Die Zauberharfe

Die Zauberharfe (D 644) ist ein Melodram in drei Akten des Komponisten Franz Schubert nach einem Text von Georg von Hofmann. Uraufgeführt wurde das Stück am 19. August 1820 im Theater an der Wien.

Der Text des mehrheitlich gesprochenen Ritterstücks oder Zauberspiels ist verschollen, daher kann das Werk auf der Bühne nicht mehr aufgeführt werden. Die Ouvertüre der Zauberharfe gehört bis heute zum Konzertrepertoire, wurde aber lange Zeit fälschlich als Ouvertüre zu dem romantischen Schauspiel Rosamunde bezeichnet, das Schubert ebenfalls mit Bühnenmusik versah. Schubert verfasste sieben Chöre und eine Entracte-Musik zu dem Stück, außerdem sechs größere Melodramen. Selten wird die Musik konzertant aufgeführt, zumeist ohne die Melodramen, zwischen denen nur Stichwörter des verlorenen Textes notiert sind.

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Kunst & Kultur

1821

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Form > Nummernoper > Handlungsbetonte Passagen und Nummern: Das Melodram besteht entweder aus musikbegleitetem Sprechen, wie etwa in der Kerkerszene aus Ludwig van Beethovens Fidelio (1805/1814) und der Wolfsschluchtszene aus Carl Maria von Webers Der Freischütz , oder auch nur aus musikbegleiteter Pantomime wie in Daniel-François-Esprit Aubers La muette de Portici (1828) oder Giacomo Puccinis Suor Angelica (1918). Das Melodram bildet eine eigenständige Form, die ganze Werke umfasste wie Franz SchubertsDie Zauberharfe (1820), ist aber heute von den Theatern verschwunden. Auf die Wirkung des Melodrams greift die heutige Filmmusik zurück. (Oper)
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Kultur: Uraufführung der Oper Die Zauberharfe von Franz Schubert am Theater an der Wien in Wien

Musik

2004

Diskografie:
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Franz Schubert: Musik zu Rosamunde (D 797), Die Zauberharfe (D 644) und Ständchen (D 920), mit Diana Eustrati (Alt), Michael Raucheisen (Klavier), dem Berliner Motettenchor und den Berliner Philharmonikern. Aufnahme 1952/53, DGG (Fritz Lehmann)

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