Die Toteninsel

Die Toteninsel ist der Name von fünf Gemälden Arnold Böcklins mit dem annähernd gleichen Bildmotiv einer zypressenbestandenen Insel. Sie entstanden zwischen 1880 und 1886. Das Bildmotiv ist das wohl bekannteste des Malers und hatte zugleich eine vielfältige und andauernde Wirkungsgeschichte. Des Weiteren wird Die Toteninsel als eines der wichtigsten Werke des Symbolismus betrachtet. Von den ursprünglich fünf Versionen sind vier noch erhalten und in Museen zu sehen.

Der Titel „Die Toteninsel“ stammt nicht von Böcklin, sondern von seinem Kunsthändler Fritz Gurlitt, obwohl Böcklin in einem Brief selbst auch schon den Namen Toteninsel benutzte.

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Kunst & Kultur

1883

Wirkungen in der Kunst > 19.?Jahrhundert:
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Arnold Böcklin: Die Toteninsel, dritte Version (Caspar David Friedrich)

1883

Weitere Bilder:
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Die Toteninsel, dritte Version (Arnold Böcklin)

1880

Bildende Kunst:
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Arnold Böcklin malt die ersten zwei Versionen von Die Toteninsel.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1886

Werk:
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Arnold Böcklin, ‘‘Die Toteninsel’’ , Öl auf Holz, 80 × 150 cm, Museum der bildenden Künste, Leipzig (Symbolismus (Bildende Kunst))

1886

Werk:
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Arnold Böcklin, ‘‘Die Toteninsel’’ , Öl auf Holz, 80 x 150 cm, Museum der bildenden Künste, Leipzig (Symbolismus (Bildende Kunst))

B

1872

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Böcklinstraße, 1919 benannt nach dem Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Arnold Böcklin (1827–1901); er war einer der Hauptvertreter des Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die fünf Varianten der Villa am Meer, das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod und die fünf Varianten der Toteninsel (1880–1886). Die Straße, die zum Pratercottage zählt, hieß vorher 1876–1919 Valeriestraße nach Erzherzogin Marie Valerie, Tochter des Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (nach deren Familie die kreuzende Wittelsbachstraße benannt ist). In der Böcklinstraße? 1 befinden sich die denkmalgeschützten Bildhauerateliers der Akademie der bildenden Künste. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1955

Film:
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Die Toteninsel (Inge Egger)

1955

Film:
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Die Toteninsel (Charles Regnier)

1955

Film:
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Die Toteninsel (Willy Birgel)

Rezeption

2000

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Das Werk wird in den Ausgaben 224 & 225 des italienischen Comics Martin Mystère thematisiert. Das Cover der 224. Ausgabe ist eine Hommage an Böcklins Die Toteninsel.

1977

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zeichnete der Schweizer Künstler H. R. Giger seine Hommage an Böcklin. In dem Bild wird die Toteninsel im giger-typischen, biomechanischen Stil gezeigt.

1913

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Max Reger: Die Toteninsel in Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin op. 128 als Nr. 3 ; sein Schüler Fritz Lubrich jun. komponierte im selben Jahr „Drei romantische Tonstücke nach Böcklinschen Bildern“ für Orgel op. 37 (Nr. 3 Toteninsel).

1912

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Fritz Lubrich: Die Toteninsel in Drei romantische Tonstücke für die Orgel (nach Arnold Böcklinschen Bildern) op. 37, Nr. 3 Die Toteninsel

1910

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Felix Woyrsch: Die Toteninsel in Drei Böcklin-Fantasien für großes Orchester, op 53

"Die Toteninsel" in den Nachrichten