Deutsche Besetzung Polens 1939–1945

Die deutsche Besetzung Polens (1939–1945) im Zweiten Weltkrieg begann mit dem Überfall auf Polen der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939.

Gemäß dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes vom 23. August 1939 marschierten am 17. September auch sowjetische Truppen ein (sieheSowjetische Besetzung Ostpolens). Im Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag teilten beide Mächte am 28. September den polnischen Staat unter sich auf. Das westliche Polen geriet daraufhin unter deutsche Besatzungsherrschaft oder wurde teilweise ins Deutsche Reich eingegliedert.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Irena Sendler stirbt in Warschau. Irena Sendler (in Polen auch unter Irena Sendlerowa bekannt), geb. Krzyżanowska, organisierte die Kinder-Sektion des Rats für die Unterstützung der Juden (Żegota), der 1942 von Polen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Weltanschauungen gegründet wurde, um Juden vor den deutschen Besatzern zu retten.
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Gestorben: Wilhelm Rebay von Ehrenwiesen stirbt. Wilhelm Rebay von Ehrenwiesen war ein deutscher Jurist und Kreishauptmann im deutsch besetzten Polen während des Zweiten Weltkrieges.
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Gestorben: Gerhard Littschwager stirbt. Gerhard Littschwager war ein deutscher Jurist, stellvertretender Leiter der Stapostelle Stettin und Kreishauptmann im deutsch besetzten Polen während des Zweiten Weltkrieges.
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Gestorben: Helmut Weihenmaier stirbt in Tübingen. Helmut Weihenmaier war sowohl Landrat zur Zeit des Nationalsozialismus im besetzten Polen als auch später in Baden-Württemberg.
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Gestorben: Helmut Bischoff stirbt in Hamburg. Helmut Bischoff war im nationalsozialistischen Deutschen Reich SS-Obersturmbannführer (1943) und Oberregierungsrat, Leiter diverser Staatspolizeistellen, Führer des Einsatzkommandos 1 der Einsatzgruppe IV im deutsch besetzten Polen und Abwehrbeauftragter beim Bau von V2-Raketen im KZ Mittelbau-Dora.

Bedeutung Polens für die deutsche Großraumwirtschaft

1941

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Willkürliche Verhaftung zur Zwangsarbeit, Warschau

1940

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Faksimile von einem Polen-Erlass, 8.März

Holocaust in Polen

1945

1941

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Todesstrafe bei verlassen des zugewiesenen "Wohngebietes", Plakat November

1941

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liegendes Kind in Lumpen, Warschauer Ghetto, Mai

Kunst & Kultur

2006

Ausstellung:
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Ausstellung, Workshop und Vortag: I Diritti Civili nell’ex Germania dell’Est – „Inno alla Libert?? “, Quartiere Savena, Bologna. (Katrin Hattenhauer)

Politik & Weltgeschehen

1944

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Besatzungsherrschaft und Besatzungspolitik > Politik in den annektierten Gebieten: SS Obergruppenfuhrer Arthur Greiser begrüßt den Millionsten wieder angesiedelten Volksdeutschen, Litzmannstadt, März
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Organisiert von der ?OB unter der Leitung von Mordechaj Anielewicz beginnt im Warschauer Ghetto der Aufstand gegen die Fortsetzung der Deportationen von Juden in Vernichtungslager durch die deutschen Besatzer in Polen. (19. April)
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Zweiter Weltkrieg: Die nationalsozialistische Führung erlässt eine Polizeiverordnung, die das Tragen des „Judensterns“ ab dem 19. September für alle Juden im Deutschen Reich ab dem sechsten Lebensjahr verbindlich macht. Das Abzeichen besteht aus zwei gelben Stoffdreiecken, die in Form eines sechszackigen Davidsterns übereinander genäht werden, und trägt in schwarzen Buchstaben die Aufschrift „Jude“. Der Stern muss „deutlich sichtbar“ und „fest an der linken Brustseite des Kleidungsstücks angenäht“ getragen werden. Auch zu Hause müssen Juden den „Judenstern“ tragen, wenn sie jemandem die Haustür öffnen. - Polizeistreifen kontrollieren willkürlich auf der Straße, ob das Abzeichen auch fest genug angenäht ist. Zuwiderhandlungen können eine Einweisung in ein Konzentrationslager (so genannte „Schutzhaft“) nach sich ziehen. In der Folgezeit werden weitere diskriminierende Verordnungen gegen die Juden erlassen, so z. B. das Verbot, das Weichbild des Heimatortes zu verlassen. - In den besetzten polnischen Gebieten (so genanntes „Generalgouvernement“) wurde die Kennzeichnungspflicht für Juden durch die deutsche Besatzungsmacht schon 1939 eingeführt und bestand in einer weißen Armbinde mit blauem Stern.

1940

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Besatzungsherrschaft und Besatzungspolitik > Politik in den annektierten Gebieten: "Umzug" von Juden ins Ghetto Litzmannstadt, "Wartheland", März

1939

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Besatzungsherrschaft und Besatzungspolitik > Politik in den annektierten Gebieten: Polnische Lehrer werden vom Volksdeutschen Selbstschutz zur Exekution ins Todestal bei Bromberg gebracht

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

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Film: Defiance -Für meine Brüder, die niemals aufgaben (Verweistitel: Unbeugsam -Defiance) ist ein Kriegsfilm von Edward Zwick aus dem Jahr 2008. Er spielt in den östlichen Regionen des von Deutschlandbesetzten Polens (heute Weißrussland) während des Zweiten Weltkriegs. Der Film ist eine Adaption des Buchs Defiance: The Bielski Partisans von Nechama Tec, das auf einer wahren Geschichte über die Bielski-Partisanen beruht. Tecs Buch beschreibt, wie die polnischen Juden zusammenkommen, um gemeinsam Schutz zu suchen und um sich der deutschen Besetzung ihres Heimatlandes zu widersetzen.

Stab:
Regie: Edward Zwick
Drehbuch: Clayton Frohman,
Edward Zwick
Produktion: Edward Zwick
Musik: James Newton Howard
Kamera: Eduardo Serra
Schnitt: Steven Rosenblum

Besetzung: Daniel Craig, Liev Schreiber, Jamie Bell, George MacKay, Alexa Davalos, Mia Wasikowska, Iben Hjejle, Tomas Arana, Allan Corduner, Mark Feuerstein, Janina Matiekonyte, Kristina Skokova, Jodhi May, Kate Fahy, Ravil Isyanov

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