Deutscher Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft

Der Deutsche Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft war die höchste Friedensauszeichnung des nationalsozialistischen Deutschen Reiches. Er wurde 1937 durch Adolf Hitler gestiftet und sollte an die Stelle des Nobelpreises treten, den anzunehmen Hitler – als Reaktion auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an Carl von Ossietzky 1936 – „für alle Zukunft Deutschen“ untersagte.

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1938

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Ehrung: Deutscher Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft (Fritz Todt)
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Nobelpreise: Als Reaktion auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an Carl von Ossietzky im Vorjahr stiftet Adolf Hitler den Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft. Gleichzeitig wird allen Deutschen „für alle Zukunft“ untersagt, einen Nobelpreis anzunehmen. Die Entwürfe der Urkunden von Gerdy Troost wird am 7. Dezember vorgelegt. Die Verkündung der ersten Preisträger erfolgt bereits drei Monate früher, am 7. September. Es sind dies der Architekt Paul Ludwig Troost (posthum), Reichsleiter Alfred Rosenberg, der Asien- und Südpolarforscher Wilhelm Filchner und als geteilter Preis die Chirurgen August Bier und Ferdinand Sauerbruch.

1937

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Frühere Preise mit ähnlicher Bezeichnung: und 1938 wurde ein Deutscher Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft gestiftet, der anstatt des Nobelpreises von Hitler persönlich an Deutsche verliehen wurde.

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