Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hans Tietmeyer stirbt in Königstein im Taunus. Hans Tietmeyer war ein deutscher Volkswirt. Er war von 1982 bis 1989 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und fungierte gleichzeitig als Sherpa von Bundeskanzler Helmut Kohl bei den Weltwirtschaftsgipfeln. Bei den Verhandlungen zur Deutschen Wiedervereinigung war er 1990 Verhandlungsleiter der westdeutschen Delegation für die Deutsch-Deutsche Währungsunion. 1993 wurde er Präsident der Deutschen Bundesbank und besetzte dieses Amt bis er 1999 in den Ruhestand ging. Tietmeyer war bis zur Schieflage in der Finanzkrise Aufsichtsratsmitglied der Hypo Real Estate.
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Gestorben: Karl Otto Pöhl stirbt in der Schweiz. Karl Otto Pöhl war ein deutscher Bankier und Staatssekretär, der von 1980 bis 1991 Präsident der Deutschen Bundesbank war.
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Gestorben: Karl Klasen stirbt in Hamburg. Karl Klasen war ein deutscher Jurist und von 1970 bis 1977 Präsident der Deutschen Bundesbank.
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Gestorben: Otmar Emminger stirbt in Manila. Otmar Emminger war ein deutscher Ökonom und vom 1. Juli 1977 bis 31. Dezember 1979 Präsident der Deutschen Bundesbank.
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Gestorben: Karl Blessing (Bankier) stirbt in Rasteau, Département Vaucluse. Karl Blessing war von 1937 bis Februar 1939 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Reichsbank und 1958–1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Ereignisse > Wirtschaft

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Die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main gewährt der Weltbank den höchsten Kredit, den diese bisher außerhalb der USA aufgenommen hat. Die Anleihe von 240 Mio. US-Dollar (rd. 1 Mrd. DM), rückzahlbar in zwölf Jahren mit einem Zinssatz von 4,5? %, wird für die wirtschaftliche Förderung unterentwickelter Länder aufgewendet. (13. Juli)
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Die Bank deutscher Länder wird durch Gesetz Nr. 60 der Militärregierung in Deutschland in Frankfurt am Main gegründet. Sie ist als Zentralbank die Vorläuferin der Deutschen Bundesbank. (1. März)

Wirtschaft

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Die Deutsche Bundesbank gibt die ersten Banknoten im Wert von 1000 Deutsche Mark, den höchsten von ihr emittierten Nennwert, aus. Abgebildet sind auf den Geldscheinen ein Männerbildnis von Lucas Cranach dem Älteren und der Limburger Dom.
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Die Deutsche Bundesbank löst die Bank deutscher Länder als Zentralbank ab.

1948

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1. März: Die Bank deutscher Länder wird durch Gesetz Nr. 60 der Militärregierung in Deutschland in Frankfurt am Main gegründet. Sie ist als Zentralbank die Vorläuferin der Deutschen Bundesbank.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Mit Verabschiedung des Bundesbankgesetzes werden die Bank deutscher Länder, die Landeszentralbanken und die Berliner Zentralbank zur Deutschen Bundesbank zusammengefasst.

Kunst & Kultur

1980

Ausstellung:
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Deutsche BundesbankFrankfurt am Main (Henning John von Freyend)

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

1982

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Hans-Georg Emde (1919–2013), ehemaliger Bundestagsabgeordneter (FDP) und Direktoriumsmitglied der Deutschen Bundesbank, verliehen (Hachenburg)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1983

Werk:
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– Das Denkmal über der Stadt, KunstsammlungDeutsche BundesbankFrankfurt am Main (Bernhard Heisig)

1982

Werk:
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Arpha, Öl und Sand auf Holz, 170 x 124,5 cm, Kunstsammlung Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main (Emil Schumacher)

1936

Werk > Reifes Werk 1933–1945:
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Die Sinnende, Öl auf Leinwand, Kunstsammlung Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main (Karl Hofer)

Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich

1985

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Karl Otto Pöhl, Präsident der deutschen Bundesbank (Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich)

Bekannte Absolventen und Dozenten

1992

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Rolf Eggert, Ingenieur und Politiker (SPD), seit 2002 Präsident der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank, Studium an der Ingenieurschule für Seefahrt in Wustrow (1966–1969), Forschungsingenieur und wissenschaftlicher Oberassistent an der Technischen Hochschule Wismar (1986–), Lehrstuhl für Steuerungstechnik an der Hochschule Wismar

Organisationsstruktur > Präsidenten

2004

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Jürgen Stark, Interimsvorsitzender

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Preisträger:
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Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank (Wolfram-Engels-Preis)

2011

Persönlichkeiten und Ehrungen > Bekannte Absolventen und Dozenten:
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Axel Weber (* 1957), Präsident der Deutschen Bundesbank 2004 bis (Universität Siegen)

1987

Karl-Bräuer-Preis > Preisträger:
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Karl Otto Pöhl, Präsident der Deutschen Bundesbank (Deutsches Steuerzahlerinstitut)

Organisationsstruktur > Vorstand

2015

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Johannes Beermann (Personal, Verwaltung und Bau, Beschaffungszentrum) – seit 16. Januar

2014

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Vizepräsident/-in Claudia Buch (Finanzaufsicht, Revision, Statistik) – seit 13. Mai

2014

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Vizepräsident/-in Claudia Buch (Finanzstabilität, Revision, Statistik) – seit 13. Mai

2011

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Präsident Jens Weidmann (Kommunikation, Recht, Volkswirtschaft, Forschungszentrum) – seit 1. Mai

2010

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Andreas Dombret (Banken und Finanzaufsicht, Risiko-Controlling) – seit 1. Mai

Tagesgeschehen

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Frankfurt am Main/Europäische Union: Die Europäische Zentralbank kündigt entgegen der Haltung der Deutschen Bundesbank durch Präsident Mario Draghi unbegrenzte Anleihe-Käufe in der Staatsschuldenkrise im Euroraum an.
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Frankfurt/Deutschland: Gegen die Stimme von Jens Weidmann und gegen die Haltung der Deutschen Bundesbank plant die EZB weitere Staatsanleihen südeuropäischer EURO-Länder in Milliardenhöhe aufzukaufen.
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Frankfurt am Main/Deutschland: Jens Weidmann wird als Nachfolger von Axel Weber Präsident der Bundesbank.
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Frankfurt am Main/Deutschland: Nach anhaltender Kritik an seinen Äußerungen zur deutschen Ausländerpolitik kündigt die Deutsche Bundesbank den freiwilligen Rücktritt ihres Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin an.
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Berlin/Deutschland: Nach dem Streit um das Rettungspaket für die deutschen Banken im Volumen von 480 Milliarden Euro haben sich Bundesregierung nach Gesprächen im Bundeskanzleramt mit den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer geeinigt. Danach werden 65 Prozent der Kosten vom Bund und 35 Prozent, maximal aber 7,7 Milliarden Euro, von den Bundesländern getragen. Das Finanzmarktstabilisierungsgesetz soll am 17. Oktober 2008 von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Der Rettungsfonds soll durch eine neue Finanzmarktstabilisierungsanstalt (FMSA), einer Anstalt des öffentlichen Rechts bei der Deutschen Bundesbank angesiedelt werden.

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