Der schwarze Kanal

Der schwarze Kanal war eine politisch-agitatorische Sendung des DDR-Fernsehens zu Zeiten des Kalten Krieges.

Im Vorspann der Sendung lief unter anderem ein kurzer Trickfilm mit grotesk verzerrter Melodie: der Bundesadler landet auf einem Fernsehantennenwald, hüpft das Gleichgewicht suchend hin und her und stürzt kopfüber ab. Sein schwarz-weiß-rotes Brustband sollte eine nationalkonservative Gesinnung des Westfernsehens symbolisieren, der Absturz einen – durch den Kommentator der Sendung Karl-Eduard von Schnitzler vereitelten – Versuch westlicher Propagandamedien, Lügen und Halbwahrheiten zu verbreiten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl-Eduard von Schnitzler stirbt in Zeuthen. Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler war ein deutscher Journalist. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Soldat der Wehrmacht wegen antinazistischer Propaganda in das afrikanische Strafbataillon 999 versetzt. Als Chefkommentator des DDR-Fernsehens sowie Autors und Moderators der politisch-agitatorischen Fernsehsendung Der schwarze Kanal, war er bei der DDR-Bevölkerung der meistverhasste Journalist.
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Gestorben: Karl-Eduard von Schnitzler, deutscher Rundfunkkommentator (Der schwarze Kanal) stirbt 83-jährig in Zeuthen.
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Geboren: Karl-Eduard von Schnitzler wird in Berlin-Dahlem geboren. Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler war ein deutscher Journalist. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Soldat der Wehrmacht wegen antinazistischer Propaganda in das afrikanische Strafbataillon 999 versetzt. Als Chefkommentator des DDR-Fernsehens sowie Autors und Moderators der politisch-agitatorischen Fernsehsendung Der schwarze Kanal, war er bei der DDR-Bevölkerung der meistverhasste Journalist.

Kunst & Kultur

Ereignisse > Kultur:
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Im Deutschen Fernsehfunk wird die politisch-agitatorische Sendereihe Der schwarze Kanal gestartet, in der Karl-Eduard von Schnitzler gekürzte und zusammengeschnittene Ausschnitte aus dem Westfernsehen sendet, um deren ursprünglichen Inhalt zu verfremden. (21. März)

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Rundfunk: Der zweite Fernsehkanal des ORF zeigt unter dem Titel Ein Abend beim DDR-Fernsehen drei DFF-Produktionen. Aufregung gibt es im Vorfeld um eine mögliche Ausstrahlung der politischen Sendungen Aktuelle Kamera und Der schwarze Kanal.

1960

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Rundfunk: 21. März -Das DDR-Fernsehen strahlt die erste von insgesamt 1.519 Folgen der Propaganda-Reihe Der schwarze Kanal aus. Karl-Eduard von Schnitzler zeigt darin Ausschnitte aus westdeutschen Fernsehprogrammen und kommentiert diese nach den ideologischen Grundsätzen der SED.

Ereignisse

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Das DDR-Fernsehen stellt Karl-Eduard von Schnitzlers montägliche Sendung Der schwarze Kanal ein.

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