Der fliegende Holländer

Der fliegende Holländer, „Romantische Oper in drei Aufzügen“ (so die Originalbezeichnung), ist eine Oper von Richard Wagner, die 1843 uraufgeführt wurde.

Den Stoff für die Handlung lieferte die Geschichte des niederländischen Kapitäns Bernard Fokke (siehe die Sage vom Fliegenden Holländer). Diesem gelang es – anders als vielen anderen Seefahrern – nicht, das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren. Er versuchte, Gott und den Kräften der Natur zu trotzen, rang sie aber nicht nieder, weil er sie verfluchte, und war seither dazu verdammt, für immer mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren zu kreuzen. Jedem, dem dieses Schiff mit schwarzem Mast und blutroten Segeln begegnete, war Unglück vorbestimmt.

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Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Der Komponist Richard Wagner (Der Fliegende Holländer, Der Ring des Nibelungen) stirbt.
Exponierte Ereignisse:
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Am Neuen Königlichen Hoftheater Dresden wird Richard Wagners Oper Der Fliegende Holländer uraufgeführt.

Bayreuther Festspiele

1939

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Daland , Fafner, Hunding (Ludwig Hofmann (Sänger))

Spieldauer (am Beispiel der Bayreuther Festspiele) > Übersicht (1901 bis 1971)

1959

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Kürzeste Dauer: 2:06 Std., Wolfgang Sawallisch , Otmar Suitner (1965)

1955

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Längste Dauer: 2:33 Std., Hans Knappertsbusch

Kunst & Kultur

1995

Operninszenierung:
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Der fliegende Holländer (Wagner) (Opernfestspiele Heidenheim)

1869

Aufführungen im 19. Jahrhundert > Inszenierungen in Originalsprache:
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Rotterdam und vielen anderen Orten.

1864

Aufführungen im 19. Jahrhundert > Inszenierungen in Originalsprache:
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München , sogenannte Münchener Mustervorstellungen

1860

Aufführungen im 19. Jahrhundert > Inszenierungen in Originalsprache:
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Wien

1856

Aufführungen im 19. Jahrhundert > Inszenierungen in Originalsprache:
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Prag

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2003

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Gründung: Carach Angren ist eine Symphonic Black Metal Band aus den Niederlanden, die von zwei ehemaligen Mitgliedern der Band Vaultage gegründet wurde. Ihre Musik ist stark von orchestralen Arrangements geprägt. Alle ihre Studioalben sind Konzeptalben, und auch die Demo The Chase Vault Tragedy, sowie die EP Ethereal Existence Veiled sind in dieser Machart. Die Songtexte basieren dabei auf Geistergeschichten, wie zum Beispiel Der Fliegende Holländer. Der Name Carach Angren bedeutet so viel wie "Eiserner Schlund" in der Sprache Sindarin und bezeichnet den Weg ins nord-westliche Mordor in J. R. R. Tolkiens Der Herr Der Ringe.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1995

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Film: Der fliegende Holländer (De Vliegende Hollander) (Jos Stelling)

1995

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Film: Un bruit qui rend fou (1995) (übersetzt: Ein Geräusch, das verrückt macht) ist ein Filmdrama, das auf der Oper Der fliegende Holländer basiert und am 17. Februar 1995 bei den internationalen Filmfestspielen in Berlin unter dem Titel Die blaue Villa gezeigt und als Bester Film nominiert wurde.

Stab:
Regie: Alain Robbe-Grillet Dimitri de Clercq
Drehbuch: Alain Robbe-Grillet Dimitri de Clercq
Produktion: Jacques de Clercq Domenique Fobe Jerome Paillard Gerard Ruey Jacqueline Pierreux Stephen Beckner
Musik: Nikos Kypourgos
Kamera: Patrice Cologne Hans Meier Laurence Tremolet
Schnitt: France Duez

Besetzung: Fred Ward, Arielle Dombasle, Charles Tordjman, Sandrine Le Berre, Dimitris Poulikakos, Christian Maillet, Muriel Jacobs, Michalis Maniatis, Bob Wade, Robin Stewart, Roger Green, William Pownall, Laurence Tremolet

1951

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Film: Pandora und der fliegende Holländer ist ein Filmdrama von Albert Lewin, der die Sage des Fliegenden Holländers (in der Version der Oper von Richard Wagner) mit der griechischen Saga der Büchse der Pandora (in Form einer männervernichtenden „femme fatale“) verbindet. Er wurde von Dorkay Productions/Romulus Film produziert und kam im Verleih der MGM am 15. Oktober 1951 in die US-amerikanischen Kinos (Deutschland 11. August 1953, Frankreich 19. September 1951). Er gilt heute als Kultfilm und besticht nicht nur durch die farbgesättigten Technicolor Aufnahmen (insbesondere von Ava Gardner in ihrem ersten Farbfilm), sondern auch durch die literarischen Ansprüche des Skripts. Der amerikanische Regisseur Lewin war ein ehemaliger Englisch Professor, in Harvard ausgebildet, der in den 1930er Jahren enger Vertrauter und persönlicher Assistent von Irving Thalberg bei MGM war, danach als Produzent bei Paramount und ab 1942 als Regisseur eigene Filme drehte („The Picture of Dorian Gray“ 1945 nach Oscar Wilde).

Stab:
Regie: Albert Lewin
Drehbuch: Albert Lewin
Produktion: Joseph Kaufman, Albert Lewin
Musik: Alan Rawsthorne
Kamera: Jack Cardiff, Ted Scaife
Schnitt: Ralph Kemplen

Besetzung: Ava Gardner, James Mason, Nigel Patrick, Sheila Sim, Harold Warrender, Marius Goring, Mario Cabré, Pamela Mason, John Laurie, Patricia Raine, Margarita d´Alvarez, Francisco Igual, Abraham Sofaer

Musik

2005

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Diskografie: "Der Fliegende Holländer" (Richard Wagner, Bruno Weil, Cappella Coloniensis) (Kobie van Rensburg)

2005

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Diskografie > Remix: Alex M.O.R.P.H. – New Harvest (Mike Shiver)

1952

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Diskografie: Wagner: Der fliegende Holländer mit Metternich, Greindl, Kupper, Windgassen, Wagner, Haefliger, RIAS SO und Kammerchor (Ferenc Fricsay)

1951

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Diskografie: Der Fliegende Holländer: Daland: Kurt Böhme, Senta: Helene Werth, Erik: Bernd Aldenhoff, Mary: Res Fischer, Steuermann: Helmut Krebs, Holländer: Hans Hotter – Chor und Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks – Wilhelm Schüchter – Hamburg (Kurt Böhme (Opernsänger))
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Die OperDer Fliegende Holländer von Richard Wagner wird in Dresden mit mäßigem Erfolg uraufgeführt. Bereits nach vier Aufführungen wird sie wieder vom Spielplan der Semperoper genommen. Damals hatte Richard Wagner persönlich die Königlich Sächsische Hofkapelle dirigiert.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2007

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Werk > Bühnenbild: Der fliegende Holländer, Landestheater Neustrelitz; Regie: Arila Siegert (Hans Dieter Schaal)

2002

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Künstlerische Verarbeitung > Musik: Richard Wagner verarbeitete das Motiv des Ewigen Juden mehrfach: Sowohl der Schuster-Poet Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg („immer schustern das ist nun mein Los? …“) als auch die Figur Kundry in Parsifal tragen Züge dieser mystischen Figur. In Gestalt des ruhelos die Meere durchziehenden Seemanns in seiner Oper Der fliegende Holländer gibt Wagner am deutlichsten diesem Mythos Ausdruck, wie er in Eine Mitteilung an meine Freunde von 1851 erläutert, „eine merkwürdige Mischung des Charakters des Ewigen Juden mit dem des Odysseus“, eine Mischung aus mittelalterlich-christlicher Todessehnsucht und hellenischer „Sehnsucht nach der Heimat, Haus, Herd und Weib.“ Dieter Borchmeyer meint, Wagner habe in der Gestalt des nicht sterben könnenden, ewig unbehausten Wanderers ein Existenzsymbol seiner selbst und seines Künstlertums gesehen, dessen „Wandlungen“ auch seine eigene Wirkungsgeschichte abbildeten. Zugleich spiegelte sich für Wagner in der Ahasver-Legende das Schicksal des von ihm gehassten Judentums: Dies deute darauf hin, dass Wagner eigentlich eine verleugnete Nähe zu manchen Traditionen des jüdischen Denkens gehabt habe. (Ewiger Jude)

1990

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Werk > Ausstattungen > Oper: Der fliegende Holländer, von Richard Wagner, Inszenierung Dieter Dorn, Bayreuther Festspiele (Jürgen Rose (Bühnenbildner))

1900

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Aufführungen im 19. Jahrhundert > Inszenierungen in Übersetzungen: Slowenisch: Ljubljana

1896

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Aufführungen im 19. Jahrhundert > Inszenierungen in Übersetzungen: Kroatisch: Zagreb

"Der fliegende Holländer" in den Nachrichten