Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Deutsches Raumfahrt-Kontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen bei München.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt sowie Energietechnik, Verkehr und Sicherheit im Bereich der angewandten und Grundlagenforschung. Es hat seinen Hauptsitz in Köln und ist an weiteren 19 nationalen und 4 internationalen Standorten vertreten. Bei seinen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten kooperiert das DLR weltweit mit anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie.



Geschichte




Die älteste Vorgängerorganisation wurde 1907 von Ludwig Prandtl in Göttingen gegründet. Aus dieser Modellversuchsanstalt der Motorluftschiff-Studiengesellschaft wurde später die Aerodynamische Versuchsanstalt (AVA). Das DLR entstand 1969 unter dem Namen Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR) durch den Zusammenschluss mehrerer Einrichtungen. Neben der Aerodynamischen Versuchsanstalt waren das die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) und die Deutsche Forschungsanstalt für Luftfahrt (DFL) sowie 1972 die Gesellschaft für Weltraumforschung (GfW).1989 wurde die DFVLR in Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) umbenannt. Durch die Fusion der Deutschen Agentur für Raumfahrtangelegenheiten (DARA) mit der DLR zum 1. Oktober 1997 wurde der Name in „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ (DLR) geändert.

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Geboren & Gestorben

1955

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Geboren: Ulrich Wagner (Ingenieur) wird in Passau geboren. Ulrich Wagner ist ein deutscher Wissenschaftler mit Schwerpunkt Energiewirtschaft. Er ist derzeit Vorstand für Energie und Verkehr im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
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Geboren: Johann-Dietrich Wörner wird in Kassel geboren. Johann-Dietrich Wörner ist ein deutscher Bauingenieur, Hochschullehrer und ehemaliger Universitätspräsident der TU Darmstadt. Seit dem 1. März 2007 ist er Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
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Geboren: Gerhard Hirzinger wird in Schwandorf, Bayern geboren. Gerhard Hirzinger ist ein deutscher Professor der Mechanik, Robotik-Wissenschaftler und seit 1992 Leiter des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen.
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Geboren: Berndt Feuerbacher wird in Dresden geboren. Berndt Feuerbacher ist ein deutscher Physiker. Er war von 1981 bis 2007 Direktor des Instituts für Raumsimulation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. Gleichzeitig war er Professor für Experimentalphysik und Inhaber des Lehrstuhls für Weltraumphysik an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2008 ist Berndt Feuerbacher Präsident der International Astronautical Federation (IAF). Er ist nach Gründungspräsident Eugen Sänger im Jahr 1951 der zweite Deutsche, der dieses Amt übernommen hat.
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Geboren: Sigmar Wittig wird in Nimptsch, Niederschlesien geboren. Sigmar Wittig ist ein deutscher Forscher und Hochschullehrer, ehemaliger Rektor der Universität Karlsruhe (TH) und von 2002 bis 2007 Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1907

Gründung:
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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr. Es hat in Deutschland mit Hauptsitz in Köln mehrere Standorte. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden.

Geschichte > Zeittafel

1978

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Vorstellung eines 5er mit Wasserstoffmotor in Zusammenarbeit mit dem DLR (BMW)

Betreuende Behörden > Übersicht

1990

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Das DFVLR der Bundesrepublik Deutschland wählte bei drei Gelegenheiten insgesamt neun Raumfahrer aus, die an Forschungseinsätzen des Space-Shuttle oder auf der Raumstation Mir teilnahmen. Sieben davon kamen zum Einsatz. (Deutsche Raumfahrer)

1987

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Das DFVLR der Bundesrepublik Deutschland wählte bei drei Gelegenheiten insgesamt neun Raumfahrer aus, die an Forschungseinsätzen des Space-Shuttle oder auf der Raumstation Mir teilnahmen. Sieben davon kamen zum Einsatz. (Deutsche Raumfahrer)

1982

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Das DFVLR der Bundesrepublik Deutschland wählte bei drei Gelegenheiten insgesamt neun Raumfahrer aus, die an Forschungseinsätzen des Space-Shuttle oder auf der Raumstation Mir teilnahmen. Sieben davon kamen zum Einsatz. (Deutsche Raumfahrer)

Instrumentierungen

Wissenschaft & Technik

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Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entdecken einen ca. 800 mal 900 Kilometer großen und 45 Meter tiefen Eissee in der Elysium-Ebene auf dem Mars.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2012

Preisträger:
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Patrick van der Smagt (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) und John P. Donoghue (Brown University)
„Entwicklung eines gedankengesteuerten Roboter-Arms“ (Erwin-Schrödinger-Preis)

1987

Preisträger Forschungspreis:
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Uwe Völckers – Computerunterstützung für Fluglotsen, DLR, Institut für Flugführung Braunschweig (Forschungspreis Technische Kommunikation)

1986

Ehrung:
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Ernst-Mach-Preis der DLR für seine Forschungen auf dem Gebiet der Bionik (Wolf-Ernst Reif)

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