbow flag in honor of Judy Garland?s ?Somewhere over the Rainbow? from the Wizard of Oz.// ?I came from the Streisand generation. She was all about not conforming and not being a victim,? Gilbert explained, the opposite of what Garland stood for. ?She was a tragic woman who rose from her abuse,? Gilbert said about Garland, something he said the gay movement related to during the Stonewall Movement. His generation was all about fighting the system and not being persecuted, like Streisand. // ?It was all about ?She?s a Rainbow? by the Stones, not ?Over the Rainbow,?? added in Baker with a laugh.?
  17. ?Beispielsweise: Reiseveranstalter Toto Tours, Friends of Dorothy Inc. (historisch), Caf Dorothy's Sister in Ponsonby, Auckland, Australien
  18. ?Ben Brantley: New York Times. 28.Juni 1994, S.C.15.
  19. ?Camille Paglia: Judy Garland As a Force Of Nature. In: New York Times. 14.Juni 1998 (englisch).
  20. ?Angus Stevenson, Maurice Waite (Hrsg.): Concise Oxford English Dictionary: Luxury Edition. Oxford University Press, 2011, ISBN 978-0-19-960111-0, S.568 (englisch, ?friend of Dorothy n. informal. a homosexual man. Origin: from the name of Dorothy, a character played by the actress Judy Garland (a gay icon) in the film The Wizard of Oz (1939).?).
  21. ? abRandy Shilts: Conduct Unbecoming: Gays and Lesbians in the US Military. St. Martin's Press, New York, NY 1993, ISBN 0-312-34264-0, S.387 (englisch).
  22. ?Lyman Frank Baum: The Marvelous Land of Oz / The Land of Oz. 1904, S.30 (englisch, ?Yes; he was one of those who helped Dorothy to destroy the Wicked Witch of the West, and the Winkies were so grateful that they invented him to become their ruler, - just as the people of the Emerald City invented the Scarecrow to rule them.? // ?Dear me!? said Jack. ?I'm getting confused with all this history. Who is the Scarecrow?? // ?Another friend of Dorothy's,? replied Tip. // ?And who is Dorothy?? // ?She was a girl that came here from Kansas, a place in the big, outside World. She got blown to the Land of Oz by a cyclone, and while she was here the Scarecrow and the Tin Woodman accompanied her on her travels.?).
  23. ?Lyman Frank Baum: Ozma of Oz. Reilly and Lee Company, 1907, S.124 ([Dorothy & Billina] Soon they came to the Cowardly Lion and the Hungry Tiger to whom the girl introduced the Yellow Hen. // ?Glad to meet any friend of Dorothy's,? said the Lion, politely. ?To judge by your present appearance, you are not a coward, as I am.?).
  24. ?Lyman Frank Baum: Dorothy and the Wizard in Oz. Reilly & Britton Company, 1908, S.214 (?I'm glad of that,? said Jim [horse]; ?for I, also, have a conscience, and it tells me not to crush in your skull with a blow of my powerful hoof.? // If he thought to frighten the striped beast by such language he was mistaken. The Tiger seemed to smile, and winked one eye slowly. // ?You have a good conscience, friend Horse,? it said, ?and if you attend to its teachings it will do much to protect you from harm. Some day I will let you try to crush in my skull, and afterward you will know more about tigers than you do now.? // ?Any friend of Dorothy,? remarked the Cowardly Lion, ?must be our friend, as well. So let us cease this talk of skull crushing and converse upon more pleasant subjects. Have you breakfasted, Sir Horse?? ?Not yet,? replied Jim.).
  25. ?Lyman Frank Baum: The Scarecrow of Oz. 1915 (A great friend of Dorothy and Ozma seemed to be a machine man called Tik-Tok, who ran down several times during the evening and had to be wound up again by someone before he could move or speak.).
  26. ?Lyman Frank Baum: Glinda of Oz. 1920 (Glinda found the Scarecrow playing croquet with Trot and Betsy Bobbin, two little girls who lived at the palace under Ozma's protection and were great friends of Dorothy and much loved by all the Oz people.).
  27. ?Jeff Guaracino: Gay and lesbian tourism: the essential guide for marketing. 1. Auflage. Elsevier/Butterworth-Heinemann, Amsterdam 2007, ISBN 0-7506-8232-9.
  28. ?Spiegel.de: ?Ding Dong! The Witch Is Dead?: Die tote ?Hexe? Thatcher strmt die Charts (abgerufen am 10. April 2013)
  29. ?Der Zauberer von Oz 3D, digitaleleinwand.de, aufgerufen am 20. Juni 2014.
  30. ?archive.org
  31. ?thelowerymoviejournal.blogspot.de
  32. ?rottentomatoes.com
  33. ?rottentomatoes.com
  34. ?blogs.indiewire.com
  35. ?Der Zauberer von Oz. In: Lexikon des internationalen Films.Zweitausendeins, abgerufen am 2.Mrz 2017.
  36. ?Not in Kansas Anymore: a supercut, fourfour.typepad.com, 16. Dezember 2010.
  37. ?Metacritic: The Wizard of Oz auf Metacritic.com, abgerufen am 3. April 2013.

Die roten Schuhe von Dorothy (Design: Gilbert Adrian)Bild: Sergio CaltagironeLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
Bild: Sergio Caltagirone

Der Zauberer von Oz (Original The Wizard of Oz), im deutschsprachigen Raum auch bekannt unter dem Alternativtitel Das zauberhafte Land, ist ein US-amerikanischer Musicalfilm aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland in der Hauptrolle des Mädchens Dorothy. Er ist als einer der großen bunten amerikanischen Farbfilme in Dreistreifen-Technicolor berühmt geworden und zählt in den Vereinigten Staaten bis heute zu den bekanntesten Filmen überhaupt. Der Anfang und der Schluss des Filmes, der in der Heimatstadt des Mädchens Dorothy spielt, ist als Schwarzweißfilm gedreht worden. Die Handlung in Oz wurde als Farbfilm gedreht. Als Vorlage diente das Kinderbuch Der Zauberer von Oz von Lyman Frank Baum. Als einer von nur vier Spielfilmen ist Der Zauberer von Oz Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO.

mehr zu "Der Zauberer von Oz (1939)" in der Wikipedia: Der Zauberer von Oz (1939)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl Slover stirbt in Dublin, Georgia, Vereinigte Staaten. Karl Slover, eigentlich Karl Kosiczky bzw. Karel Košický war ein US-amerikanischer Schauspieler slowakischer Abstammung. Berühmt wurde er als einer der Munchkin-Darsteller im Film Der Zauberer von Oz (1939).
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Gestorben: Mickey Carroll stirbt in Crestwood. Mickey Carroll, eigentlich Michael Finocchiaro, war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde durch seine Munchkin-Darstellung im Zauberer von Oz bekannt.
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Gestorben: Margaret Hamilton stirbt in Salisbury, Connecticut. Margaret Hamilton war eine US-amerikanische Schauspielerin. Weltweite Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle der bösen Hexe des Westens in dem Filmklassiker Der Zauberer von Oz von 1939.
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Gestorben: Noel Langley stirbt in Desert Hot Springs, Kalifornien. Noel Langley war ein in Südafrika geborener US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent. Bekannt wurde er vor allem durch seine Arbeiten für Filmklassiker wie Der Zauberer von Oz, Ivanhoe – Der schwarze Ritter, Mr. Pickwick oder Die Ritter der Tafelrunde.
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Gestorben: Billie Burke stirbt in Washington, D.C.. Billie Burke war eine US-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin sowie Ehefrau des Theaterproduzenten Florenz Ziegfeld Jr. Sie erhielt eine Nominierung für den Oscar/Beste Nebendarstellerin für ihren Auftritt in Wie leben wir doch glücklich! und war 1939s als gute Hexe Glinda in Der Zauberer von Oz zu sehen.

Neuaufnahmen 1989

1939

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Der Zauberer von Oz (The Wizard of Oz) (National Film Registry)

Persönlichkeiten > Söhne und Töchter der Stadt

1939

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Ray Bolger - Varieté-Künstler und Schauspieler, bekannt als die Krähe im Film Der Zauberer von Oz aus dem Jahr (Dorchester (Boston))

Die VES 50

1939

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15. Der Zauberer von Oz (Visual Effects Society)

Kunst & Kultur

2003

Hintergrund > Kulturelle Rezeption:
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erstellte die Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Filmschaffenden einen Filmkanon für die Arbeit an Schulen und nahm diesen Film in ihre Liste auf.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

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Ehrung: wählte das American Film Institute Das zauberhafte Land sogar auf Platz 1 der zehn besten Fantasyfilme aller Zeiten. Dabei konnte sich der Film sogar gegenüber einem teuren Leinwandepos wie Der Herr der Ringe: Die Gefährten durchsetzen, welches es „nur“ auf Platz 2 schaffte.

2005

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Ehrung: Platz 99 der besten amerikanischen Filmzitate des American Film Institute (Hamilton als böse Hexe im Film Der Zauberer von Oz) (Margaret Hamilton)

1998

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Ehrung: wählte das American Film Institute den Film auf Platz 6 der 100 besten Filme aller Zeiten. (2007 auf Platz 10)

1940

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Ehrung > Oscar-Nominierungen: – Der Zauberer von Oz (A. Arnold Gillespie)

1940

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Ehrung: erhielten Arlen und Harburg den Oscar für den besten Song Over the Rainbow und Herbert Stothart für den besten Original Score (Filmmusik).

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2010

Medien > DVD:
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Der Zauberer von Oz (70th Anniversary Edition)

2007

V > Vereinigte Staaten?Vereinigte Staaten:
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2007 – „Der Zauberer von Oz “, eines der herausragendsten Werke der Filmgeschichte (Weltdokumentenerbe)

2005

Medien > DVD:
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Der Zauberer von Oz (Special Edition, 2 DVDs)

2001

Medien > DVD:
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Der Zauberer von Oz (1 DVD)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2013

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Film: Die fantastische Welt von Oz (Originaltitel Oz the Great and Powerful) ist ein US-amerikanischer 3D-Fantasy-Film des Regisseurs Sam Raimi aus dem Jahr 2013, der die Vorgeschichte zu Lyman Frank Baums Kinderbuchreihe um das Zauberland Oz beziehungsweise deren Verfilmungen Der Zauberer von Oz und Oz -Eine fantastische Welt erzählt. Die Weltpremiere des Films fand am 13. Februar 2013 statt. Am 7. März 2013 kam der Film in die deutschen Kinos. In der Titelrolle ist James Franco zu sehen.

Stab:
Regie: Sam Raimi
Drehbuch: Mitchell Kapner, David Lindsay-Abaire
Produktion: Joe Roth
Musik: Danny Elfman
Kamera: Peter Deming
Schnitt: Bob Murawski

Besetzung: James Franco, Mila Kunis, Michelle Williams, Rachel Weisz, Zach Braff, Bill Cobbs, Tony Cox, Joey King, Abigail Spencer, Ted Raimi

1985

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Film: Oz -Eine fantastische Welt ist ein US-amerikanischer Fantasyfilm aus dem Jahr 1985, dessen Geschichte im Herbst des Jahres 1899 spielt. Der Film der Walt Disney Pictures basiert auf den beiden Romanen Im Reich des Zauberers Oz und Ozma von Oz von Lyman Frank Baum und setzt die Handlung des MGM-Musicalfilms Der Zauberer von Oz fort.

Stab:
Regie: Walter Murch
Drehbuch: L. Frank Baum, Gill Dennis
Produktion: Paul Maslansky
Musik: David Shire
Kamera: David Watkin
Schnitt: Leslie Hodgson

Besetzung: Fairuza Balk, Nicol Williamson, Jean Marsh, Piper Laurie, Matt Clark, Michael Sundin, Mak Wilson, Stewart Larange, Stephen Norrington, Justin Case, John Alexander, Deep Roy, Emma Ridley, Sophie Ward, Fiona Victory, Pons Maar

1939

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Film: Der Zauberer von Oz (The Wizard of Oz) (Clara Blandick)

1939

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Film: Der Zauberer von Oz (The Wizard of Oz) (Blanche Sewell)

1939

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Film: Der Zauberer von Oz (The Wizard of Oz) (Harold Rosson)

Fortsetzung, Prequel und Wiederaufführung

2013

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feierte der Film anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums eine Wiederaufführung. Die in 3D konvertierte Neuauflage lief am 12. September in einigen Kinos in Deutschland an und erschien kurz darauf auf Blu-Ray.

2013

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kam der von Sam Raimi ebenfalls für die Disney-Studios gedrehte Film Die fantastische Welt von Oz in 3D in die Kinos, der die Vorgeschichte zum Zauberer von Oz erzählt und aufklärt, wie genau der Zauberer nach Oz kam und dort zum Herrscher wurde. Hierfür wurden wesentliche Stilelemente wie insbesondere die monochrome Darstellung von Kansas im Gegensatz zur farbenprächtigen Darstellung von Oz wieder aufgegriffen. Der Film basiert jedoch nicht auf den Geschichten von L. Frank Baum.

1985

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drehte Walter Murch basierend auf weiteren Buchvorlagen L. Frank Baums für die Disney-Studios Oz – Eine fantastische Welt, in der das Mädchen Dorothy Gale nach ihrer Rückkehr nach Kansas für verrückt gehalten wird, in eine Nervenklinik eingewiesen wird und anschließend erneut nach Oz gerät.

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