Dinarisches Gebirge

Das Dinarische Gebirge (auch als Dinarische Alpen oder Dinariden bezeichnet) gehört zu den jungalpidischen Faltengebirgen in Südosteuropa und ist ein Teilabschnitt des den Mittelmeerraum umspannenden Faltungsgürtels. Es erstreckt sich über 600 Kilometer entlang des Ostufers der Adria von den Julischen Alpen in Nordostitalien und Slowenien über Nordwest-Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Südwest-Serbien und Montenegro bis Nordalbanien, wo es im Querriegel des Prokletije (Albanische Alpen) abschließt.

Das großteils verkarstete Gebirge stellt alle Typformen des außertropischen Karstformenschatzes. Aufgrund starker (neo-)tektonischer Aktivität der adriatischen Mikroplatte verfügt es wegen seiner treppenartig angeordneten Relieffolge tektonisch angelegter Groß-Poljen – sogenannten Poljentreppe – über eines der komplexesten Karstreliefs der Erde. Aus den in den dinarischen Ländern gebräuchlichen regionalen Landschafts- und Relief-Toponymen hat sich ein Großteil der geologischen und geomorphologischen Begriffe zur Karstterminologie entlehnt.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1976

Werke:
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mit E. Szadecky-Kardoss, R. Arkai: Map of metamorphites of the Carpatho-Balkan-Dinaride Area. 1:1.000.000 = Karta metamorfitov Karpato-Balkansko-Dinarskoj oblasti. Carpatho-Balkan Geological Association, Commission on Igneous and Metamorphic Petrography, published by Laboratory and Geochemical Research of Hungarian Acadademy of Science and Central Office of Geology. Budapest (Peter Beck-Mannagetta)

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