Deutsche Volkspartei

Die Deutsche Volkspartei (DVP) war eine nationalliberale Partei der Weimarer Republik, die 1918 die Nachfolge der Nationalliberalen Partei antrat. Bekannte Politiker sind der Gründungsvorsitzende und spätere Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann; der Jurist und Industrielle Jakob Riesser, Mitgründer der Partei; der Verwaltungsrechtler Ernst von Richter, der Finanzminister während der Hyperinflation im Freistaat Preußen war; Julius Curtius, der als Wirtschafts- und Außenminister amtierte; und Otto Boelitz, der spätere Gründer der CDU in Westfalen. Bis auf die Kabinette Wirth I und Wirth II (1921/1922) war die DVP von 1920 bis 1931 in allen Weimarer Reichsregierungen vertreten.

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Mitglieder

1919

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Albert Vögler, Vereinigte Stahlwerke AG, RWE, Präsidialmitglied des Reichsverbandes der Deutschen Industrie, Mitbegründer der Deutsche Volkspartei (Wirtschaftsvereinigung zur Förderung der geistigen Wiederaufbaukräfte)

Bürgerschaft von 1920 bis 1933 > Anzahl der Mitglieder nach Parteien geordnet

1920

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USPD 37, DVP 25, SPD 22, DDP 18, DNVP 7, Wirtschaftliche Verbände 6, KPD 5 (Bremische Bürgerschaft von 1854 bis 1933: Wahlergebnisse und Mitglieder)

Sport

1920

Wahlergebnisse > Wahlergebnisse von 1919 bis 1933:
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USPD 37, DVP 25, SPD 22, DDP 18, DNVP 7, Wirtschaftliche Verbände 6, KPD 5 (Bremische Bürgerschaft)

Weimarer Republik > Die Vorsteher der Berliner Stadtverordnetenversammlung von 1918 bis 1933

1924

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Wilhelm Caspari (DVP), 1921 bis (Berliner Stadtverordnetenversammlung)

Mitgliedschaften

1929

Mitgliedschaft:
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1929 bis 1933 Deutsche Volkspartei (DVP) (Friedrich Denzel)

1919

Mitgliedschaft:
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1919 bis Ende 1924 DVP (Konrad Rensch)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1931

Ehrung/Mitgliedschaft:
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Mitglied der Nationalliberalen Partei, später DVP, bis (Adolf Schenck)

Senatoren vor 1945

1933

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Albert von Spreckelsen, Deutsche Volkspartei (DVP), zuständig für Justiz, Medizinalwesen und Polizei, Senator von 1920 bis 1928 und von 1931 bis (Liste der Justizsenatoren von Bremen)

Politik & Weltgeschehen

1930

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27. März: Große Koalition unter Reichskanzler Müller zerbricht wegen Streit zwischen SPD und DVP über Finanzierungsbeiträge zur Arbeitslosenversicherung (Anfang vom Ende der Weimarer Republik)

1929

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Politik > Provinziallandtag: SPD 31,1? % – 37 Sitze | DNVP 14,9? % – 17 Sitze | KPD 13,7? % – 16 Sitze | DVP 8,6? % – 10 Sitze | WP 6,1? % – 8 Sitze | NSDAP 5,8? % – 7 Sitze | DDP 4,1? % – 5 Sitze | Zentrum 3,8? % – 5 Sitze | CNBL 2,9? % – 4 Sitze | Landbund 2,5? % – 4 Sitze (Provinz Sachsen)

1929

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Politik > Wahlen zum Provinziallandtag: DNVP 31,2? % – 27 Sitze | SPD 26,0? % – 23 Sitze | DVP 8,7? % – 8 Sitze | KPD 8,6? % – 8 Sitze | Zentrum 8,1? % – 7 Sitze | NSDAP 4,3? % – 4 Sitze | WP 4,0? % – 4 Sitze | CSVD 3,0? % – 3 Sitze | DDP 2,8? % – 3 Sitze (Ostpreußen)
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Der Monarchist Paul von Hindenburg wird gegen den Zentrums-Kandidaten Wilhelm Marx zum Reichspräsidenten gewählt, u.a. auch mit den Stimmen der Mitte-Parteien DVP und BVP (Reichspräsidentenwahl 1925).
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Bei den ersten Reichspräsidentenwahlen der Weimarer Republik erhält Karl Jarres (DVP) die meisten Stimmen, verfehlt aber die absolute Mehrheit. Im daher nötigen zweiten Wahlgang, der rund einen Monat später stattfindet, gewinnt Paul von Hindenburg gegen Wilhelm Marx und Ernst Thälmann. (29. März)

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