Deutsche Studentenschaft

Die Deutsche Studentenschaft (DSt) war von 1919 bis 1945 der Zusammenschluss der Allgemeinen Studentenausschüsse aller deutschen Hochschulen einschließlich Danzigs, Österreichs sowie der ehemals deutschen Hochschulen in der Tschechoslowakei. Ursprünglich gegründet als demokratische Interessenvertretung, geriet die DSt bereits Anfang der 1920er Jahre in schwere innere Auseinandersetzungen zwischen republikanischer Minderheit und völkischem Mehrheitsflügel. Seit 1931 vom NS-Studentenbund beherrscht, wurde die DSt 1936 faktisch mit diesem zusammengelegt und schließlich 1945 als NS-Organisation verboten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gerhard Krüger (NS-Funktionär) stirbt in Heßlingen, Hessisch Oldendorf. Gerhard Krüger war ein hochrangiger deutscher Partei- und Studentenfunktionär in der Zeit des Nationalsozialismus, unter anderem Führer der Deutschen Studentenschaft 1931–33 sowie des Allgemeinen Deutschen Burschenbundes (ADB) 1933–34. Nach dem Kriege war er Mitbegründer und Aktivist mehrerer rechtsradikaler Parteien (Deutsche Reichspartei (1950), Sozialistische Reichspartei) in der Bundesrepublik.
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Gestorben: Walter Lienau stirbt am Klidi-Pass. Walter Lienau war ein deutscher Studentenfunktionär und Vorsitzender der Deutschen Studentenschaft.
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Geboren: Gerhard Krüger (NS-Funktionär) wird in Mottlau bei Danzig geboren. Gerhard Krüger war ein hochrangiger deutscher Partei- und Studentenfunktionär in der Zeit des Nationalsozialismus, unter anderem Führer der Deutschen Studentenschaft 1931–33 sowie des Allgemeinen Deutschen Burschenbundes (ADB) 1933–34. Nach dem Kriege war er Mitbegründer und Aktivist mehrerer rechtsradikaler Parteien (Deutsche Reichspartei (1950), Sozialistische Reichspartei) in der Bundesrepublik.
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Geboren: Walter Lienau wird in Hamburg geboren. Walter Lienau war ein deutscher Studentenfunktionär und Vorsitzender der Deutschen Studentenschaft.

Geschichte > Neuzeit > 20. Jahrhundert

1933

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Am 10. Mai fanden im nationalsozialistischen Deutschland im Zuge einer Aktion wider den undeutschen Geist der Deutschen StudentenschaftBücherverbrennungen statt, wobei in 22 Universitätsstädten, beginnend mit dem Opernplatz in Berlin, öffentlich zehntausende Bücher von jüdischen, marxistischen und pazifistischen Schriftstellern konfisziert und verbrannt wurden. Im Juni und in den Monaten danach folgten zahlreiche weitere Aktionen. Die Inszenierung und das Kultisch-Rituelle, das Systematische der Durchführung haben diesem Autodafé den Rang der Einmaligkeit in der Kontinuität der geschichtlichen Reihe von der Antike bis zur jüngsten Gegenwart gegeben.




Bücherverbrennung im Rahmen der Aktion wider den undeutschen Geist


? Hauptartikel: Bücherverbrennung in Deutschland? und Liste der verbrannten Bücher

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: In Deutschland beginnen Nationalsozialisten und ihre Helfershelfer aus Kreisen von Professoren und Studenten in über 20 Städten nach der Machtergreifung mit der Bücherverbrennung im Rahmen der Aktion „Wider den undeutschen Geist“. Die Liste der verbrannten Bücher umfasst Dutzende Autorinnen und Autoren, die entweder jüdische Vorfahren haben oder pazifistisches oder kommunistisches Gedankengut verbreiten. Grundlage bilden die Schwarzen Listen des Bibliothekars Wolfgang Herrmann. (10. Mai)

Arten

1976

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Moraxella atlantae Bøvre et al.

"Deutsche Studentenschaft" in den Nachrichten